Freitag, 31.10.2014 Penzberg / Kulmbach
Mittags sind wir bei Sonnenschein nach Neumarkt i. d. Oberpfalz zur Fa. Berger losgefahren. Nachdem wir einen neuen Wasserkanister, eine neue Abdeckung für den Kühlschrank und 2 Blusen eingekauft hatten, sind wir noch bis nach Kulmbach gefahren. Horst meinte es ist noch früh, als wir in Kulmbach um 17:30 Uhr ankamen war es allerdings schon dunkel. Der Stellplatz ist am Parkplatz unter der Plassenburg, neben der Bundesstraße und dem Bahnhof. Die Stromsäule haben wir mit € 4,- gefüttert, später haben wir gemerkt, dass dies ein Fehler war, die Säule hatte eine Macke und nur € 1,- „verarbeitet“.
Samstag, 01.11.2014 Kulmbach
Die Diesellokomotiven fahren bis ca. 23 Uhr und dann wird es ruhig bis ca. 6 Uhr. Nach einer kühlen Nacht ist es wieder ein sonniger Herbsttag. Mittag sind wir zum Brauerei- und Bäckermuseum. Die alten Gebäude der Mönchshof-Bräu wurden als Museum umgebaut, ein sehr gelungenes Projekt. Auf dem Rückweg haben wir bei der „Kommunbräu“ Mittag gemacht, Horst hat sich ein Schäufele bestellt, für mich gab’s einen grossen Salatteller. Ab 16:30 Uhr wird es dunkel und frisch und so sind wir zurück zum WoMo.
Sonntag, 02.11.2014 Kulmbach / Altenburg
In der Nacht hat das Gas auf die Reserveflasche umgeschaltet. Der Strom war am Morgen auch wieder weg, die Säule ist vermutlich defekt und schluckt das Geld für Null-Strom. Heute Morgen ist anfangs Nebel. Wir fahren weiter, zuerst haben wir Gas getankt. Über die Autobahn ging es bis Zwickau-West und weiter auf B 175 durch Zwickau und dann auf der B93 bis Altenburg.
Horst ist heute fast nur auf Reserve gefahren, vermutlich waren nur noch 5 Liter Diesel im Tank aber kurz vor Altenburg hat er dann doch noch zu € 1,299 getankt (er wollte unbedingt unter € 1,30/l tanken). In Altenmarkt, die Stadt der Skatspielkarten, ist heute Flohmarkt, ein Zirkus ist auch da und das Abfischen im Teich war voll im Gange. Der Stellplatz am Freibad ist ein gesonderter Teil vom Parkplatz. Bei der Ankunft war hier bis auf 2 Stellen fast alles mit PKW’s vollgeparkt und keiner hatte ein Parkbilett’l im Auto – nicht schön.
Anschließend sind wir zum Flohmarkt am Teich entlang. Hier gibt es viel Flohmarkt-Krempel und jede Menge Würstl-Buden. Fisch gibt es auch jede Menge und Sorten, denn der Teich wird noch immer abgefischt. Wir sind noch zum Zirkus, Vorstellung ist erst wieder ab Mittwoch. Am WoMo wieder angekommen, gab’s Abendessen, mal wieder ein großer Salat mit Putenstreifen. Ab 21 Uhr ist Formel1 in Austin – Hamilton hat gewonnen und Nico Rossberg wurde nur 2.
Montag, 03.11.2014 Altenburg
Endlich mal wieder eine sehr ruhige Nacht. Es wird ein schöner sonniger Herbsttag und so sind wir in die Stadt. Bei der Tourist-Info am Marktplatz habe ich einen Stadtplan geholt und so sind wir gezielt durch die Altstadt. Aber wir sind etwas zu leicht angezogen; also haben wir eingekauft und sind zum WoMo zurück. Nach dem Mittagessen sind wir nochmal los in die Stadt.
Bei den „Roten Spitzen“ der Kirche erklärte uns ein Schüler die Geschichte um die beiden Türme. Es ging um den Bart von Barbarossa, ein Turm brannte durch einen Blitzeinschlag ab und wurde nicht mehr genauso hoch gebaut wie der andere, deshalb sind die Türme unterschiedlich. Die Bartholomäkirche ist leider geschlossen, vermutlich wegen Renovierungsarbeiten; auch die Brüderkirche ist zu, hier wird für ein Konzert von Angelika Milster vorbereitet.
Unterwegs zur Destillerie haben wir uns mit einer Frau vom Ort über die Vergangenheit in der DDR und die Gegenwart unterhalten – war interessant. Im Schnapsmuseum und Altenburger Destillerie haben wir von dem Kräuterschnaps probiert, normal braucht man hierfür einen Krankenschein bei 52%, trotzdem haben wir 3 Flaschen mit unterschiedlichem Inhalt gekauft.
Jetzt noch den Berg runter zum Stellplatz. Ein alter Hymer steht auf dem Stellplatz, sonst ist hier heute nichts mehr los.
Wohnmobil-SP an der Teichpromenade, gebührenpflichtig, V+E € 1,-, Dusche und WC am Platz (gegen Geb.)
Dienstag, 04.11.2014 Altenburg / Leipzig
Bei schönem Herbstwetter sind wir über Borna nach Leipzig-Thekla. Der private Stellplatz in der Stöhrerstraße ist im Hinterhof des Anwesens, schaut aus wie im Schrott-Lager, nicht unser Ding. Die Einfahrt ist sehr eng, es geht durch einen Garten. Die Entsorgung ist ein Alptraum, aber es wird alles neu gebaut, vermutlich wird es dann besser.
In der Promobil-App haben wir die Daten für den Reisemobilhafen in Leipzig gefunden. Unsere Navi hat uns quer durch Leipzig gelotst und irgendwann waren wir dann im Dölitzer Holz. Die Zufahrt geht durch den Wald, unbedingt den Schildern folgen. Am Platz selbst ist der Platzwart nur sporadisch vor Ort, die Versorgung ist nur möglich, wenn der Betreiber da ist, Stromanschlüsse funktionieren allerdings auch ohne ihn. Die Entsorgung ist noch ein Problem (Gebühr € 1,-) ist etwas abseits an einem umgebauten Gullideckel, für Spülwasser stehen 2 Gießkannen bereit. Das Grauwasser ist noch ein Abenteuer im Wald.
Wir haben Zeit und gehen mal zur Strassenbahn-Haltestelle, in 15 Minuten waren wir dort. Horst hat den App der Verkehrsbetriebe Leipzig runtergeladen und so konnten wir uns für morgen informieren und Fahrscheine kaufen.
Mittwoch, 05.11.2014 Leipzig
Die Nacht war ruhig, trotz der Bundesstraße 2 und der Bahnlinie in der Nähe. Am Morgen kam der Betreiber und so haben wir zuerst Wasser getankt und die Gebühr für 3 Tage bezahlt. Die V+E wird neu gemacht, die momentane Lösung ist halt nicht ideal. Mittags sind wir in die Stadt gefahren. Horst hatte vorab über den App die Fahrkarten gekauft (Tagestickets je € 6,-), nach 20 Minuten waren wir am Hauptbahnhof. Hier in der Nähe ist die Abfahrt der Stadt-Rundfahrt. Wir haben zwei Tickets á € 14,- gekauft und anschließend ist auch noch eine Stadtführung inklusiv. Der Bus fuhr auch durch enge Wege, vorbei am Gohliser Schlösschen, durch den Park Rosental, an der Arena vorbei zum Palmengarten, nach Lindenau, Clara-Zetkin-Platz, Völkerschlacht-Denkmal. Hier war ein kurzer Foto-Stopp. Weiter vorbei an der alten Messe, der Ringbebauung, dem bay. Bahnhof, Augustplatz mit Gewandhaus und Oper wieder zum Hbf.
Anschließend geht es nun mit unserer Fremdenführerin vom Bus in die Altstadt. Zuerst zum Nicolaiplatz und Dom, weiter durch den Speckshof zum Goethe-Denkmal, altes Rathaus, Mädler-Passage zumAuerbachs-Keller. Wir sind in den Keller und haben unseren Durst gestillt. Wir haben noch die Nicolaikirche besichtigt. Eine sehr imposante und helle Kirche mit den Palmen-Säulen. Zurück wieder mit der Strassenbahn und dann der Heimweg durch den Waldweg, es war schon im Dunkeln. An der Speisegaststätte „Spreewaldschänke“ haben wir zu Abend gegessen, war leider nicht die Qualität, die man erwartet.
Donnerstag, 06.11.2014 Leipzig
Mittag sind wir mit der Trambahn in die Stadt. Das Wetter ist weiterhin neblig und wurde dann noch frischer durch den Wind. Als Erstes sind wir zum „Stasi-Museum“, die Dokumentation zeigt Details die hier geschehen sind; z. T. unglaubliche Einblicke in Spionage und Menschenquälerei. Im Einkaufszentrum „Höhe am Brühl“ haben wir bei einem Italiener zu Mittag gegessen. Beim Bummel durch das Zentrum habe ich eine tolle Weste von S’Olivier gefunden, jetzt friert es mich nicht mehr. Bei Hugendubel und ADAC haben wir noch fehlende Landkarten gekauft.
Heute sind wir ab Augustusplatz heimgefahren, haben noch bei der Petri-Kirche Halt gemacht (die Kirche war leider geschlossen) und sind dann, nach einem kleinen Einkauf beim Bäcker, mit der nächsten Tram heim gefahren. Am Stellplatz haben wir heute neue Nachbarn, es ist ein Kommen und Gehen.
Freitag, 07.11.2014 Leipzig / Coswig
Bei schönem sonnigem Herbstwetter fahren wir nach Coswig. Zuerst mussten wir das Grauwasser entsorgen. Mitten im Wald an einer Zufahrtstraße zur Pizzeria gibt es einen Kanaldeckel der vom Reisemobilhafen dafür vorgesehen ist. Zuerst haben wir durch das viele Laub nichts gesehen, am Rückweg durch Zufall sahen wir den Gulli. Also nochmal umdrehen und ziemlich weit über den Wegesrand fahren, damit wir das Gitter treffen und das Grauwasser entsorgen können. Überwiegend auf der A9 ging es bis zum Stellplatz an der Marina in Coswig. Hinter uns steht auch noch ein Wohnmobil und so konnten wir einen Platz auswählen, direkt mit Blick auf die Elbe. Nach dem Essen sind wir noch an der Elbe entlang bis in den Ort Coswig. Der Platz wird ausgebaut, etwas oberhalb wird eine V+E und ein Sanitärhaus gebaut. Abends sind noch zwei Containerschiffe vorbei gefahren.
SP an der Marina Coswig
Samstag, 08.11.2014 Coswig / Berlin
Das Wetter hält noch immer. Auf der Autobahn sind wir fast bis kurz vor dem Wohnmobilpark in Berlin-Tegel gefahren. Am Platz war sehr viel los, die 25-Jahrfeier des Mauerfalls am Wochenende wollen viele besuchen. Wir haben aber noch einen guten Platz gefunden, den Strom angeschlossen und für 3 Tage die Gebühr entrichtet. Wir sind früh dran und so gehen wir zur U-Bahn in Alt-Tegel. Wir sind mit der nächsten Bahn in die Stadt bis Friedrichstraße gefahren. Von hier geht man am Reichstagufer entlang zum Gebäude der Regierung und dem ARD-Hauptstadtstudio. Im Restaurant „Die Eins“ (im Haus ist das ARD-Hauptstadtstudio) haben wir gegessen, war sehr gut. Nun geht es weiter zum Reichtags-/Bundestag-Gebäude und zum Brandenburger Tor. Heute ist noch nicht so viel Trubel, eine Band probt am Brandenburger Tor und auch „Unter den Linden“ kommt man vorwärts und zur U-Bahn ist es auch nicht weit.
Sonntag, 09.11.2014 Berlin – Tag des Mauerfalls vor 25 Jahren –
Heute ist der Hochnebel ständiger Begleiter aber Horst hat in der Früh die BVG-App runtergeladen und mit der App 2 Tages-Fahrkarten online zu je € 6,70 gekauft, denn wir wollen zur Gedächtniskirche und Ku’damm. Wegen der 25-Jahrfeier haben viele Geschäfte offen und entsprechend ist auch Einiges los. Im Europa-Center gibt es noch das Irish-Pub in dem wir schon vor 21 Jahren waren, also nichts wie rein. Später sind wir noch am Ku’damm entlang. Hier sind viele Baustellen und das berühmte „Flair“ fehlt uns komplett, vielleicht weil keine Sonne scheint. Die Partymeile am Brandenburger Tor haben wir gemieden, denn hier ging die Post ab, wie wir dann auch im Fernseher sehen konnten. Nach einem kleinen Andenkeneinkauf ging’s dann mit der U6 zurück zum SP.
Montag, 10.11.2014 Berlin
Heute steht eine Stadtrundfahrt an und wir sind wieder mit der U6 in die City; die Rundfahrt mit einem Schiff auf der Spree war schwierig, es fahren nicht mehr so viele in der Woche; am Wochenende sind aber fast alle aktiv. Beim DDR-Museum ist die Anlegestelle der Fahrschiffe. Die Route geht bis zum Schloss Bellevue und wieder zurück und die Sonne hält sich bedeckt. Danach sind wir Richtung Museumsinsel, vorbei am Bodemuseum zum Monbijoupark. Im Restaurant „Ampelmann“ haben wir eine spezielle Currywurst (eigene Sauce, gegrillte Tomaten und Kartoffelspalten) gegessen. Weiter sind wir später bis zum Alexanderplatz und von hier wieder zum Stellplatz.
Dienstag, 11.11.2014 Berlin
Heute ist die Sonne wieder da, wir sind zum Potsdamer Platz. Die gigantischen Hochhäuser erdrücken einen fast, von der Mauer oder der Teilung ist nichts zu sehen. Mit der U-Bahn und dem Bus sind wir Richtung Olympiastadion. Wir haben eine Verabredung mit der Großnichte Irmtraut von Horst. Es war ein netter Nachmittag zumal Andy, ihr Sohn – ein Historiker, uns einige interessante Informationen gab und auch den Tipp, nach Brandenburg in Brandenburg zu fahren und dort den 1000-jährigen Dom anzuschauen.
Auf dem Stellplatz sind nur noch wenige Wohnmobile, der Rummel ist vorbei. Das Wetter bleibt voraussichtlich weiterhin für den Monat November so schön, so haben wir uns zum Nikolaustreffen in Lathen angemeldet.
WohnmobilPark Berlin-Tegel, gebührenpflichtig incl. V+E je nach Parzellengrösse, zzgl. Strom und City-Tax, Sanitärgebäude
Mittwoch, 12.11.2014 Berlin / Brandenburg
Der Hochnebel ist wieder da. Nach der Entsorgung fahren wir auf der Autobahn zur Stadt Brandenburg. Der Stellplatz ist Dank Navi schnell gefunden. Wir stehen hier direkt an der Havel und am Dom. Nachdem wir uns eingerichtet haben sind wir zum Dom. Ein wirklich großes 1000-jähriges Bauwerk, das Kirchenschiff - sehenswert. Auf dem Weg in die Stadt sind wir an alten Skulpturen, dem Hauptpegelmesser, am Mühlentorturm zum Neustädter Markt. Im Einkaufszentrum gibt es einen Nordsee-Restaurant. So essen wir heute mal wieder Fisch, gebackene Scholle. Wir sind noch die Hauptstraße bis zur Jahrtausendbrücke gegangen. An einer Info haben wir einen Prospekt für die BUGA 2015 geholt. Die Gartenausstellung wird an 5 Orten an der Havel entlang ausgetragen. Es wird schon früh dunkel und deshalb sind wir wieder zurück zum Stellplatz. In der Zwischenzeit sind doch noch 2 Wohnmobile gekommen. Weitere Bilder vom Dom in der Bildergalerie.
SP der Stadt Brandenburg an der Havel, Einfahrt mit Schranke und nur mit EC-Karte, Strom und Wasser gegen € 1,- Gebühr, Entsorgung kostenlos.
Donnerstag, 13.11.2014 Brandenburg / Braunschweig
Der Straßenlärm war in der Nacht im Rahmen. Der Hochnebel hält sich. Mittag sind wir zuerst noch zum Einkaufen gefahren. Auf der Autobahn A2 ging es bis kurz vor Magdeburg zügig voran, dann kam der Stau wegen der Sanierungsarbeiten an der Elbbrücke. Nach ca. 45 Minuten waren wir an der Baustelle vorbei und durch die Autobahnen um Braunschweig ging es bis in die Nähe vom Stellplatz der Stadt Braunschweig.
Nachdem wir einmal wenden mussten, haben wir noch eine Tankstelle mit Gas gefunden. Hier haben wir unsere Gastankflasche voll gemacht. Jetzt haben wir auch die Zufahrt zum Stellplatz gefunden. Der Platz ist gut belegt, wir haben aber noch ein Plätzchen gefunden. Horst hat noch die Umgebung angeschaut und nach den Busabfahrtzeiten geschaut.
Freitag, 14.11.2014 Braunschweig
Die Bahnlinie ist in der Nähe, überwiegend Güterzüge, die sind nicht zu überhören. Mit dem Bus sind wir in die Stadt bis zum Rathaus gefahren. Wir waren über imposanten Bauten in Braunschweig erstaunt. Den Stadtrundgang in der „Löwenstadt“ soll man unbedingt machen. In dem Residenzschloss ist in ein Einkaufzentrum integriert, eine tolle Idee finden wir. Auf der Rückfahrt haben wir am Altstadtmarkt einen Stopp eingelegt. Die Kirche St. Martini, das Gewandhaus und das Altstadtrathaus war es wert. Mit dem nächsten Bus sind wir nun zum Stellplatz wieder zurück. Zu Mittag haben wir bei einem kleinen italienischen Restaurant im Einkaufszentrum gegessen.
Wohnmobilstellplatz der Stadt Braunschweig, gebührenfrei, max. 3 Tage, Strom und V+E kostenpflichtig.
Samstag, 15.11.2014 Braunschweig – Laatzen
Wir müssen heute wieder weiter, 2 Tage sind vorbei. Auf der Autobahn A2 sind wir bis zur Ausfahrt Hämerlewald. Weiter ging es über Land, mehrmals über den Mittellandkanal nach Laatzen zum Campingplatz „Birkensee“. Wir kamen in der Mittagszeit an, so haben wir erst mal Mittagessen gekocht. Um 15 Uhr konnten wir einchecken. Ich will heute auch gleich noch waschen, Morgen soll es regnen. Ich durfte die große Waschmaschine benutzen und so war die Waschaktion am Abend vorbei. Am Platz sind sehr viele Dauercamper, sonst ist nichts mehr los, das Restaurant ist nur noch zu speziellen Terminen offen.
Sonntag, 16.11.2014 Laatzen
Am Morgen hat es zu regnen angefangen und der Regen hat den ganzen Tag nicht aufgehört, der Wetter-App funktionierte super. Wir haben für heute einen „WoMo-Tag“ eingeplant. Der Reisebericht muss geschrieben werden, die Wäsche noch eingeräumt bzw. gebügelt werden.
Montag, 17.11.2014 Laatzen / Langenhagen / Drage
Bei schönem Herbstwetter sind wir zuerst nach Langenhagen gefahren. Bei der Firma Statt haben wir für die Sonnenschutzmatten unsere Front- und Seitenscheiben ausmessen lassen. Wir fahren von hier einfach los, vielleicht nach Wietzendorf zum Südsee-Camp. Auf der Autobahn geht es flott voran und so haben wir uns entschlossen wir nach Drage zu fahren. In Drage, Stellplatz Stover-Strand angekommen ist auf dem Stellplatz kein Wohnmobil, wir sind alleine am Platz. Die Wasserhähne werden auch schon abgedreht, ab jetzt kann man dann auf dem Campingplatz stehen. Wir haben einen schönen Platz direkt an der Elbe und geniesen die Ruhe. Die Fahrt nach Hamburg ist um diese Jahreszeit sehr schlecht, Die Schifffahrt ist nicht aktiv, und Fahrt mit der Bahn, umständlich.
Stellplatz Stover Strand
Dienstag, 18.11.2014 Drage / Wedel
Heute haben wir Hochnebel. Auf dem Platz wurden Baumassnahmen durchgeführt und wir mussten über einen Feldweg rausfahren. Nun Richtung A7, dann durch den Elbtunnel und auf der B431 nach Wedel. Auf dem Stellplatz in Wedel ist auch nicht viel los. Viele Reisemobile haben Saisonkennzeichen, meist Ende Oktober, und das merkt man an den Stellplätzen. Wir haben die Stellplatzgebühr im Kombibad Wedel bezahlt.
Von hier gehen wir erst mal zur Begrüßungsanlage am Hafen. Am Hafen wird für die Erweiterung der Verlandung viel gebaut, auch die Deichtore sind ziemlich neu. Durch den Nebel sehen wir nicht viel auf der Elbe, 3 Containerschiffe sind vorbeigekommen und wurden lautstark begrüsst bzw. verabschiedet. Weiter ging es durch die Bahnhofstraße bis zur S-Bahn-Station. In der Tourist-Info haben wir uns einen Stadtplan geholt und die Abfahrtzeiten der S-Bahn erkundigt. Bis zum Stellplatz sind es 15 Minuten, wichtig für Morgen. Am Platz hat spät abends noch das BRK Fahrübungen mit Anhängern gemacht. Für das Licht hatten sie einen Generator dabei, ein nerviger Lärm, aber um 22 Uhr war Ruhe.
Mittwoch, 19.11.2014 Ausflug nach Hamburg
Mittag sind wir mit der S-Bahn bis zum Hauptbahnhof in Hamburg gefahren und weiter zu den Landungsbrücken. Heute machen wir eine große Hafenrundfahrt mit einer Barkasse, vorbei an den Werften durch die Schleuse zum Containerumschlageplatz im Tollerort und wieder zurück zu den Landungsbrücken. Zurück zur City sind wir zum Rathaus. Hier wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt und dann wieder mit S-Bahn nach Wedel.
Donnerstag, 20.11.2014 Ausflug zum Tierpark Hagenbeck
Das Wetter wird etwas besser und so fahren wir zum Zoo. Wir haben es nicht bereut, da das Wetter auch mitspielte haben wir viel gesehen. Mit dem Routenplan kommt man an allen Tieren vorbei, nichts wird übersehen. Am Freigehege der Zebras und Straußenvögel hat Horst ein seltenes Erlebnis mit Vater Strauß, sh. Video.
Im Restaurant haben wir Currywurst gegessen, war erstaunlich gut. Das Tropenhaus und Aquarium ist interessant. In einem unterirdischen Stollen ist die Höhlenwelt, in der Unterwasserwelt ist das Hai-Atoll und viele Korallenwelten. Um 19 Uhr waren wir dann wieder auf dem Stellplatz in Wedel
Freitag, 21.11.2014 Wedel / Cuxhaven
Nach der Entsorgung sind wir bei dichten Nebel über Elmshorn nach Glückstadt zur Elbfähre. Auch heute haben wir ca. 30 Minuten gewartet. Es sind nur 3 Fährschiffe im Einsatz und durch den Nebel auf der Elbe dauert die Überfahrt etwas länger. Die Weiterfahrt über Hemmoor nach Cuxhaven war durch den dichten Nebel sehr anstrengend. In Cuxhaven am Stellplatz ist für diese Jahreszeit sehr viel los, vermutlich durch die Lage direkt an der Nordsee. Wir haben noch Wasser getankt, einen Platz ausgesucht, Horst hat noch den Strom angeschlossen und schon kam ein kräftiger Wind auf. Also nichts wie an in’s WoMo.
Samstag, 22.11.2014 Cuxhaven
Gestern spät Abends ging bei dem Concorde nebenan ständig die Türe auf und zu. Am Morgen hat Horst am Display gesehen, dass bei uns der Strom zu Ende ist. Er wollte noch Geld einwerfen, aber unser Stecker lag am Boden im Automat. Das ist uns noch nicht passiert. Horst hat den Concorde-Fahrer gleich angesprochen (war auch stocksauer) er hat nichts gemacht bzw. er hat im Dunkeln nichts gesehen und unser Stecker lag schon am Boden als er dort war. Hier ist die Platzbeleuchtung sehr gut. Er hat sich immer wieder widersprochen und ist nach 10 Minuten auf einen anderen Platz weiter vorne gefahren. Beim Platzwart ist allerdings dieses Wohnmobil schon bekannt.
Mittags sind wir in die Stadt. Kurz nach dem Abmarsch hat es zu regnen angefangen, schade. Als erstes sind wir in das Fisch-Restaurant „Austernperle“ um endlich mal wieder Fisch zu essen, es war sehr gut. Weiter sind wir noch in die Stadt, haben noch beim Discounter eingekauft und auf dem Rückweg in einem Maritim-Geschäft für Horst eine Super-Regen-Jacke gekauft. Für mich gab es leider in dieser Ausführung nichts Passendes – Schade. Das Wetter ist nur weniger nass geblieben. Am Abend hat es noch an der Türe geklopft. Die Clubmitglieder Rolf und Christine sind gerade angekommen und haben unseren LAIKA gesehen, wir haben auf unseren Reisen bis jetzt kein Club-Mitglied getroffen, also haben wir uns für den nächsten Tag verabredet.
Sonntag, 23.11.2014 Cuxhaven
Das Wetter wird besser, der Wind ist auch nicht mehr so stark, sogar die Sonne kommt raus. Den Vormittag haben wir bei Rolf und Christine im LAIKA mit ratschen verbracht. Heute ist das letzte F1-Rennen in Abu Dhabi bei dem die WM entschieden wird, dass wir uns unbedingt ansehen wollen. Auf der Nordsee ist heute viel los, die Container-Schiffe kreuzen den ganzen Nachmittag den Weg. Lewis Hamilton hat gewonnen und mit doppelten Punkten den WM-Titel gewonnen – Nico Rosberg wurde leider nur 2. Und hat so den Titel verpasst.
Wohnmobilstellplatz am Fährhafen
Montag, 24.11.2014 Cuxhaven / Bremen
In der Nacht es mal kurz geregnet, am Morgen war wieder schönes Wetter. Rolf und Christine bleiben noch, wir fahren weiter nach Bremen. Auf der Autobahn waren wir schnell in Bremen und auf dem Stellplatz am Camping Stadtwaldsee. Auch hier ist von 13 – 15 Uhr Mittagpause. Die Schranke kann nur von der Rezeption bedient werden. Für einen Stellplatz etwas umständlich, aber auf den Campingplatz kann man auch nicht rein und abends ab 18 Uhr ist auch zu, deshalb ist fast nichts los im Vergleich zum Stellplatz in Cuxhaven. Wir haben also Zeit und fahren zuerst noch zum Einkaufen und anschließend gehen wir ins Camping Restaurant „Il Lago“ zum Essen. Pünktlich 15 Uhr haben wir am SP eingecheckt. Horst hat sich noch über die Abfahrtzeiten vom Bus informiert.
Dienstag, 25.11.2014 Bremen
Der Straßenlärm von der Autobahn ist nicht zu überhören, man gewöhnt sich daran. Es ist Sonnenschein aber der Wind ist frisch. Mit Bus und Tram sind wir in die Stadt gefahren. Die Sehenswürdigkeiten sind im Umkreis des Zentrums schnell zu erreichen. Durch den Aufbau des Weihnachtsmarktes sind die Gebäude teils verdeckt, den Roland haben wir nur durch Zufall gesehen. Am Rathaus sind die Stadtmusikanten, viel kleiner als gedacht, gegenüber ist die Handelskammer, das Kontorhaus, der Landtag und der Dom. In der Tourist-Info haben wir einen Stadtrundgang gebucht. Bis 14 Uhr haben wir nun Zeit und so gehen wir in den Ratskeller zum Essen. Ist nicht aufregend aber man muss es gesehen haben, unser Tisch war in einer vielen Nischen. Der Stadtrundgang war sehr interessant, unser Moderator, ein Historiker, hat uns in 2 Stunden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bremen gezeigt und erklärt. Abends haben wir beschlossen noch einen Tag zu bleiben.
Mittwoch, 26.11.2014 Bremen
Heute hält sich der Hochnebel. Wir sind mit der Tram bis zum Weserstadion gefahren, angeblich soll es hier so schön sein. An der Trambahnlinie entlang waren nur ein Geschäft am anderen, also nichts Besonderes zu sehen. Zwischendurch waren ein paar schöne Häuser und das Theater am Goetheplatz. Zurück in der Stadt sind wir zur Galerie-Kaufhof und haben dort zu Mittag gegessen. Hier habe ich auch eine passende Outdoor-Jacke (Schöffel) gefunden, die ich gleich angezogen habe, es war mir einfach zu kalt und ich habe nur gefroren. Wir sind nun nochmal in das Schnoorviertel, die sehr kleinen Gassen und Häuser sind einfach sehenswert. Abends ging es wieder mit Tram und Bus zum Stellplatz. Am Stellplatz sind noch 2 Campingbusse angekommen.
Campingplatz am Stadtwaldsee, Zufahrt mit Schranke in den normalen Öffnungszeiten. Gutes italienisches Restaurant am Platz, Autobahn in der Nähe.
Donnerstag, 27.11.2014 Bremen / Lathen - zum LAIKA-Nikolaus-Treffen
Die Sonne kommt etwas durch den Hochnebel. Nach Frühstück, Dusche und Grauwasserentsorgung sind wir auf der Autobahn A27 um Bremen gefahren und weiter bis nach Oldenburg. Von hier ging es über Land am Küstenkanal entlang nach Lathen. Am Campingplatz waren schon einige „Laikaner“ da. Wir haben noch Wasser getankt und uns einen Platz mit Fernsehempfang gesucht. In Bremen habe ich mir eine Erkältung geholt, es hat mich den ganzen Tag gefroren, ich habe einfach den kalten Wind unterschätzt. Also bleibe ich im warmen WoMo.
Freitag, 28.11.2014 Lathen
Mal wieder eine etwas ruhigere Nacht, obwohl hier die Bahnlinie in der Nähe ist. Der Tag vergeht mit „Hallo-Sagen“ und quatschen. Nach der Begrüßung mit Glühwein (kam von Babette und Reinhold) ging es zum Abendessen in das Restaurant „Lathener Marsch“. Es war ein netter und gemütlicher Abend.
Samstag, 29.11.2014 Lathen
Heute geht es zur Meyer-Werft nach Papenburg. 2 Busse waren vom LAIKA-Club für diese Fahrt der rd. 100 Mitglieder zur Werft organisiert. Die Besucher-Tour war sehr interessant. Es ist schon wahnsinnig wie so große Schiffe in so kleinem Areal gebaut werden können – Planung und Logistik ist alles.
Anschließend sind wir noch bis 16 Uhr in Papenburg gewesen. Leider war das Wetter sehr nasskalt, wir haben mal die Kirche angeschaut und später uns in einem Cafe aufgewärmt. Das haben auch andere LAIKA’ner so gemacht. Nach dem Abendessen (das auch heute wieder sehr gut war), wurde flott das Tanzbein geschwungen, der Alleinunterhalter war „Spitze“.
Wohnmobilstellplatz am CP Lathener Marsch, ruhiger Platz am See.
Sonntag, 30.11.2014 Lathen / Nordhorn
Nach der Verabschiedung durch Bernd, heute im Lokal da es draußen immer noch so nasskalt war, sind viele Clubmitglieder abgefahren. Wir sind gegen Mittag losgefahren. Zuerst nach Meppen, dort hat uns der Platz nicht gefallen, also weiter nach Nordhorn. Der Stellplatz am Vechtesee ist teils gepflastert und sauber. Am Platz standen schon 2 LAIKA’s (Dietmar + Gisela mit Schwester und Schwager Harald sowie Babette und Reinhold). Wir sind gemeinsam in den Ort um den dortigen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Auf dem Rückweg zum Stellplatz haben wir einen Zwischenstopp im „Pier99“ für einen Absacker eingelegt. Das Restaurant war voll wir haben für 8 Personen einfach ein paar Tischchen und Sessel zusammengestellt – bärig war’s.
Montag, 01.12.2014 Nordhorn / Coesfeld
Wir haben uns von den LAIKAnern verabschiedet und sind weiter bis nach Coesfeld. Das Wetter ist weiterhin kalt und neblig. Der Stellplatz der Stadt Coesfeld ist abgetrennt vom Parkplatz mit einer guten Ver- und Entsorgung. Kosten fallen nur für die üblichen Gebühren für Strom und Wasser an.
Dienstag, 02.12.2014 Coesfeld
Die Sonne kommt sogar mal kurz durch die Nebelwolken. In der Stadt wird für den Weihnachtsmarkt aufgebaut. Die 24 Fenster vom Rathaus sind als Adventskalender dekoriert.
Kostenloser Stellplatz der Stadt Coesfeld, Strom und Wasser gegen Gebühr
Mittwoch, 03.12.2014 Coesfeld / Datteln
Heute geht es zu Hedi und Bernd nach Datteln. Unsere Tussi hat den Weg allerdings nicht so genau gekannt, also hat Bernd uns abgeholt, wir waren eigentlich nur um die Ecke. Bernd hatte neben dem Haus eine Parkmöglichkeit für uns – mit Strom – war perfekt. Horst hat auf dem Notebook vom L-CD und der Homepage des Clubs einige Korrekturen gemacht und die Zugangsdaten für die Emails neu organisiert, hat auch alles geklappt. Danach gab’s Gegrilltes und noch stundenlanges „ratschn“ – gut und nett wars. Zum Schlafen kamen wir noch vor Mitternacht – ruhig war’s die ganze Nacht.
Donnerstag, 04.12.2014 Datteln / Rothenburg o. d. Tauber
Nach dem gemeinsamen Frühstück haben wir uns verabschiedet und sind (immer noch bei Nebel) durch Datteln zur Autobahn A45. Wir wollen nach Mainstockheim zur Mainfähre. Als wir dort ankamen war das Wasser schon abgesperrt und am Platz kein Auto. Also fahren wir weiter bis nach Bad Windsheim, dort gibt es sicher noch Wasser. Da das Wetter immer schlechter wurde und der Nebel dichter, haben wir beschlossen auf der Autobahn zu bleiben und stattdessen bis nach Rothenburg zu fahren. Dort sind gerade noch 2 Plätze frei, das Wasser ist aber hier auch schon abgesperrt. Obwohl der Parkplatz an einer Hauptverkehrsstraße liegt war es in der Nacht ziemlich ruhig.
Freitag, 05.12.2014 Rothenburg / Penzberg
Der Wetterbericht meldet für heute keinen Regen. Horst will deshalb losfahren und in Sulzemoos noch das Wohnmobil waschen lassen. Trotz der großen Baustelle auf der A8 ging es ziemlich zügig dahin. Wir waren gegen 13 Uhr an der Waschstraße und wurden gleich bedient. Das Wohnmobil ist für € 29,- wieder sauber. Wir hatten dann die Türausschnitte gesäubert und das Frischwasser abgelassen sowie die Wasserleitungen über das FLOE-System geleert. Auf der Heimfahrt waren die Straßen trocken und so haben wir, nachdem wir zu Hause noch das Wohnmobil komplett ausgeräumt hatten, unser Wohnmobil sauber und trocken zum Winterabstellplatz gefahren. Gegen 16h waren wir dann zum Ende der Saison zu Hause – so hat alles geklappt und schön war’s auch.
Gesamtkilometer: 2.737 km, Diesel 243,56 Liter = 8,9 l im Schnitt