Wohnmobilreise nach Luzern und in den Schwarzwald
vom 26.09. bis 27.10.2014
Freitag, 26.09.2014 Penzberg – Amtszell
Gegen 12 Uhr sind wir über die Landstrasse B 472 Richtung Peissenberg – Kempten und dann auf die B 12 über Wangen nach Amtszell wo wir kurz vor 16 Uhr den Wohnmobil-Stellplatz Büchelwiesen erreichten. Dieser ist recht gut organisiert; wir haben Trinkwasser getankt und dann den Platz Nr. 2 im vorderen Bereich eingenommen, welcher grosszügig bemessen und fast eben ist.
Ab 16:30 h ist der Landgasthof Adler geöffnet und dort haben wir uns dann für 2 Nächte angemeldet und danach auch da zu Abend gegessen, es gab Kürbis-cremesuppe, ein Jägerschnitzel mit Spätzle für Horst und Maultaschen für mich – gut war’s. Danach gab’s noch ein Obstler und später im Womo Espresso.
Samstag, 27.09.2014 Amtszell
Heute ist wieder ein schöner sonniger Herbsttag. Nach dem Frühstück sind wir mit den Rädern nach Amtszell und weiter nach Geiselhartz. In der ARAL-TS habe ich eine TV-Zeitung gekauft und eine Landkarte von der Schweiz. Ab hier gibt es eine kleine Straße über einen Hügel zurück nach Büchel. Kurz vor dem SP ist der Zubehör-Shop „Camp 1818“. Für Selbstausbauer ist die hier eine Fundgrube. Da habe ich je 1 m Dichtgummi und weisses Klebeband gekauft.
Am Stellplatz angekommen haben wir Brotzeit gemacht und sind anschließend nochmals nach Amtszell zu Fenneberg-Supermarkt um ein paar Sachen einzukaufen. Zurück sind wir über ein Neubaugebiet mit sehr schönen Ein- und Zweifamilienhäusern und teils wunderbar angelegten Gärten.
Zum Abendessen sind wir wieder in den Landgasthof. Die Kürbiscremesuppe hat gestern so gut geschmeckt, leider war das heute nicht mehr so – schade.
Sonntag, 28.09.2014 Amtszell – Luzern
Seit gestern Abend ging es mir nicht gut, Bauchweh hatte und allgemein schlecht war’s mir. Um 11:15 Uhr sind wir losgefahren. Das Wetter wurde nach Auflösung des Frühnebels wieder sehr schön. Auf der Autobahn sind wir bis Bregenz. Hier hat Horst seiner Tussi zwar gesagt, keine Maut, aber dann war es schon zu spät. Also kauften wir ein Pickerl für 10 Tage zu € 8,50 (für 1 Tag gibt es nichts) und dann sind wir eine kurze Strecke auf der Autobahn in Österreich Richtung Schweiz gefahren. In Höhe von Götzis sind wir auf die Autobahn der Schweiz bis Sargans. Hier ging es auf die Autobahn #3, entlang am Walensee bis Pfäffikon. Hier sind wir von der Autobahn runter gefahren und auf der Landstraße nach Luzern. Der Campingplatz „Lido“ ist am Ortsanfang von Luzern. Der uns zugewiesene Platz ist leider nicht besonders schön, unter einem Baum aber TV funktionierte, was bei den vielen Bäumen dort nicht überall möglich war.
Montag, 29.09.2014 Luzern
In der Nacht sind die Tau-Tropfen von den Blättern immer auf unser WoMo-Dach gefallen. Ich habe ab Mitternacht sehr schlecht geschlafen, bei Regen tropft es gleichmässig, das ist kein Problem, aber nur ab und zu ein paar Tropfen, das nervt.
Um 12 Uhr sind wir zur Schiffsanlegestelle um nach Alpnachstad zu fahren; ich hatte vorher von der Lido-Rezeption einen Tipp zu einem Rundfahrt-Programm mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee, der Berg-Zahnradbahn auf den Pilatus (2.143 m) und mit dem Zug zurück nach Luzern erhalten („CH-Preise“ = SFR 168,- !!). Von hier ging es mit der „steilsten Zahnradbahn der Welt“ (zeitweise 48 % Steigung) auf den Pilatus. An der Endstation sind 2 Hotels mit Seminarräumen, ein SB-Restaurant und vieles mehr. Leider konnte ich wegen meiner Höhenangst nicht auf die Gipfel gehen. Kurz vor Abfahrt sahen wir noch einige Gleitschirmflieger, die sich für den Flug ins Tal fertig machten.
Ob rauf oder runter die Fahrten dauern rd. 45 Minuten. Im Tal angekommen sind wir zum Bahnsteig und mit dem Zug nach Luzern zurück. Am Ufer des Vierwaldstättersee sind wir zu Fuß bis zum Campingplatz zurück.
Montag, 30.09.2014 Luzern
Heute ist es nicht so schön. Vormittag hat es zu regnen angefangen. Nachdem es ab Mittag stärker regnen soll sind wir vorher mit dem Bus in die Stadt und haben uns in der Fussgängerzone die Altstadt angesehen. Wir haben uns allerdings mehr erhofft, die Stadt gibt nicht viel her und die Geschäfte sind in der Schweiz überall gleich, „Uhren, Uhren und nochmal Uhren“. Horst hat sich trotzdem eine neue Uhr gekauft, denn die „Alte“ reparieren ist fast unmöglich – heutzutage wird immer ausgetauscht.
Der Regen wird etwas stärker und so sind wir in ein kleines Restaurant und haben Flammkuchen gegessen. Zurück sind wir vom Schwanenplatz wieder mit dem Bus (SFR 2,40 p.P.), haben im MIGROS noch einige Kleinigkeiten eingekauft und waren dann gegen 16 Uhr wieder im Womo.
Mittwoch, 01.10.2014 Luzern – Freiburg
Bei Regen hat Horst eingeräumt und die Markise vom Laub gereinigt. Bei der Grauwasserentleerung habe ich noch von der Frontscheibe die Blätter raus geholt. Kurz nach Emmen sind wir auf die Autobahn und danach kam auch bald die Sonne raus. Der Fahrtwind und die Sonne haben das Dach von den Blättern befreit. Auf der Autobahn ging es bis Olten und hier sind wir durch ein schönes Tal bis kurz vor Basel gefahren. Durch Basel ging es wieder auf der Autobahn über die Grenze und weiter nach Bad Bellingen. Der Stellplatz an der Therme war voll und dann in Bad Krozingen ebenso, also sind wir nach Freiburg, auch hier auf dem Stellplatz wird es schon eng aber wir haben doch noch eienen Platz mit TV-Empfang bekommen.
Donnerstag, 02.10.2014 Freiburg
Mittags sind wir zuerst zum Einkaufen in der Nähe geradelt. Nachdem wir die Ware im WoMo verstaut haben sind wir weiter in die Stadt bis zum Platz an der alten Synagoge. Von hier ging es zu Fuß in die Innenstadt und am Weg dann in einem Bistro eine kurze Kaffee-Einkehr mit Toi-Stopp. Am Marktplatz vor dem Münster gab des dann noch eine Rindsbratwurst to go. Ab da tat mein Knie ziemlich weh und ein Stadtrundgang wurde mir immer beschwerlicher, also sind wir wieder zurück zum Stellplatz geradelt – radeln ging recht gut.
Freitag, 03.10.2014 (Tag der deutschen Einheit) Freiburg
Heute ist zwar schönes Wetter, aber wir halten uns am Platz auf. Ich schlafe hier nicht so gut; mein Knie und mein Magen machen mir Probleme. Also wird gefaulenzt, die Homepage gepflegt und der Reisebericht geschrieben und mit den Nachbarn geratscht. Nebenan ist ein LAIKA KREOS, Baujahr 2000, sehr gepflegt. Mit den Besitzern haben wir uns unterhalten, sie waren schon oft im LAIKA-Werk für Service-Angelegenheiten, da sie fast jedes Jahr nach Italien fahren, und wurden dort immer freundlich und optimal „bedient“.
Abends gab es dann Gemüse-Nudeln mit Pecorino – gut war’s.
Samstag, 04.10.2014 Freiburg
Es ist wieder sehr schönes Herbstwetter. Mittags sind wir in die Stadt geradelt, haben die Räder am Bach abgestellt und sind durch die Dietler Passage zur Markthalle. In der Markthalle war soviel Betrieb, einen Platz zum Essen war nicht zu finden. In der Grünwälderstraße, bei der Wirtschaft „Großer Meyerhof“, eine alte urige Gastronomie haben wir zu Mittag gegessen. Die „badischen Käsespätzle“ waren wie ein „Papp“ und haben nach nichts geschmeckt. Das „badische Schäufele“ war eigentlich ein „Geselchtes“, aber es hat Horst recht gut geschmeckt.
Auf den Straßen in der Stadt ist viel los und an vielen Stellen sind Musikanten oder gleich eine Band. Auf dem Heimweg habe ich noch einen Friseur gefunden, kam auch gleich dran und bekam einen flotten Haarschnitt – hat gepasst.
Am WoMo angekommen haben wir uns noch draußen aufgehalten bis es kalt wurde. Abends wurde der Stellplatz geschlossen, alle Plätze waren belegt und sogar auf dem Ausweichparkplatz P1 (=gegenüber) waren viele Wohnmobile.
Sonntag, 05.10.2014 Freiburg
Heute ist ab Mittag Regen angesagt, der aber erst abends kam. Wir haben morgens die F1 in Suzuka angeschaut, später kamen noch die beiden Superbike-Rennen. Die Homepage habe ich auch aktualisiert, denn das WiFi geht hier am Platz sehr gut. Abends haben wir mit den LAIKA-Nachbarn aus Kassel Reisetipps für Italien diskutiert. Bis zum Abend war der SP wieder gut belegt.
Montag, 06.10.2014 Freiburg – Schluchsee
Heute ist wieder schönes Herbstwetter. Mittags sind wir durch das „Höllental“ über Kirchzarten, Titisee nach Schluchsee gefahren. Hier gibt es am Parkplatz einen abgetrennten Teil als Wohnmobilstellplatz mit Stromsäulen, Ver-und Entsorgung, mehr braucht es.
Nach dem Mittagessen sind wir am Schluchsee entlang in die Stadt gegangen. Ein kleiner Rundgang und dann ging es wieder zurück zum Stellplatz, nicht ohne Schwarzwälder-Kirchtorte vom Konditor mitzunehmen.
Dienstag, 07.10.2014 Schluchsee – Bad Dürrheim
In der Nacht hat es zu regnen angefangen.
Nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen nach Bad Dürrheim zu fahren. Dort kann man bei schlechtem Wetter in die Therme gehen. Auf der Fahrt nach Bad Dürrheim hat es immer wieder mal geregnet. Am Reisemobilhafen haben wir auf P1 einen Platz bekommen. Um 16 Uhr hat Horst eingecheckt und anschließend sind wir in die Innenstadt von Bad Dürrheim. Die Regenschirme haben wir ein paarmal gebraucht. Vor dem Heimweg haben wir uns noch in einem Cafe Rast gemacht und dort gab es den Kräuterlikör „Salz Geist“. Horst hat probiert und eine Flasche mitgenommen. Trotz 56% schmeckt er sehr gut.
Mittwoch, 08.10.2014 Bad Dürrheim
Hier auf dem P1 schläft man sehr gut, die Strasse ist ziemlich weit weg. Die Sonne kam sogar ein bisschen zum Vorschein.
Mittag sind wir in die Therme. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme macht uns hier zu schaffen. Nach 2 ½ Stunden sind wir wieder zum WoMo zurück. Die Handtücher wurden allerdings nicht trocken, zu wenig Sonne und zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Donnerstag, 09.10.2014 Bad Dürrheim
Heute ist mal wieder ein sonniger Herbsttag. Zuerst habe ich in einer Apotheke eine Kniebandage gekauft, das Knie tut mir seit einiger Zeit weh. Mit dem Rad sind wir eine 25 km-Runde über Mühlhausen, in Villingen durch den Stadtpark wieder zurück nach Dürrheim, wo es auf der Terrasse des Thermenrestaurants Schnitzel mit Kartoffelsalat gab. Danach sind wir durch den Kurgarten zum Narrenschopfmuseum. Ein mit viel Liebe zu den Fassnachtbräuchen eingerichtetes Museum in dem wir dann rd. 2 Stunden verbrachten. Dort gab es ein kleines Gartencafé, wo es noch je ein Stück Schwarzwälderkirschtorte gab.
Freitag, 10.10.2014 Bad Dürrheim – Schramberg - Wolfach-Halbmeil
In der Nacht hat es wieder geregnet und am Morgen hat es dann kräftig zu schütten angefangen. In einer kleinen Pause hat Horst das WoMo eingeräumt und Mittags ging es los nach Schramberg. Wir haben einen Prospekt über das „Erfinder- und Uhrenmuseum“ gesehen. Das Museum im ehemaligen Junghans-Uhren Gebäude ist in nach Jahrgängen eingerichtet, immer mit den in dieser Zeit entwickelten Fahrzeuge und den Lebensgewohnheiten.
In der Autosammlung Steim sind überwiegend die ehemaligen privaten Fahrzeuge der Inhaber der Fa. Junghans und einige Raritäten aus der ganzen Welt zu sehen. Nun ging es weiter nach Schiltach. Der Campingplatz ist schon geschlossen, wäre auch nichts gewesen, die sehr steile Einfahrt ist nur für kleine und kurze Wohnwägen geeignet. Im Ort gibt es bei der Fa. Trautwein 3 Stellplätze. Die Zufahrt ist abenteuerlich, auf dem Wanderweg durch Bäume. Die 3 Plätze waren schon belegt und der Parkplatz ist neben dem Bahngleis. Also sind wir die enge Zufahrt wieder zurück und weiter Richtung Wolfach. Hier gibt es bei Wolfach-Halbmeil den Campingplatz „TREND-Camping“, welcher auch für Wohnmobile geeignet ist. Wir haben also das Wochenende gebucht.
Samstag, 11.10.2014 Wolfach-Halbmeil
Das Wetter hat sich gebessert, also gehen wir auf dem Wanderweg ca. 6km nach Schiltach. Der Ort mit seinen schönen alten Fachwerkhäusern ist sehenswert. Allerdings haben die meisten Gaststätten schon geschlossen. Wir sind in einem Cafe eingekehrt und haben einen kleinen Imbiss eingenommen.
Zurück ging es mit der Bahn bis Halbmeil, die Fahrt ist mit der Gästekarte kostenlos. Überhaupt ist hier im Kinzigtal die „KONUS“-Gästekarte sehr interessant, die Bahn- und/oder Busfahrt ist auf der Strecke von Offenburg bis Freudenstadt kostenlos. Abends sind wir zum Duschen gegangen; die Sanitäranlagen sind top, man merkt, dass der Campingplatz von der Besitzern selbst geführt wird. Leider konnten wir das Gästestübli nicht ausprobieren, denn wir haben vorher unseren Kühlschrank voll gemacht und mussten deshalb diesmal als Selbstversorger „leben“.
Sonntag, 12. 10. 2014 Wolfach-Halbmeil
Mir ging es heute schlecht, alle Knochen tun weh und das Knie hat anscheinend die Tour gestern nicht gut überstanden. Gestern Abend habe ich noch eine Maschine voll Wäsche gewaschen, die heute Morgen fast trocken war. Da auf dem Platz nicht viel los ist, konnte ich die Wäsche im Waschraum aufhängen. Das Wetter ist heute nicht gut und so verbringen wir den Tag am Platz. Mittags ist F1 in Sotchi, Gewinner Lewis Hamilton, Zweiter Nico Rosberg und Mercedes wird vorzeitig Markenweltmeister 2014.
Der Campingplatz ist bedingt reisemobiltauglich. Es gibt hier überwiegend Wiese oder nur mit vielen Keilen ausgleichende Plätze. Auf den Plätzen ist aber Strom-, Wasser- und Abwasseranschluß vorhanden; auch eine Ver-und Entsorgungsstellung für Reisemobile ist da.
Montag, 13.10.2014 Wolfach – Baiersbronn
Das Wetter ist immer noch regnerisch. Also packen wir zusammen und fahren weiter. Zuerst haben wir in Wolfach noch eingekauft. Weiter ging es nach Zell am Hammersbach. Der Stellplatz am Sportplatz ist bei schlechtem Wetter, so wie heute, zu weit weg vom Ortszentrum. Nach einigen Überlegungen sind über St. Petersthal, Bad Griesbach und Freudenstadt nach Baiersbronn gefahren. Die Stadt hat an einem Parkplatz für Wohnmobile ausgewiesen, Stromsäulen und SANI-Anlage ist vorhanden. Der Platz ist nichts besonderes aber für den Besuch in Freudenstadt o.k. Der Platzwart kam auch gleich vorbei und so haben wir die Gebühr für 2 Tage bezahlt und die KONUS-Gästekarte erhalten. Das Wetter hat sich gebessert und so gehen wir noch durch den Park in’s Städtchen.
Dienstag, 14.10.2014 Baiersbronn - Freudenstadt
Mit der KONUS-Karte fahren wir mit der S-Bahn nach Freudenstadt. Der Marktplatz ist „Deutschlands größter umbauter Marktplatz“ und die angrenzenden Gebäude wurden rundum mit Arkaden versehen, macht sich recht gut. In einem Cafe bei den Wasserspielen haben wir etwas getrunken und sind dann weiter und auf dem Markt noch 42 %-iges Kirschwasser gekauft (wird dann für medizinische Zwecke mit Salz vermischt). Im Hotel Schwanen haben wir Mittag gemacht, das Essen war gut. In Baiersbronn haben wir zuerst den Schnaps zum WoMo gebracht und sind dann in die Stadt in ein Cafe.
Am Stellplatz haben wir uns noch mit einem Ehepaar aus Ulm unterhalten. In Ulm wird ein neuer Stellplatz angelegt, wegen der Umweltzone. Der neue Platz läge dann außerhalb der Umweltzone.
Mittwoch, 15.10.2014 Baiersbronn – Metzingen
Die Nacht ist hier verhältnisruhig ruhig, trotz der Bundesstraße nebenan. Morgens bei schönem Herbstwetter haben wir uns noch am Platz mit den Ulmer Wohnmobilfahrern unterhalten. Eine Wohnmobil-Fahrerin, die in Bad Dürrheim neben uns stand, war gestern Abend noch gekommen. Mittag ging es für uns weiter über Horb, Tübingen, Reutlingen nach Metzingen zur Fa. Boerner. Herr Boerner aktualisiert uns die Software für unseren WLAN-Verstärker bis Morgen.
Wir sind zum Reisemobilstellplatz beim Outlet-Center. Der Platz ist mit großzügigen Parzellen, Stromanschlüssen und alles auf Split ausgestattet. Leider geht die Bundesstraße vorbei und eine große Tankstelle mit Shop ist nebenan. Nach dem Essen sind wir noch in die Stadt durch die Outlet-Stores. Am Marktplatz haben wir in einem Cafe etwas getrunken und sind dann wieder zurück zum WoMo, die Wolken werden immer dunkler und gegen Abend kam dann der Regen.
Donnerstag, 16.10.2014 Metzingen / Ludwigsburg
Die Nacht war sehr laut, die Tankstelle ist stark besucht, wir bleiben nicht hier. Also packen wir zusammen und fahren erst mal zur Fa. Boerner. Leider ist der USB-Adapter des WLAN-Verstärker defekt und muss getauscht werden, aber jetzt haben wir wieder einen funktionierenden WLAN-Router für unterwegs (= Empfangsverstärker für WiFi/Hotspots). Bei leichten Regen geht es nun auf der B312, B27 und A81 bis Ludwigsburg. Am Schloßpark ist auf einem Parkplatz ein Teil für 7 Wohnmobile mit Stromanschluß ausgewiesen und über Automaten gesteuert. Für Wohnmobile kommt in der Früh jemand zum kassieren - € 10,- pro Tag (100l Wasser € 1,- und 1KW Strom für € -,50 an den Automaten).
Freitag, 17.10.2014 Ludwigsburg
In der Nacht hat es ab Mitternacht „geschüttet“ bis ca. 7 Uhr. Um 9 Uhr kam der Stadtangestellte um die Stellplatzgebühr zu kassieren. Mittag sind wir durch den Garten „Blühendes Barock“ zum Residenzschloss. Die nächste Führung ist in 20 Minuten, also stellen wir uns an. Die Führung das Schloss, mit dem noch überwiegend im Original erhaltenen Interieur, dauert ca. 90 Minuten.
Im nächsten Barockgarten ist die Märchenwelt und zur Zeit eine Kürbisausstellung, die sehr umfangreich und aufwändig gemacht wurde. Zurück auf dem Marktplatz haben wir dem Treiben auf dem großen Platz bei einem Kaffee und Bier zugeschaut. Durch die Stadt sind wir wieder zurück zum WoMo.
Samstag, 18.10.2014 Ludwigsburg / Billigheim-Ingenheim
Der Parkplatz füllt sich, denn heute ist Markt in der Stadt und bei diesem Wetter kommen noch die Besucher für das Schloß hinzu zumal am Wochenende das Parken hier kostenlos ist. Gegen Mittag sind wir losgefahren über die Autobahnen (Stuttgart und Karlsruhe) bis Rohrbach und von hier geht über Land nach Billigheim-Ingenheim. Durch Billigheim gibt es ein Stadttor, 3m hoch und nur 2,50m breit, wir haben es mit der Breite gerade so geschafft.
Der SP vor dem CP der Gemeinde ist neu gemacht und entsprechend sauber, gepflastert, mit Strom- und Wassersäulen und Entsorgung für Wohnmobile. Die Benutzung des Sanitärgebäude ist in der Stellplatzgebühr inbegriffen.
Ich habe gleich mal 2 Maschinen voll Wäsche gewaschen, das Wetter ist zwar schön, aber die Wäsche wird wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht mehr trocken. Wir haben die Markise und die Wäsche über Nacht draussen gelassen.
Am Platz haben wir uns noch mit den anderen Wohnmobil-Fahrern unterhalten und wieder mal Erfahrungen ausgetauscht.
Sonntag, 19.10.2014 Ingenheim
In der Nacht war es frisch, die Wäsche war unter der Markise gut aufgehoben, wurde aber nicht trocken. Heute wird es ein sehr schöner und warmer Herbsttag. So sind wir am Mittag losgeradelt um in Pleisweiler das Weinfest zu besuchen. Hier ging die Post ab. Ein kleiner Ort und in einer kurzen Straße fand das ganze Fest statt.
Am Stellplatz haben unsere Nachbarn aus Hamburg auf unsere Wäsche aufgepasst, denn es gab etwas Wind aber alles ging gut und die Wäsche war am Abend trocken. Wir haben dann im neuen Sanitärhaus noch geduscht, es war alles ordentlich und für uns auch in Ordnung, mal diese für alle nutzbaren Infrastrukturen zu nutzen (waren auch bezahlt).
Montag, 20.10.2014 Ingenheim / Bad Schönborn
Das Wetter wurde von einen Tag auf den anderen schlecht. Über die Landstraße sind wir nach Herxheim, Germersheim, Wagenhäusl nach Bad Schönborn. In Ingenheim haben wir vorher noch unseren Abwassertank entleert und anschließend ca. 30 l Wasser mit Spülmittel aufgefüllt, um mal wieder den Abwassertank zu reinigen.
Kurz nach Herxheim haben wir getankt, der Preis war € 1,239 – passt, und nebenan bei EDEKA unsere Vorräte ergänzt. Am WellMobilPark in Bad Schönborn ist viel Raum und so haben wir uns den Stellplatz aussuchen können. Um 17 Uhr hat es dann etwas zu Regnen angefangen.
Dienstag, 21.10.2014 Bad Schönborn
Heute ist ein komischer Tag. Regen, Sonne, Wind, immer in unterschiedlichen Abständen. Also machen wir heute EDV-Tag. Horst hat den WLA-Verstärker angeschlossen und so konnten wir von unserem Platz aus die Homepage aktualisieren und sogar Bilder hochladen. Abends gab es Sauerkraut mit ungarischen Debrezinern, war mein „Untergang“, habe ich nicht vertragen und die Malzeit hat dann den "Rückweg" angetreten. Spät am Abend kamen noch sehr starke Orkanböen, sogar das WoMo neigte sich leicht.
Mittwoch, 22.10.2014 Bad Schönborn / Erbach
Bei Regen sind wir gegen Mittag in Bad Schönborn losgefahren. Über die Landstraße ging es über Neckargemünd, Eberbach nach Erbach. Der kostenlose SP am P1 liegt nahe der Bundesstraße und der Bahnlinie. Wir sind mit Regenschirm in die Altstadt und bei der Tourist-Info gab's einen kostenlosen Stadtplan.
Donnerstag, 23.10.2014 Erbach
Die Nacht ist nicht ruhig. Der Straßenlärm und die Bahnlinie ist nicht zu überhören, Schlaf gibt es nur für eine kurze Zeitspanne.
Gegen Mittag sind wir bei schönem Wetter wieder in die Altstadt. Um 14 Uhr gibt es eine Führung durch das Schloss Erbach und den Schöllenbacher Altar, voraussichtliche 2 Stunden. Das Schloss hat das Land Hessen gekauft, die gräfliche Familie hat aber hier im 3. Stock noch ein Wohnrecht, welches auch genutzt wird. Bei der Schloßführung darf nicht fotografiert werden, die „Gräfliche Sammlung“ ist sehr sehenswert. Graf Franz sammelte Jagdtrophäen (über 2.000), römische Kunst und Vieles mehr.
Freitag, 24.10.2014 Erbach / Michelstadt / Groß-Ostheim
Bei schönem sonnigem Herbstwetter (in der Nacht war es kalt) sind wir zuerst zur „Glücksfabrik“ Koziol gefahren und haben á bisserl geshopt - alles was nicht so unbedingt braucht. Weiter geht es zum Stellplatz in Michelstadt. Beim Aldi haben wir eingekauft, Mittag gemacht und sind dann in die Altstadt gegangen. Die Fachwerkhäuser, das „Alte Rathaus“, die ev. Stadtkirche und viele Einrichtungen sind sehr schön restauriert. In einer Kaffee-Rösterei haben wir Kaffee gekauft und sind wieder zum WoMo zurück. Weiter geht es über Höchst im Odenwald (= PIRELLI-Reifen-Werk), am Main entlang nach Groß-Ostheim zu Gerda.
Samstag, 25.10.2014 Groß-Ostheim / Mainstockheim
In der Nacht hat es mal wieder geregnet. Nach dem Frühstück sind wir mit Gerda nach Aschaffenburg zum Marktplatz am Schloß. Heute ist Markt und wir haben ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Anschließend hat uns Gerda die Altstadt gezeigt. Am Herstalltor in einem Cafe haben wir unseren Durst gestillt und sind langsam wieder zurück zum Parkhaus. In einem Geschäft haben wir auch endlich mal ein Geschenk für Gerda gefunden – lange gesucht, endlich gefunden. Nachmittags sind wir noch bis Mainstockheim zum Stellplatz an der Mainfähre gefahren. Der Platz ist auch jetzt noch immer gut besucht.
Sonntag, 26.10.2014 Mainstockheim / Bad Windsheim
Wir haben uns entschlossen für ein paar Tage nach Hause zu fahren, um dann nochmal loszufahren, da das Wetter weiter noch gut sein soll.
Zuerst geht es aber erstmal nach Bad Windsheim. Am „Genusswerk“ haben wir bei der Vinothek ein „Viertele“ getrunken und noch 1 Karton Wein gekauft.
Montag, 27.10.2014 Bad Windsheim / Penzberg
Heute fahren wir nach Hause. Es geht über Markt Erlach, Langenzenn, Fürth auf die Autobahn über München nach Penzberg.
Leider hielt sich der Hochnebel bis auf ein paar Lücken für die Sonne.
Gesamtkilometer: 1.787