2017 Winterswijk

Nach NL-Winterswijk zum LAIKA-Treffen und weiter durch
Holland, Belgien und Frankreich vom 11.04. - 09.05.2017
Teil 1: Penzberg - Blankenberge



Dienstag, 11.04.2017, Penzberg – Dierbach, 390 km
Unsere Abfahrt hat sich verzögert – wir sind dreimal zurückgefahren um Sachen zu holen, die vergessen wurden - unglaublich. Dann auf der Autobahn nach München umd weiter über Stuttgart – Karlsruhe – Kandel nach Dierbach. Auf dem Stellplatz vom Weingut Geiger ist Einiges los. Herr Geiger hat uns noch 1 Karton Wein gebracht und der Bonus von der Stellplatzgebühr wurde gleich damit verrechnet.

Stellplatz: Weingut Geiger, Gebühr € 10,- All-in, V+E, Bodeneinlass, Bon €4,- für Wein.


Mittwoch, 12.04.2017, Dierbach – Neumagen an der Mosel, 156 km.
In der Nacht war es recht frisch – die Heizung ist mehrfach „angesprungen“. Bei der Abfahrt haben wir für eine mit dem Fahrrad gestürzte Frau den Notarzt gerufen. Horst hat da eine weltweit funktionierende Notfall-App auf seinem Handy, ging sehr gut und schnell. Nun ging es über Anweiler, Pirmasens zur A 62, bei der Ausfahrt „Mehring“ sind wir durch die Berge an die Mosel nach Neumagen auf den Stellplatz an der Marina.

Der Stellplatz ist schön angelegt und sauber. Wir haben noch einen Platz ergattert, hier sind viele WoMo aus Belgien und die großen Wom o-Schiffe haben auch Platz. 3 große WoMo aus Norwegen waren hier.

Wir haben noch einen kleinen Spaziergang gemacht und beim Bäcker und Metzger eingekauft. Das WLAN ist sehr schwach.

Stellplatz: Marina Mittelmosel, Neumagen-Dhron, V+E, Bodeneinlass, Strom extra.


Donnerstag, 13.04.2017, Neumagen.
Das Wetter ist unbeständig, aber trocken. Wir fahren mit den Rädern nach Piesport um noch einzukaufen. Auf dem Rückweg sind wir über die Moselbrücke zum Ortsteil mit der Kirche, aber hier ist nicht viel los. Also wieder auf dem Radweg zurück zum Stellplatz. Kurz vor Neumagen ist Horst auf einmal anders abgebogen, warum? – keine Ahnung. Auf alle Fälle hat er sich ziemlich verfahren.

Ich habe in der Zwischenzeit noch beim Bäcker ein paar Teilchen gekauft. Nachmittag sind wir noch draußen gesessen, zwischen den Fahrzeugen war es angenehm. Zum Abendessen gab es die Steaks vom Dorfmetzger, die sehr gut waren; Horst hat noch mit Klaus telefoniert und ein Zusammentreffen verabredet.


Freitag, 14.04.2017, Neumagen – Schleiden, 173 km.
Gegen Mittag sind wir bei Sonnenschein losgefahren. Durch Piesport auf die A 60 bis Prüm, auf der E 29 bis Blankenheim und weiter bis Schleiden und Gemünd. Der Stellplatz am Kurpark ist voll, überwiegend mit Reservierungen – was für einen Stellplatz nicht üblich ist.

Also wieder zurück nach Schleiden zum Campingplatz Dieffenbachtal. Dort haben wir noch 2 Plätze bekommen. Regina und Klaus sind schon in der Nähe. Horst hat am Sanitärgebäude noch Wasser getankt, alle haben zugeschaut wie er zwischen Haus und Autos rückwärts an die Zapfsäule fährt. Auf dem Platz sind zu 90% Dauercamper, entsprechend ist die Infrastruktur. Aber die Sanitäreinrichtungen waren sauber und gepflegt.

Stellplatz: Camping Dieffenbachtal, Gebühr € 10,30, Strom extra.


Samstag, 15.04.2017, Schleiden – Rees, 196 km.
Nach einer sehr ruhigen Nacht und Brötchen-Service vor die „Womo-Haustüre“ ging es nach dem Frühstück weiter. Es geht durch den Eifel-Naturpark über Gemünd, Zülpich nach Düren. Dort haben wir noch eingekauft. Wir sind nun weiter nach Jülich, von dort auf der Autobahn A44 und A61 an Mönchengladbach vorbei bis zur Ausfahrt Kaldenkirchen. Auf der Autobahn hat es mal kurz geregnet, jetzt ist es wieder bewölkt. Nun geht es über Geldern und Sonsbeck nach Xanten. Am „Ärchiologischen Park“ ist viel los, zumindest die Parkplätze sind voll.

Wir fahren noch weiter auf der B57 bis Kehrum und dann sind wir bald in Rees. Der Stellplatz am Stadtbad ist voll. Ein WoMo ist gerade abgefahren und so haben wir eine Parzelle gehabt. Als Regina und Klaus kamen war nichts frei und so mussten sie sich auf den Parkplatz stellen. Bald darauf haben aber auch sie noch eine Parzelle in der Nähe zu uns bekommen. Zum Abendessen sind wir in die Stadt in das Restaurant „Rheinterrassen“, dass Essen war sehr gut. Das Wetter hält sich, es war trocken. Auf dem Rhein ist reger Verkehr, große und kleine Schiffe fahren Rheinauf und -ab. Den Abend haben wir dann noch bei Regina und Klaus bis ca. 23.30 Uhr mit Triominos-Spielen verbracht.

Sonntag, 16.04.2017, Ostern – Rees.
In der Nacht war es ruhig, es war auch ziemlich frisch. Morgens hat es mal kurz geregnet. Frühstück ist heute erst um 10 Uhr angesagt. Das Wetter ist weiterhin unbeständig, mit Wind, Regen, Sonne – eben Aprilwetter.

Horst hat die Einladung für das Sommertreffen beim Weingut Geiger auf die Homepage gestellt. Nachmittags haben wir mal kurz „gezockt“. Um 17 Uhr ist dann Formel 1 in Bahrain. Ergebnis: 1. Vettel, 2. Hamilton, 3. Bottas.


Montag, 17.04.2017, Rees.
Das Wetter ist weiterhin kalt und regnerisch – Aprilwetter. Wir waren den ganzen Tag am WoMo. Nachmittag kamen Ingrid und Pit auf den Platz. Den Abend haben wir im WoMo von Ingrid und Pit bis 22:15 Uhr verbracht.


Dienstag, 18.04.2017, Rees.
In der Nacht war es frisch, morgens aber kam wieder mal die Sonne. Mittag sind wir mit den Rädern in den Ort und auf einem Damm bis zu einem Schnäppchen-Markt geradelt. Der Wind war saukalt. Den Rest vom Tag haben wir am Stellplatz verbracht.

Stellplatz: WoMo-Stellplatz Ebentalstraße, incl. Alles, V+E, Bodeneinlass.

Mittwoch, 19.04.2017, Rees – Winterswijk – Bocholt, 65 km.
In der Nacht waren mal 0 Grad aber Morgens hat die Sonne wieder gescheint, wir sind nach der Ent-und Versorgung losgefahren. Zuerst zum Gastanken, weiter ging es dann über Bocholt – Aalten nach Winterswijk zu Obelink. Heute ist nicht so viel los, ein paar Kleinigkeiten haben wir gefunden und im Bistro gab es einen kleinen Imbiss. Zurück ging es den gleichen Weg nach Bocholt. Auf dem Stellplatz haben wir nach einigen Versuchen einen Platz mit TV-Empfang gefunden.


Donnerstag, 20.04.2017, Bocholt.
Weiterhin in der Nacht kalt. Allerdings ist heute mal schönes und kaltes Wetter. Wir sind gegen Mittag in die Stadt gegangen. Am Rathaus ist Markt, wir sind weiter durch die Fussgängerzone zum Einkaufen. Nachmittag sind wir wieder am Stellplatz. In der Sonne haben wir zusammen gesessen und die Zeit bis zum Abendessen „verratscht“. Abendessen gab es im Restaurant „ Zum Schiffchen“, dass Essen war sehr gut.

Stellplatz: WoMo-Park am Aasee, V+E, Bodeneinlass, Strom extra, TV eingeschränkt.

Freitag, 21.04.2017, Bocholt – Winterswijk, 21 km.
Heute Morgen ging es schon um 6:30 Uhr damit los, da am Platz durch die Stadtarbeiter ein großer Baum gefällt wurde. Mit Häcksler, großem Traktor mit  Muldenkipper war der komplette Baum bis um 8:30 Uhr „verräumt“. Nach dem Entsorgen ging es über Barlo nach Winterswijk zum Campingplatz Het Winkl. Auf dem Platz sind schon viele LAIKA-Fahrzeuge zum LAIKA-Aufwärm-Treffen da.

Einen kleinen Umtrunk mit LAIKA-Wein gab es zur Einstimmung nachmittags am Platz. Abends war dann im Restaurant die Begrüßung durch Bernd. Das Abendessen war sehr gut und anschließend hat sich der DJ ins Zeug gelegt. Wir sind gegen 22:30 Uhr zum WoMo zurück gegangen.


Samstag, 22.04.2017, Winterswijk
Das Wetter ist weiterhin unbeständig und kalt. Wir sind mit den Rädern in die Stadt zum Markt gefahren. Nach einigen Umwegen sind wir endlich in der Innenstadt gewesen. Wir haben unsere Räder abgestellt und sind zu Fuß durch die Gassen zum Marktplatz. Die üblichen Stände mit Blumen, Käse, Bekleidung und natürlich viele „Kippling“-Buden. Einige LAIKAner waren dort auch unterwegs.

Nach dem Abendessen war die Jahrhauptversammlung des LAIKA-Club-Deutschland e. V. Der Kassenbericht wurde sehr professionell vom Schatzmeister vorgetragen. Danach verlief alles recht ruhig bis dann bei dem Antrag, bei Facebook ein Account anzulegen, doch noch kräftig diskutiert wurde. Die Mehrheit stimmte dafür, da der LCD e.V. als Gruppe Mitglied wird und somit die Sicherheitskriterien durch ein Clubmitglied kontrolliert und „korrigiert“  werden können. Jochen Haase wird hier mit einer neuen Club-Aufgabe als neues Vorstandsmitglied aktiv werden.

Sonntag, 23.04.2017, Winterswijk – Bad Bentheim – Hengelo, 129 km.
Nach der Verabschiedung, die meist mehr als 1 Stunde dauert. Wir sind noch zum Duschen (das Sanitärhaus ist neu und sehr sauber) dann gegen Mittag abgefahren. Regina, Klaus und wir sind nun zuerst nach Bad Bentheim zum Stellplatz. Horst ist dies für Morgen nach Hengelo zu seinem 10-Uhr-Termin bei „SuperB“ zu weit weg. Also fahren wir nach Hengelo, Regina und Klaus fahren mit. In Hengelo ist Horst zuerst zu SuperB gefahren, damit er Morgen weiß wohin es geht und wie es mit dem Parken funktioniert. Der Stellplatz an der Marina ist nicht weit weg, aber ziemlich weit hinter einer Wohnsiedlung. In der Marina gibt es ein paar Plätze (große Wohnmobile sind hier fehl am Platz). Es ist ruhig hier, ab und zu fährt ein Frachtschiff auf dem Kanal entlang.

Stellplatz: Marina Hengelo an der Marina, Gebühr € 15,-, ohne Strom.


Montag, 24.04.2017, Hengelo – Lelystad, 168 km.
Um 9:30 Uhr sind wir zum Office der SuperB gefahren. Wir haben unsere Aufbaubatterie ausgebaut und in das Office gebracht. Dort wurde die Batterie geprüft und als OK befunden und dann das aktuelle Update für das Batteriemanagement aufgespielt. Damit ist unsere Batterie nun auf dem neuesten technischen Stand. Bei Klaus hat der Monteur den Fehler bei dem Batterie-Anschluß für die Anzeige auch gefunden.

Danach sind wir nun wieder nach Gronau zum Tanken und Einkaufen gefahren. Der Dieselpreis war dort mit € 1,109 zur Mittagszeit sehr günstig, Glück gehabt. Bei Aldi habe wir unser Leergut zurückgegeben und eingekauft. Dann bei Edeka haben wir fast alle restlichen Sachen bekommen. Es regnete schon wieder und es wird weiterhin auch nicht besser mit dem Wetter.

Also sind wir über Amelo nach Kampen, auf dem Stellplatz gibt es kein Wasser, deswegen sind wir weiter gefahren bis Lelystad. Auf dem Campingplatz haben wir auf der Wiese 2 Plätze bekommen. Es ist ein einfacher Platz mit Kleintier-Zoo.

Dienstag, 25.04.2017, Lelystad – Hoorn, 51 km.
Das Wetter wird etwas schöner. Als wir auf den Damm nach Enkhuizen gefahren sind, hat sogar die Sonne kurz gescheint. Der Damm hat eine Länge von 20 km, links das Iisselmeer, rechts das Markermeer. Von Enkhuizen sind wir auf der N 307 bis nach Hoorn gefahren. Die Zufahrt zum Stellplatz an der Marina geht durch die engen Straßen der Stadt;  der Platz ist durch Tore gesichert. Der Platz wird viel angefahren, sogar von großen Wohnmobilen. Regina und Klaus sind kurz darauf auch angekommen. Die Platzeinteilung ist etwas eng, aber es geht. Im Preis von € 15,- ist Strom und Ver- und Entsorgung enthalten.

Nachmittags sind wir mit den Rädern in die Stadt geradelt. Die kleinen und engen Häuschen, schmal und teils sehr schräg, sind hier ein Hingucker. In einem Cafe haben wir etwas getrunken und einen leichten Graupelschauer abgewartet.


Mittwoch, 26.04.2017, Hoorn.
Das Wetter wird heute etwas besser. Regina ist schon um 7 Uhr zum Hafenmeister, der noch nicht da war. Also um 8 Uhr nochmal hin und gleich Jetons für die Waschmaschine gekauft. Ich habe dann auch losgelegt, es gibt 2 Waschmaschinen und die haben wir gleich belegt. Die Wäsche wurde, dank etwas Sonne, Wind und aber auch elektrischen Trockner bis abends fertig. Zum Abendessen sind wir zum Restaurant Hoolfdtoren gegangen und haben dort in den alten Turmräumen im 1. Stock gespeist – gut wars.

Stellplatz: Yachthafen Horn, inclusive. V+E incl., Gebühr € 15,-

Donnerstag, 27.04.2017, Hoorn – Alkmaar, 35 km.
Das Wetter ist weiterhin schlecht. Gegen Mittag sind wir nach Alkmaar gefahren. Auf dem Campingplatz haben wir auf dem Ausweich-Wiesen-Stellplatz einen Platz bekommen. Hier wurde für den großen Andrang schon aufgerüstet. Der normale Stellplatz war reserviert für einen Wohnmobil-Club aus Frankreich.

Das Wetter ist weiterhin schlecht, trotzdem sind wir in die Stadt geradelt. Heute ist großer Feiertag denn König Willem wird 50 und dass wird hier ganz gross gefeiert. Wir haben die Radl geparkt uns sind weiter zu Fuß in die Innenstadt, da der Betrieb und das Gedränge recht gross war und ein radln unmöglich wurde. In der Innenstadt war die „Hölle“ los; alles total überlaufen und überall viel Betrieb und eine Menge „Aktions“.

Auf dem Rückweg wurden wir dann doch noch vom Regen überrascht. Also Regenponcho übergezogen und zurück zum WoMo geradelt.


Freitag, 28.04.2017, Alkmaar – Käsemarkt.
Zum Käsemarkt sind wir zu Viert mit dem Taxi gefahren. In der Stadt geht die Post ab und am Käsemuseum ist die traditionelle „Käseversteigerung“ schon voll im Gang. Eine Tasche mit Käse haben wir dann auch „erworben“. Danach sind wir kurz eingekehrt und durch die Innenstadt bis zur Kirche gelaufen. Von dort wieder mit dem Taxi zurück zum Campingplatz. Trotz der Wettervorhersage hat es nicht geregnet.

Horst ist nochmal losgefahren und hat einen Briefkasten gesucht – zwecklos. Abends nach dem Essen haben wir dann bei Regina und Klaus noch Triominos „gezockt“.

Stellplatz: Camping Alkmaar, V+E, Strom, Bodeneinlass, Gebühr€ 12,- zzgl. Kurtaxe. Es gibt einen Ausweichplatz

Samstag, 29.04.2017, Alkmaar – Edam-Volendam, 80 km.
Um 6 Uhr hat es nochmal kurz geregnet, dann wurde es recht schön. Zuerst sind wir in ein Einkaufszentrum gefahren, mit den Wohnmobilen keine Chance zum Parken, also fahren wir weiter nach Volendam. Unterwegs in Perement haben wir einen Lidl-Markt gefunden und unsere Bestände aufgefüllt.Kurz vor dem Stellplatz gibt es eine Tankstelle mit LPG. Also noch Gas tanken und dann ab auf den Stellplatz an der Marina.


Regina und Klaus sind schon hier, wir tanken noch Wasser am Platz und fahren dann zur Parzelle. Wir haben Mittagessen gemacht und sind anschließend in den Ort geradelt. Das Wetter ist schön, am Marktplatz wurden die Marktstände schon abgebaut und hier haben wir endlich einen Briefkasten gefunden. Nun rauf zum Hafendamm. Hier ist ein Geschäft am anderen, Kneipen, Cafes, Souvenierläden, Bekleidungs- und Kaasladen. Die Häuser sind auch hier recht schön, wenn auch klein und alt aber trotzdem gepflegt.


Sonntag, 30.04.2017, Volendam.
Das Wetter ist weiterhin wechselhaft, nur der Wind ist recht kalt. Wir sind gegen Mittag in die Stadt geradelt bis zur „Fussgängerzone“. Das gesuchte Fischlokal ist in Marken und nicht in Volendam, (dies mit dem Lesen von Landkarten ist manchmal ein Problem). Die Busparkplätze sind voll – ein Wahnsinn in diesem kleinen Ort spielt sich alles auf dem Hafendamm ab. Wir sind dann wieder zum WoMo geradelt um Form el 1 anzuschauen; es war mal wieder „leicht“ langweilig; Ergebnis: Bottas, Vettel, Raikkönen.

Zum Abendessen ging es zum Restaurant „Smit-Bokkum“, das Essen war sehr gut. Abends sassen wir noch bei Regina und Klaus mit den „römischen“ Italienern vom Nachbarplatz in deren WoMo bis 23:30 Uhr und haben, soweit sprachlich möglich, „gefachsimpelt“.

Stellplatz: Volendam an der Marina, Gebühr € 18,- inclusive. Alles, V+E etwas eng!!

Montag, 01.05.2017, Volendam – Amsterdam, 123 km.
Es regnet wieder! Gegen Mittag sind wir nach Amsterdam gefahren. Horst hat die Adresse vom Stellplatz eingegeben. Durch Strassen-Bauarbeiten sind wir in einer engen Sackgasse gelandet, d.h. ein Bauarbeiter hat uns den Weg gewiesen – der kannte sich überhaupt nicht aus. Horst hat mit einem sehr engen Wendemanöver, zwischen Autos und Gebäuden das WoMo gewendet und danach erst mal die GPS-Daten des Stellplatzes eingegeben. Siehe da, das Navi hat den Stellplatz nun sofort gefunden. Allerdings bei etwas schauen hätten wir den Platz auch sehen müssen. Regina und Klaus waren schon auf dem Platz. Wir stehen auf den Plätzen ohne Strom, mit der S-Batterie und unserem Solarpaneel kommen wir „strommässig“ sehr gut zurecht. Abends war noch „Triomios“ angesagt.


Dienstag, 02.05.2017, Amsterdam.
Das Wetter ist bewölkt und es regnet immer wieder mal leicht. Mit der Fähre fahren wir zum Bahnhof, allerdings hat Horst das verkehrte Schiff genommen. Mit seiner Hektik hat er nicht richtig geschaut. So mussten wir wieder zurück fahren und die richtige Fähre einsteigen – ein Glück dass der Fährenfahr-Service kostenlos ist.

Am Bahnhof sind wir in ein Gracht-Boot für Hafenrundfahrten eingestiegen und haben eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, leider hat es nicht zu regnen aufgehört. An der „Damrak“ haben wir in einem kleinen Restaurant zu Mittag gegessen. War nicht ganz billig, aber recht gut. Regina und Klaus sind wieder zurück und wir haben noch einen kleinen Stadtspaziergang gemacht. Das Wetter wurde auch besser und so konnten wir noch gemütlich einen Cafe trinken. Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar Lebensmittel eingekauft. Bald wurde das Wetter auch schon wieder schlechter.

Stellplatz: City Camp, Gebühr € 23,- incl. V+E, Strom extra, Fähre kostenlos.

Mittwoch, 03.05.2017, Amsterdam – Gouda, 73 km.
Das Wetter ist weiterhin nass. Gegen 11 Uhr sind wir abgefahren, Regina und Klaus sind schon eine Stunde vorher losgefahren. Die Beiden sind morgens schon immer recht früh fertig; Regina hört man schon ab 7 Uhr im WoMo. Auf der Autobahn, am Flughafen entlang ging es über Alphen nach Gouda. In Alphen haben wir beim Lidl eingekauft; das Geschäft war in einem Innenhof, Höhe 4,3 m, also kein Problem, sogar parken konnten wir, aber nur weil nicht viel los war.

In dieser Stadt gibt es neben einer Eisenhower-, eine Kennedystraße noch andere amerikanische Strassennamen und viele neue Wohnhochhäuser. Über die 207 sind wir nach Gouda. Ach ja, es regnet noch immer. Regina und Klaus haben uns einen Platz auf dem Stellplatz der Stadt Gouda „reserviert“. Der Regen hat aufgehört und so gehen wir noch in die Stadt. Über die Brücke und schon ist man in der Stadt.

Eine sehenswerte Stadt mit einer großen Kirche. Obwohl Eintritt verlangt wird, sind wir rein und haben die schönen Glasfenster angesehen. Am Abend haben wir noch bis 22 Uhr bei Regina und Klaus im WoMo „gezockt“.

Stellplatz: am Parkplatz Klein Amerka, Gebühr € 8,- inclusive. V+E, Strom extra, Bodeneinlass.

Donnerstag, 04.05.2017, Gouda – Alblasserdam, 49 km.
Heute Nacht hat es mal wieder kräftig geregnet. Am Morgen war es wieder schön und wir sind in den Ort zum Käsemarkt. Um das Rathaus ist Markt mit Käse, Blumen, Bekleidung, Stoffe etc. Auf dem Rückweg haben wir noch Käse und Fleisch eingekauft. Regina und Klaus sind schon weggefahren. Wir haben noch entsorgt und sind dann weiter – ach übrigens, auf dem Stellplatz wird öfters das Parkticket kontrolliert, über die B 207 über Bergambracht, Krimpen, Autobahn nach Alblasserdam zum Stellplatz.

Regina und Klaus haben uns mal wieder einen Platz reserviert. An diesem Wochenende war es wohl nicht ganz einfach: ein Concord-Club hat hier ein Treffen und am Wochenende ist der „nationale Mühlentag“. Nachmittags sind wir bei bewölkten Himmel mit den Rädern zu den Windmühlen gefahren. Hier ist jetzt schon viel los, wie mag es erst in der Hauptsaison sein. Auf dem Rückweg haben wir noch wegen dem Waterbus nach Rotterdam an dessen Haltestelle nachgeschaut.

Stellplatz: Camperpark Kinderdijk, Gebühr € 17,- incl. Alles, V+E, Bodeneinlass.

Freitag, 05.05.2017, Rotterdam.
Das Wetter ist sehr bewölkt, aber trocken. Wir fahren mit dem Waterbus nach Rotterdam. An der Haltestelle Erasmusbrug ist auch die Haltestelle für die Hafenrundfahrt. Die Fahrt dauert 75 Minuten und ging bis zum Waalhaven und dann wieder zurück. Ein MSC-Kreuzfahrt-Schiff ankerte an der Erasmusbrug.

Klaus ist heute fit und so gehen wir, vorbei am Museumshafen, bis zur Markthalle. In der Markthalle haben wir einige Spezialitäten eingekauft, zu Mittag gegessen und sind zu Fuß wieder zum „Waterbus“-Halteplatz. Das Boot fährt alle 10 Minuten in Richtung Alblasserdam, so mussten wir nicht lange warten. Auf dem Stellplatz wird langsam alles voll mit den „Concord-Wohnmobilen“.

Samstag, 06.05.2017, Alblasserdam – Kamperland, 110 km.
Heute haben wir endlich mal schönes Wetter. Regina und Klaus schon vorher losgefahren. Wir entsorgen noch in Ruhe und fahren auf der A 15 am Hafen entlang; dann auf die N 57 weiter nach Kamperland. Der Top-Platz ist mit vielen Reservierungen versehen und die TV-freien Plätze sind rar. Nach 2x umsetzen haben wir einen kleinen Platz mit TV-Empfang gefunden. Das mit den Reservierungen ist für einen Stellplatz nicht gut, aber jetzt wissen wir es, wie es hier „läuft“.

Regina und Klaus sind auch bald gekommen und haben neben uns noch einen Platz mit TV-Empfang von uns reserviert bekommen. Dann sind wir nach Kamperland zum Einkaufen geradelt. Den Nachmittag konnten wir endlich mal eine kurze Zeit draußen sitzen – heiss war’s.


Sonntag, 07.05.2017, Kamperland.
Heute ist die Sonne wieder weg, bewölkt bei 11°. Ich habe die Bettwäsche gewechselt, mit dem Radfahren wird es heute nichts.

Stellplatz: TopPlatz Kamperland, Gebühr € 17,50, Wasser + Strom extra,Ents. ok.,  Bodeneinlass, Kurtaxe.

Montag, 08.05.2017, Kamperland – Blankenberge, 227 km.
Gegen 11 Uhr sind wir über Antwerpen, Gent, Aalter, Heist-Knooke nach Blankenberge. Es regnete fast die ganze Strecke. Auf dem Campingplatz „Bonanza 1“ (es gibt nur noch den 1 Bonanza-Platz) eingecheckt. Regina und Klaus sind auch bald gekommen. Sie mussten bei der Zugbrücke am Hafen in Zeebrügge warten. Der Platz ist sauber und gepflegt. Der starke Wind und der Regen hat dann um Mitternacht aufgehört.


Dienstag, 09.05.2017, Blankenberge.
Heute scheint die Sonne und deshalb ist Waschtag. Der Wind und die Sonne haben unsere und Regina’s Wäsche bis zum späten Nachmittag komplett getrocknet. Horst war in der Zwischenzeit kurz beim Einkaufen. Abends kam dann wieder der starke und kalte Wind auf. Macht nichts, wir „zocken“ im WoMo von Regina und Klaus.


Mittwoch, 10.05.2017, Blankenberge.
Heute ist wieder ein schöner Tag. Mit den Rädern sind wir nach Zeebrügge. Leider konnten wir wegen einiger Baustellen nicht bis zur Schleuse radeln.  So sind wir zurück zum Campingplatz und haben den gestern von mir und Klaus gekauften Fisch im Freien gegrillt. Regina hatte dazu Reis gekocht und mit einem gemischten Salat war alles zusammen ein tolles Menue.

Stellplatz: Camping Bonanza, Gebühr € 19,- inclusive. Alles, V+E, Bodeneinlass, zzgl. Kurtaxe.