Teil-08-09-Bergen-Lofoten

Reise nach Skandinavien Teil 8: Lofthus, Bergen, Geiranger, Hellesylt, Bud, vom 12.06.2013 - 20.06.2013
Reise nach Skandinavien Teil 9: Trondheim, Trones, Polarkreis, Lofoten, vom 22.06.203 bis 27.06.2013



Mittwoch, 12. Juni 2013, Lofthus – Bergen

Gestern hatten wir die ersten 3 Reiseberichte fertig und hochgeladen. Das Internet ist hier sehr gut und sogar kostenlos!!! Wir fahren trotz des schönen und netten CP unter den Kirchbäumen weiter bis Kinsarvik und dann nach Brimnes. Kurz vor Brimnes kamen wir zur Baustelle der neuen Brücke über den Eidfjorden, eine wahnsinnige Leistung der Planer, Ingenieure und Techniker. In Brimnes sind wir mit der Fähre nach Bruravik, Fahrzeit 20 Minuten für NOK 247.

Hier ging es zurück bis zum Vansbygdi und dann in den Vallaviktunnelen (7.700 Meter). Nach ein paar Metern kam ein in blaues Neonlicht getauchter Kreisverkehr. Hier kommt die Straße von der neuen Brücke in den Tunnel. Der Tunnel ist sehr gut ausgebaut und deshalb flott zu durchfahren. Nach dem Tunnel ging es links auf die „RV 7“, entlang am Hardangerfjord. Die Straße ist unterschiedlich ausgebaut. Manchmal richtig breit und dann wieder sehr eng und einspurig. Wir haben mit dem Gegenverkehr immer Glück gehabt; bis Nordheimsund ist die Landschaft vom Fjord geprägt.


Dann geht es wieder ab in die Berge. Zuerst am Steinsdalfossen (Wasserfall) vorbei und dann weiter hoch. Kurz vor Bergen fahren wir durch ein „Wintersportzentrum“. Jede Menge Ferienhäuser zwischen den Bäumen und auf den Bergkuppen liegen noch Schneereste. Das Wetter wird schlechter und die Wolken werden dunkler. Durch einige Tunnels und Kehren geht es nach Bergen.


Den Campingplatz „Lone“ haben wir gleich gefunden. Allerdings waren wir zuerst enttäuscht, wie es hier aussieht aber ein paar Meter weiter, war dann doch eine angenehme Platz-Erweiterung am See. Horst hat für 3 Tage gebucht NOK 850,- mit Strom). Die Bergen-Card holen wir Morgen. Kurz nach der Ankunft hat es zu regnen angefangen, soll ja für Bergen typisch sein.


Gefahrene Kilometer: 153

Donnerstag, 13.06.2013, Bergen

An der „Rezeption“ haben wir uns die Bergen-Card gekauft. 2 Personen NOK 520 (ca. € 68,-,  dazu später mehr). Die Bushaltestelle ist gleich gegenüber vom Campingplatz. Der Bus fährt aber ab 10 Uhr nur stündlich. Also warten wir eben bei Wind und Regen in einem kleinen „Husset“.


Endlich in der Stadt angekommen, regnet es noch stärker; na das wird ja was werden. Am Fischmarkt angekommen hat Horst erst mal ein Bier gebraucht (er musste mal auf die Toilette) Kostenpunkt ca. 9 € fürs Bier und pinkeln für 2 Personen.


Auf dem Fischmarkt haben wir Mittag gemacht. Zwei Fischteller mit Brot (Plastikteller mit Plastikbesteck und auf dreckigen Biertischgarnituren) für NOK 500. Die Portion war groß, es war viel Fisch, Schalentiere und Salat, bei dem Preis wenigstens etwas Positives. Der Regen hat aber nicht aufgehört.

In der Touristik-Info haben wir Prospekte geholt und uns für eine Stadtrundfahrt entschieden. Platz konnte man in dem an den Seiten offenen Bus nur auf den mittleren Sitzen nehmen, denn da kam der Regen halt nicht hin. Mit so einer Fahrt sieht man vorab doch Einiges von der Stadt und die Erläuterungen kamen über Kopfhörer in Deutsch – war OK. Später kann man sich dann entscheiden, was man noch ansehen will. Der Regen wird nicht weniger also fahren wir mit Tram und Bus zum Campingplatz. Der Platz hat sich tagsüber ziemlich gefüllt.


Freitag, 14. Juni 2013, Bergen

Das Wetter wird besser also nochmals in die Stadt; es regnet noch nicht. Wir suchten den Bus Nr. 11 zum Aquarium. Ist gar nicht so einfach. Hier ist alles etwas unübersichtlich. Ein „Stuttgarter“ Busfahrer der Stadt hat uns die richtige Bushaltestelle gezeigt. Der geht nur jede volle Stunde; also haben wir noch etwas Zeit.


Am Fischmarkt ist heute mehr los, ist ja klar, es regnet nicht. Dann war es soweit, der Bus brachte uns zum Aquarium. Der Reklame nach haben wir uns hier mehr erwartet. Die Robben-Show war gerade in Gang und die Tiere zeigten ihre Künste.

Vom Aquarium sind wir zu Fuß wieder zum Hafen; es hat noch immer nicht geregnet. Am Fischmarkt hat Horst auf eine Fischsemmel Appetit bekommen. Fisch-Baguette mit etwas Fisch  € 7,-.


So jetzt noch zur „Floibanen“. Das Wetter hält und so geht es rauf um Bergen von oben zu sehen. Auch hier muss in der Saison zur Bergen-Card zugezahlt werden - nur im Winter ist fast alles frei. Ein paar Bilder von oben auf Bergen und es geht wieder zurück. Zu Fuß sind wir noch in den kleinen Gassen zur Fussgängerzone marschiert. In einem Sportgeschäft haben wir uns eine neue Getränkeflasche für unterwegs gekauft.


Zum Abschluss haben wir das Hanseatik-Museum besucht; war recht interessant aber nicht in der Bergen Card beinhaltet – Zuzahlung NOK 60 pro Person.

Am Campingplatz haben wir noch beim Sparmarkt eingekauft. Hier gab es frisch gegrillte Hendl, hatten wir schon lange nicht mehr. Bis zum Auto bleibt das Hendl noch warm, es war sehr gut und sogar günstig (NOK 35). Abends hat es geregnet und kurz darauf gab es einen doppelten Regenbogen über den See.

Samstag, 15.06.2013, Bergen – Voss – Flam
Das Wetter hat nicht gut ausgeschaut. Wir fahren aber weiter Richtung Voss. Dort wollen wir mit dem Bus bis Gudvangen und dann weiter per Schiff nach Flam, mit der Flambanen nach Myrdal und von hier mit der Bergensbanen nach Voss zurück.

Als wir auf Voss zukamen sahen wir schon, dass hier viel los ist. Heute ist ein Jugendsportfest, der Voss-Cup und auch der Campingplatz ist ausgebucht. Also weiter über Tvinnofossen bis nach Gudvangen.

Für die Fähre konnte uns hier niemand Auskunft geben, also ab direkt zum Schiff. Nur wenn wir schon auf dem Schiff sind, können wir schlecht wieder umkehren. Die Preise sind hier allerdings nirgends angegeben. Die Überraschung kommt immer erst beim bezahlen, dann ist es schon zu spät.

Nach einigen Überlegungen, es ist noch am frühen Nachmittag, ändern wir unsere Route und fahren nach Flam. Noch ein paar Fotos vom Fossen und dann in den Gudvangatunnelen; kurz darauf kam noch Flenjatunnelen. Schon sind wir in Flam.

Auf dem CP haben wir einen Platz ganz oben zugewiesen bekommen, wir brauchen diesmal keinen Strom. Jetzt geht es noch zum Bahnhof wegen der Tickets für Morgen. In der Information haben wir aber schon für heute Karten bekommen, also klappt noch. Das Wetter passt und hell ist es sowieso noch lange.

Die Fahrt ist schon interessant und mit welchem Aufwand diese Strecke mal gebaut wurde, faszinierend. Am Kjosfossen hält der Zug an für Fototermine. Zugleich erscheinen die „Geister“ zweier „Jungfern“ mit „überirdischem" Gesang/Musik seitlich am Felsen; die mitfahrenden Asiaten sind überhaupt nicht mehr zu bremsen, die Fotoapparate glühen schon. Nach 5 Minuten geht es weiter bis zur Station Myrdal; Endstation für die Flambanen. Hier ist der Umsteigebahnhof für den Zug Oslo – Bergen.

Nach einem Aufenthalt von 10 Minuten geht es wieder zurück nach Flam. Am Kjosfossen wurde wieder angehalten und die beiden jungen Frauen, die als Geister fungierten, sind „unauffällig“ zugestiegen. Im Tal angekommen sind wir zum Wohnmobil. Wir sind noch bis 22 Uhr draußen gesessen und haben etwas gelesen (hier war kein Fernsehempfang wegen der Berge).

Sonntag, 16.06.2013, Flam
In der Nacht hat es immer mal wieder geregnet. Wir haben uns entschlossen trotzdem die Fjordrundfahrt zu machen. Am Kai stand ein riesiges Kreuzfahrtschiff, die Grande Mistral. Um 11 Uhr ging es los bei leichten Regen. Zuerst den Aurlandsfjord entlang und dann in den Naeryofjord bis Gudvangen. Da wir eine Rundfahrt gebucht haben konnten wir nicht an Land und sind so gleich wieder zurück nach Flam. 


Das Wetter hat sich gebessert und so konnten wir auf dem Rückweg noch ein paar Bilder machen. In Flam haben wir noch in den Geschäften gestöbert und sind fündig geworden. Für mich eine warme Fleece-Jacke und eine warme Mütze; Horst hat ein warmes Kapuzenshirt gefunden.

50 Meter vor unserem Wohnmobil hat es dann wieder zu regnen angefangen, Glück gehabt. Zum Abendessen gab es die in Norwegen gekauften Filet-Steaks. Ein sehr gutes Fleisch, mit zwei dicken Scheiben á ca 250g (NOK 299,- im REMA-Supermarkt gekauft).

Montag, 17.06.2013, Flam – Hellesylt
Um 10 Uhr ging es bei durchwachsenen Wetter los. Der Laerdalstunnelen mit seinen 24,5 km Länge war sehr schnell durchfahren. Er ist sehr gut ausgebaut und durch die im hellen Blau beleuchteten Hallen fällt es gar nicht, auf wie lang der Tunnel ist.


Kurz nach Laerdal kommt schon der nächste Tunnel, der Fodnestunnelen mit 6,7 km, ein Klacks. Die Fähre bringt uns rüber nach Mannheller und gleich wieder in einen Tunnel.

In Kaupanger haben wir uns die Stabkirche angesehen. Beachtlich wie gut erhalten diese Kirche ist und es ist richtig, dass nur mit Personal dieses Kleinod besichtigt werden kann.

Immer auf der RV 5 weiter nach Songdal. Durch den Frudastunnelen bis Faerland. Hier ist das Gletschermuseum.Im Museum wird die Entstehung der Gletscherwelt erklärt. Ein 30-Minuten-Film in 3D (teilweise mit dem Helikopter erstellt) zeigte die Gletscher von Norwegen, toll gemacht.

Auf der Weiterfahrt sind wir an der Gletscherzunge des Boyabreen vorbeigefahren. Der nächste Tunnel ist, Fjaerlandstunnelen. Am Kjosnestfjord entlang (auch durch ein paar kleinere Tunnel) nach Skei. Nun geht es auf die E39 bis Byrkjelo. Da haben wir (zwischen-) getankt (nur für NOK 500,-; Horst war der Preis mit NOK 13,76/l zu teuer) und Vorräte eingekauft.

Jetzt geht es weiter auf der RV 60 bis Utrik und Innwik am Fjord entlang bis Olden. Olden ist ein Ort mit viel Tourismus. Hier legen auch Kreuzfahrtschiffe an, die „Grande Mistral“  ist auch hier. Weiter geht es über Loen, Stryn, Kjos und Hornindal. Das Wetter wird etwas schlechter und es regnet leicht. Die Abfahrt nach Hellesylt haben wir übersehen (hier ist eine neue Straße für den neuen Tunnel). Also am Ende des Tunnels wieder umgedreht und zurück.

Jetzt haben wir auch die Abfahrt nach Hellesylt erwischt. Auf der RV 60 geht es wieder durch eine vollkommen andere Landschaft mit viel Birken und Heide. Den Berg runter und dann haben wir auch schon Hellesylt gesehen.

Am CP haben wir uns einen Platz ausgesucht. Der Betreiber kam auch bald und so haben wir gleich unseren Obulus für die Nacht bezahlt. Ich habe abends noch Reisebericht geschrieben und Bilder bearbeitet.


Dienstag, 18.06.2013, Hellesylt
Gestern war es wieder 23 Uhr war als wir ins Bett gingen. Wir merken nur, wenn wir müde werden, dass es Zeit ist ins Bett zu gehen denn es ist noch immer sehr hell. Morgens war es frisch aber ein paar blaue Stellen am Himmel wurden sichtbar. Wir hörten leise Motorengeräusche.

Mit fällt ein, gestern hat Horst erzählt, welche Kreuzfahrtschiffe hier anlegen. Ich machte das Fenster unseres Thermovorhang auf und fast im Wohnzimmer stand die riesige MSC Musica (Kapazität von 2.800 Passagieren). Die Reisenden sind eben beim auschecken und eilen zu den wartenden Bussen am Parkplatz.

Um 11 Uhr wollen wir die Fähre nach Geiranger nehmen. Das Wetter wurde besser und so ist die Sicht toll. Die legendären „Sieben Schwestern“ sind - entsprechend der Jashreszeit - etwas dünn mit Wasser versorgt. Der Wasserfall „Freia“ gegenüber gibt schon mehr her, allerdings ist sein „Freier Fall“ nicht so lang. Um die nächste Ecke sehen wir zuerst den „Adlerweg“ eine Straße mit 11 Kehren.

Am Talende dann der Ort Geiranger. Hier liegen die Kreuzfahrtschiffe Grand Mistral, AIDAluna und die MSC Musica vor Anker. In dem kleinen Ort ist ein hektisches Touristentreiben. Wir haben uns den CP angeschaut. Im Kiosk 2 Postkarten gekauft, geschrieben und gleich in den Briefkasten eingeworfen.

Um 13:30 Uhr kam noch ein Hurtigruten-Schiff, die „Finnmarken“. Dieses Schiff bleibt im Hafen und die Reisenden werden per Barkassen aus- bzw. eingecheckt. Ist nur in Geiranger so. Die großen Kreuzfahrtschiffe bringen ihre Leute mit den Beibooten an Land; Hurtigrutenschiffe haben keine Beiboote.


Unser Rundfahrtschiff legt wieder ab. Wir fahren zwischen den 4 Schiffen in den Geirangerfjord zurück nach Hellesylt. Das Hurtigrutenschiff hat uns kurz bevor wir nach Hellesylt abgebogen sind überholt und zwar ganz schön flott.

Am Wohnmobil haben wir gekocht. Heute habe ich zum erstenmal im WoMo Kartoffeln gekocht, ging ganz einfach. Die „Grand Mistral“ (haben wir in Flam gesehen) legte dann hier an und holte ihre Reisenden wieder an Bord.


Am Campingplatz gibt es kostenloses und gut funktionierendes Internet. Horst hat den Reisebericht noch Korrektur gelesen und anschließend ins Internet gestellt. Abends kam auf einmal ein frischer Wind auf und wir packten die Möbel ein und sind ins Wohnmobil.


Mittwoch, 19.06.2013, Hellesylt – Alesund

In der Nacht stand bei Werkstatt gegenüber der Straße ein Kühl-LKW und seine Kühlung ist immer wieder gelaufen. Horst hat nichts davon mitbekommen. Die 3 Motorradfahrer aus den Niederlande sind um 4:45h weiter gefahren.

Zum Frühstück haben wir wieder Besuch bekommen. Die „Costa Romantica“ lag dann am Kai und hat ihre Passagiere an Land gebracht und ist dann wieder abgelegt. Wir haben unsere übliche Morgentoilette hinter uns gebracht und sind dann in Richtung Stranda auf der RV 60 abgefahren.

In Stranda sind wir zum Hafen gefahren und haben bei „Matbuda“ regionale Lebensmittel eingekauft; teuer aber sehr gut. Von hier ging es weiter nach Sykkylven und mit der Fähre nach Magerholm. Die Landschaft hier ist wieder anders. Jetzt noch an dem Fjord entlang nach Alesund.


Der Campingplatz am Ortsanfang ist nicht groß. Mit Hütten und Plätze für Wohnwagen und Wohnmobile. Allerdings steht man hier Tür an Tür. Zu Fuß sind wir in die Stadt. Am Hafen angekommen sehen wir die „Queen Mary 2“ und die „Celebrity Cruises“ am Kai; diese Schiffsriesen sind wirklich faszinierend (sh. Video mit der Abfahrt der Queen Mary II).

Die Jugendstilhäuser im Seitenarm des Hafens sind sehenswert. Am Hafen wieder angekommen haben wir die letzte Fahrt der Stadtrundfahrt „Hip on – Hip off“ gebucht. Eine abenteuerliche Fahrt in den engen Straßen auf den Aussichtsberg „Aksla“ mit dem riesigen Doppeldecker-Bus.

Wieder unten im Ort ging es durch die Stadt, zum Hurtigruten-Kai, Aquarium und wieder zum Ausgangspunkt. Aus dem Bus raus sehen wir, dass die „Queen Mary 2“ ablegt. Es dauerte zwar noch einige Zeit bis die Leinen los waren. Das Schiff wurde gebührend von rd. 50 kleinen Booten und mit Wasserfontänen und Musik verabschiedet. Wir sind wieder zum Campingplatz, vorbei an den beiden Sporthallen gelaufen (ca. 1,5 km). Im Wohnmobil gab es noch Abendessen und heute sind wir mal früher ins Bett.

Donnertag, 20.06.2013, Alesund – Bud
In Alesund gibt es einen großen Wohnmobilhändler, der muß doch seine Fahrzeuge waschen. Also sind wir dort hingefahren. Horst hat gefragt, sie haben keine Waschanlage aber uns wurde eine Adresse gegeben. Als wir dort waren haben wir nur weit und breit keine Waschanlage gefunden. Jetzt haben wir die Schnauze voll und fahren mit dem dreckigen Wohnmobil nach Bud. Auf der E 139 geht erst mal bis Andasles.


Das Wetter wird schön, die Sonne ist kam durch die Wolken. Unterwegs in Tresfjord ist eine „günstige“ Tankstelle (NOK 13,25/l), also einmal mit rd. 82 l volltanken. Ab Andasles fährt man auf der anderen Seite des Fjord weiter bis Äfarnes. Die Straße hört an der Fähre auf und die stand schon hier, also nichts wie drauf. Für NOK 203 sind wir dabei und in kurzer Zeit in Solsnes am anderen Ufer.

Freitag, 21.06.2013, Bud

Jetzt geht es weiter immer zwischen hohen Bergen Richtung Molde. Auf die Insel Bolsoya geht eine 555 m lange Stahlbrücke und am Ende der Insel ist der Freifjordtunnelen, ein Unterwassertunnel mit 9% Steigung.

Molde selbst lassen wir aus, wir wollen auf die RV 64 und weiter nach Bud. Vorher haben wir noch eingekauft, diesmal bei einer anderen Supermarkt-Kette. Auf der gut ausgebauten RV 664 geht es dann weiter bis nach Bud.

Wir haben diesmal zuerst eine kleine Stadtrundfahrt mit dem Wohnmobil gemacht und sind dann zurück zum Campingplatz „Bud-Camping“; ist sehr gut angelegt und auch für Wohnmobile ausgerichtet. Die Zufahrten sind geteert worden. Die Sanitäreinrichtungen sind sehr gut und sauber. Das Internet ist kostenlos und sehr gut.


Horst konnte hier endlich mal wieder die Heimat-Zeitungen herunterladen. Wir haben 23:30 Uhr und es ist immer noch so hell, dass man draußen gut lesen kann; Aber irgendwann ist Schluß und das Bett ruft.

Campingplatz in Bud

CP in Bud, mal wieder grosser Waschtag

Reise nach Skandinavien Teil 9: Trondheim, Trones, Polarkreis, Lofoten, vom 22.06.203 bis 27.06.2013


Samstag, 22.06.2013, Bud – Trondheim

Es hat die ganze Nach geregnet und ein kräftiger Wind kam dazu. Trotzdem will Horst die Atlantikstraße fahren; wenn er meint. Die Bilder sagen alles - wenig Sicht. Durch Kristiansund durch und weiter nach Trondheim. Das Wetter wurde auch nicht besser. In Trondheim haben wir den Dom besichtigen wollen, ging nicht – da war eine Hochzeit. Also nur von aussen fotografiert und weiter. Im Campingführer habe ich einen Campingplatz in der Nähe gefunden.

In Vikhammer angekommen haben wir uns einen Platz gesucht der „prospektmäßig“ einigermaßen aussah. Leider versank dieser als Wiesenplatz auch im Schlamm; aber mit Traction-Control ging es einigermaßen und für eine Nacht reicht es allemal, wenn man nicht allzu oft nach Draussen muss. Auch hier sind viele Dauercamper, sprich Arbeiter die in den Wohnwägen leben. Aber ab 23 Uhr ist auch Ruhe. Endlich hat es auch mal zu regnen aufgehört.

Sonntag, 23.06.2013  Trondheim – Trones
Morgens scheint die Sonne. Wir sind dann auch bald aufgestanden und „abgehauen“. Auf der E6 geht es weiter bis Verdal. Hier biegen wir ab zum Denkmal vom heiligen König Olav Haraldson in Stiklestad. Noch ist nicht so viel los, aber sicher dann im Juli, da wird das große Spektakel um diesem Nationalhelden im Freilichttheater aufgeführt. So etwas wie bei uns die Ritterspiele in Kaltenberg, nur hier gibt es einen realen geschichtlichen Hintergrund und auch ein Freilichtmuseum, dass mit in die Spiele eingebunden wird.

Zurück wieder in Verdal geht es weiter auf der E6 bis zur Abzweigung Formofoss kurz vor Grong. Nach etwa 1 km waren wir am Parkplatz hinter der Brücke. Als wir ausstiegen fing es an zu regnen – ein Gewitterregen. Also schnell Jacke übergezogen und den Waldweg zum Fossen (Wasserfall) runter.

Ein gewaltiges Schauspiel. Horst ist nicht mit, es regnete ja!! Der Regen war nur 2 Minuten lang, dann kam die Sonne und zwei Regenbogen spannten sich über den Fossen. Jetzt aber weiter auf die E6 bis kurz vor Harran.

Dort gibt es eine Lachszucht und ein Laksmuseum am Fiskumfoss des Fluss Namsen. Der Wasserfall ist wegen Wassermangel nicht aktiv, dort ist ein Kraftwerk und der Fossen funktioniert nur, wenn die Schleusen aufgemacht werden. Im Museum, gegen Eintrittsgebühr von NOK 160,-, gab es Interessantes zu sehen. Auch die Holz-Flösser waren hier zu Hause.

Im Restaurant haben wir dann Lachs gegessen. Kann nirgends frischer sein als hier bei den Lachsanglern bzw. Züchter. Das Steak mit Kartoffeln und Gemüse war sehr gut und der Preis war auch gut. Für NOK 220,- gab es 2x Lachssteak, 1 Bier und 1 Limo und das in einem recht schönen Restaurant. Der Koch sprach sogar etwas deutsch. Im Vergleich zu Bergen auf dem Fischmarkt= „geschenkt“.

Das Abendessen haben wir nun schon hinter uns. Jetzt geht es nur noch zum Campingplatz „Namsskogan Hotell“ in Trones. Als wir ankamen war noch nicht viel los und bald darauf füllte sich der Platz. Hier gibt es einen Familienpark mit Sommerrodelbahn und vieles mehr; ideal für Kinder.

Auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz stand mal wieder die ganze Nacht ein Kühltransporter mit laufenden Kühlaggregaten. Wir saßen bis gegen 22:30 Uhr vor dem Auto, dann kamen aber die Mücken mit Gewalt; Horst hat schon wieder 5-7 Stiche abgekriegt. Damit war der Abend gelaufen. Im Fahrzeug haben wir noch gelesen und sind gegen 23:30 Uhr ins Bett, obwohl es draussen noch sehr hell ist.


Montag, 24. Juni 2013, Trones – Polarkreis
Morgens hat es zu regnen anfangen bzw. es hat geschüttet. Also ging's zum Duschen im Bademantel mit Regenschirm, grotesk. Bei der Abfahrt hat es immer noch geregnet und hörte auch nicht auf. Bis zur Grenze Südnorwegen/Nordnorwegen ist Horst gefahren, es regnete auch etwas weniger.

Auf den Parkplatz kam ein Münchner Hymer vom Norden. Wir sind ins Gespräch gekommen. Die beiden kamen vom Nordkap und hatten einige Informationen für uns. Sie waren 2 Tage am Nordkap und hatten alle Wetterverhältnisse mitgemacht, Regen, Sonne, Wind und Schneetreiben, Temperatur gerade mal 2 Grad.

Ab hier bin ich mal gefahren; Horst hat nicht viel gemeckert aber er saß neben mir wie auf dem heißen Stuhl. Die Straße ist auch ziemlich schlecht. Die Schlaglöcher waren zum Teil Krater in denen komplette Motorradler verschwinden konnten. Es ging immer auf der E6 weiter nach Norden. Die Sonne kam wieder durch die Wolken.

Jetzt muss bald der Abzweig zum Laksfossen kommen. Eine kurze Seitenstraße und wir sind am Parkplatz. Dieser Wasserfall ist imposant, mit viel Getöse rauscht das Wasser.

Wir haben fast 13 Uhr und schönes Wetter. Der Weg führt uns wieder zurück auf die E6 nach Mo i Rana. Dort wollen wir übernachten. An der Tourist-Info haben wir uns Unterlagen geholt. Gleich in der Nähe gibt es ein Einkaufscenter. Also haben wir unseren Lebensmittelbedarf ergänzt. Der WoMo-Stellplatz hier in Mo gefiel uns nicht. Hier stehen nur PKW und der Hinweis „No Camping“.

So sind wir bei schönsten Sonnenschein weiter gefahren. Irgendwann kommt bestimmt ein passender Platz. Seit Mo i Rana ist Horst wieder gefahren. Die Straße hat sich nicht gebessert. Es gab immer wieder ganz schlimme Abschnitte bzw. größere Baustellen, an denen die Straße neu geteert wurde. In Storforshei haben wir bei einer Tankstelle entsorgt (war in der Früh wegen Regen ausgefallen) und weiter ging es auf der E6.

Übernachtungsplätze haben wir keine gesehen. Es hat wieder zu regnen angefangen. Einen Campingplatz haben wir dann angefahren, im Wald mit Erde und Schlamm; Horst hat gestreikt, dass will er nicht schon wieder, na dann weiter.

Am Ende waren wir dann am Polarkreismuseum angelangt. Hier hat es noch geregnet. Horst wollte schon wieder nicht aus dem Auto. Das geht ja wohl nicht – also raus. Im Shop haben wir uns umgesehen, immer das Gleiche Touristen-Geraffel. Als wir raus sind hat es schon fast nicht mehr geregnet. Zum Polarkreismonument sind schon bald keine Tropfen mehr gefallen. Ich bin noch ein Stück höher und habe die Steinmännchen fotografiert. Vom Parkplatz ist es ein Stück weiter zum Stellplatz am Polarkreis.

Bis zum Abend waren auf dem Parkplatz nebenan bereits einige Wohnmobile und sogar Wohnwägen  – und alles auf Asphalt; also bleiben wir auch da. Heute gab es zum Abendessen Kartoffelbrei, selbst gemacht und Grillwürstl, dazu ein Radler (Restbestand aus Österreich in Aludosen - aber kein Pfand).

Abend’s habe ich den Reisebericht mal wieder ins Notebook geklopft und die Bilder importiert. Sonst wird es wieder so viel. Das Wetter hat sich beruhigt. Obwohl immer wieder schwarze Wolken aufgezogen sind hält sich der Regen zurück. Spät abends kam dann noch ein Unwetter auf. Mit Donner, starkem Regen und Wind. Mit unserer Thermoabdeckung im Fahrerhaus zieht es nicht und wir haben ein angenehmes Klima im Wohnmobil.

Dienstag, 25.06.2013, Polarkreis – Straumen
Morgens um 4 Uhr war die Sonne schon weit oben am Himmel, oder sie war nicht ganz untergegangen. Blauer Himmel und keine Wolken. Nach dem  Frühstück habe ich noch die Postkarte eingeworfen. Der Briefkasten ist in Museum ganz hinten. Man muss durch den ganzen Shop durchgehen, ist verkaufstechnisch wohl so vorgesehen, vielleicht kauft man ja noch was.


So jetzt geht es weiter auf dem Hochplateau immer auf der E6 weiter. Das Wetter ist schön und es geht schnell voran. An der Straße entlang läuft zuerst der Fluss Lonselva, ab dem Scheitelpunkt ist es dann der Saltelva, wie das Tal, Saltdalen.

Bei Medby sind wir auf die RV 812 abgebogen. Horst will durch die Berge zum Saltstraumen. Viel Regen, viel Wald, viel Berge aber eine gut ausgebaute Straße. In Saltstraumen sind wir über die große Brücke und gleich dahinter auf den Parkplatz gefahren. Von hier sind es nur wenige Meter zu den Wasserstrudel. Wir haben Mittagszeit und die Flut beginnt. Es ist wahnsinnig wie das Wasser als gewaltiger Malstrom hier in die Bucht rauscht. Wir haben Bilder und Videos gemacht.

Mittwoch, 26. Juni 2013,
Weiter ging es bis Fauske. Dort gibt es einen LAIKA-Händler und wir wollen wegen einem Windschutz schauen. Das Bobilcenter Nord hat viele Wohnmobilmarken, in der Halle haben wir 2 LAIKA gesehen. Im Internet hat der Shop super ausgeschaut, im Shop selbst war nicht viel da. Wir haben für unser Mückengerät  Ersatzpatronen gekauft und das wars. Nebenan bei Spar kauften wir Wasser. Wir haben beim letzten Campingplatz vergessen unseren Wasserkanister aufzufüllen. Nicht vergessen, es hat geregnet und wir meinten bis zum nächsten Platz reicht es. Irrtum, wir haben am Polarkreis auf dem Parkplatz übernachtet und so hat das Wasser für unseren Frucht-Sirup nicht mehr gereicht.


Nachdem es immer wieder geregnet hat und die Wolken dunkler wurden sind wir auf den Campingplatz Stromhaug in Straumen gefahren. Der Wiesenplatz ist sehr aufgeweicht. In der nächsten Stunde war auf einmal die ganze Reihe voll mit Wohnmobilen da. Nebenan ist ein Bach mit einem kleinen Fossen, Horst kann bei diesem Geräusch/Krach super schlafen und der Regen hörte nicht auf.


Donnerstag, 27. Juni 2013, Straumen – Kabelvag
Abfahrt heute um 9:45 Uhr, wir wollen noch die "kleine" Fähre um 13:05 Uhr in Skutvik nehmen. Das Wetter war bewölkt bis sonnig. Die Landschaft hier ist umgeben von Fjorden, Seen und Bergen. Außerdem ist hier an der E 6 die Anzahl der Tunnel wieder mal immens; von 100m bis zu 7 km Länge alles vertreten. Die Bergwelt verändert sich, es wird hoch, steil und grün.


Bei Ulsvag sind wir abgebogen auf die RV 81 nach Skutvik zur Fähre. Die Straße geht meist am Fjord entlang. Oppheid und Hamsud ist eine größere Ortschaft, ansonsten nur vereinzelt kleine Bauernhöfe.

In Skutvik sind wir um 12:20 Uhr angekommen. Vor uns standen schon viele Fahrzeuge, Wohnmobile, PKW und Lastwagen. Lange Rede kurzer Sinn, wir sind nicht mehr auf die 13:05 Uhr-Fähre gekommen. Also warten auf die Nächste um 18:15 Uhr. Ich habe Mittagessen gekocht, heute mal wieder Nudeln mit Tomatensauce und Salat.

Horst ist anschließend zum Fischen gegangen. Er hat seine Angel erstmals ausprobiert und sogar einen kleinen Hering gefangen. Der war ihm aber zu klein und er hat ihn deshalb wieder zurück ins Wasser geworfen.

Ich habe den Campingstuhl auf dem Parkplatz gestellt und mein eBook gelesen. So haben wir die Zeit bis 18 Uhr verbracht. Bei Sonnenschein und wenig Wind sind wir dann mit der Fähre VAGAN auf die Lofoten übergesetzt. Bei der Warteschlange haben wir uns mit einem Ehepaar aus Villingen-Schwenningen unterhalten. Ihre Bekannten sind noch auf die erste Fähre gekommen. Auf der Fähre haben war die Landschaft sprich die Berge der Lofoten schon in der Ferne gesehen, ein imposantes Schauspiel.

In Svolvaer der Hauptstadt der Lofoten-Inselgruppe angekommen sind wir zum Campingplatz in Kabelvaeg gefahren. Ab 22 Uhr sind die Mücken gekommen, also blitzartig ins WoMo. Noch kurz den Plan für Morgen gemacht und dann ab in die Falle.

Donnerstag, 27.06.2013, Kabelvaeg – A° – Ramberg
Morgens haben uns die Möven geweckt, die machten vielleicht einen Lärm. Nach dem üblichen morgendlichen Procedere sind wir auf die E10 nach A°. Durch Tunnels, Brücken, einen Unterwassertunnel und 2 großen Baustellen mit grobem Schottersteinen waren wir nach rund 3 Stunden in A°.
Hier ist das Stockfischmuseum mit Fischerhütten, Nordlandbooten und Bootshäusern, einer Bäckerei und einen Kramerladen (Gammelbutikken), der die Eintrittskarten verkauft. Die Brötchen von der Bäckerei waren sehr gut, unbedingt zu empfehlen.

Horst holte für NOK 140 die Eintrittsticket und unser Guide war auch schon da. Noch eine Dame aus Norwegen gehörte zur unserer kleinen Gruppe. Leider war der Guide so mit der norwegischen Dame beschäftigt, dass er uns einfach ignorierte. Wir sind dann alleine weiter gegangen. Im Museum wurden wir regelrecht wieder hinaus befördert. Draußen war ein deutscher Handwerker, der meinte wir sollen ruhig reingehen, es sei auch sehr interessant. Aber bei diesem „freundlichen Empfang“ viel und der Verzicht leicht; übrigens der Mann am Eingang sprach sehr gut deutsch und unterhielt sich auch mit einer deutschen Dame - na ja, was soll's. Wir hatten die Schnauze voll und sind wieder zurück zum Womo und nach Ramberg gefahren. Auf dem Campingplatz haben wir unser Abendessen gemacht. Schweine-Grillkotelett mit Salat. Das Fleisch war sehr gut, wie alle Waren die wir bisher in Norwegen eingekauft hatten, gut aber für unsere Verhältnisse recht teuer.

Verdauungsspaziergang machten wir am Sandstrand entlang in feinsten weißen Sand. Das Wasser war aber saukalt, trotzdem waren 3 Personen im Wasser.

Auf dem Platz war schräg gegenüber vor uns war ein Schweizer Wohnmobil mit 3 Personen. Seit wir hier angekommen sind hat er und eine der 2 Damen nur laut geredet. Es war nervig,aber die merkten nicht, dass man nur sie am Platz hörte. OK, deren erhöhter  Weinkonsum aus 2 l Tetrapacks(!), je in weiss und rot, und dann noch eine Pulle Weinbrand, dies für 3 Personen – da geht’s dann auch mal lauter zu.

Wir haben unser Mückenabwehrgerät mal wieder eingesetzt; funktioniert, Horst wurde nicht gebissen. Um 23.30 Uhr ist noch immer ein blauer, fast wolkenloser Himmel. Die Sonne erscheint in den schönsten Abendrotfarben und spiegelt sich im Meer. Für dieses 24 Uhr-Spektakel der Tag und Nacht-Gleiche habe ich extra ein Stativ gekauft, war für die Katz. Am Strand standen viele Leute und sogar ein Dudelsackpfeifer war da und hat mindestens 30 Minuten „gespielt“ und damit alle „beglückt“; aber es war trotzdem eine schöne Stimmung. Die Sonne schien die Nacht durch und erhellte die Berge und Häuser in einem unwahrscheinlichen warmen Licht. Dunkel wird es hier nur im Winter.

Freitag, 28. Juni 2013, Ramberg – Gausnik
In Leknes hat Horst Wein gekauft, der Preis ist immens. Horst ist noch in das Wikingermuseum gegangen und ich habe unterdessen meine Bilder importiert und den Bericht geschrieben. In Svolvaer haben wir für 1 Stunde ein Parkticket gelöst und sind an den Hafen bzw. Marktplatz. Hier liegen ein paar Fischerboote davon einige mit riesigen Lampen ausgestattet. So jetzt geht es weiter auf der E 10 Richtung Narvik.


Die Landschaft wird geprägt von Fjorden und Bergen. Hier ist der Tourismus nicht so intensiv und deshalb Campingplätze rar. Die Norweger stehen überwiegend auf den Parkplätzen an der Straße entlang. Will Horst nicht, ist ihm zu laut. Endlich bei Gausnik gibt es einen Stellplatz vor einem Hotel. Jetzt hat Horst einen Platz der viel kostet und auch an der Straße ist, auf einer Wiese mit Strom und Internet. Die Internetverbindung war super. Das war aber auch das einzig positive an diesem Platz.

Zum Abendessen gibt es Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Rosinen sind keine mehr da, mit Schokostreusel schmeckts auch gut. Es sind hier einige Deutsche am Platz mit Womo und Zelt. Die Zeltler sind aus dem Kreis Altötting und kommen aus Schweden, über Kiruna, hierher gefahren. Abends haben wir uns unterhalten, sie wollen weiter zu den Lofoten. Hoffentlich haben sie auch so schönes Wetter wie wir. Den restlichen „Saumagen“ haben wir dabei auch vernichtet. In der Nacht kam kurz ein starker Wind auf, dass war es auch schon. Die Sanitäranlagen (ein Nebengebäude) sind eine Zumutung bei diesem Preis! Raum mit Toilette, Dusche, 2 Waschbecken und 1 Sofa (das ist wohl beim Hotel ausgemustert worden). Das mit dem Putzen klappt da auch nicht so recht.