2019 Norwegen RV 17

Skandinavien-Fahrt  vom 06.06. – 01.09.2019

Teil 2: RV 17 und Lofoten



Samstag, 29.06.2019, Trondheim – Steinkjer, 118 km, Regen.

Seit gestern Abend regnet es, trotzdem war es ruhig in der Nacht. Die Fahrt geht wieder auf der E6 am Fjord entlang bis nach Steinkjer.


Der CP ist etwas ausserhalb an einem großen Sportcenter.

Es ist nur am regnen und so verkriechen wir uns im WoMo, um in die Stadt zu radeln ist es uns zu nass und zu weit.

 

Sonntag, 30.06.2019, Steinkjer, Regen.

Wir verbringen den Tag im WoMo, denn wir müssen am Montag LPG tanken - geht hier leider am Sonntag nicht.

 

 

Montag, 01.07.2019, Steinkjer – Kjeldselet, 203 km, Regen und bewölkt.

In Steinkjer haben wir nun Gas getankt und bei REMA 1000 eingekauft. Bei Regen geht es nun auf die RV 17. Zuerst vorbei an großen Bauernhöfen bis nach Namsos. Es ist noch früh und deshalb fahren wir auf der RV 17 weiter. Ab dem ersten Fjord, dem Innerfolda gehen die steilen Berge bis an den Rand der Fjorde. Links und rechts der Berge sind oft Wasserfälle.

 

In Foldereid fahren wir über eine sehr hohe Brücke, die gerade saniert wird, dann in einen Tunnel und schon ist man wieder in einem anderen Tal. Eine schöne Gegend und endlich mal kurz Sonnenschein. So können wir ein paar gute Bilder machen. Kurz vor Bindalseidat gibt es einen CP am Fjord; sehr einfach aber nicht günstig. Das Frischwasser ist am Fjord mit einem normalen Gartenschlauch zu entnehmen; Toilette entsorgen ist ok, Abwasser geht nur mit Eimer/Wasser-Taxi. An der Rezeption gibt es auch einen kleinen Kramerladen.

 

Bis zum Abend wurde der Platz aber voll; der Besitzer vermietet auch Boote zum Fischen; allerdings darf er nur an Leute mit Rettungsweste verleihen, ist so Vorschrift. Wir hatten sogar TV-Empfang, leider nur solange bis der Regen kam.

Dienstag, 02.07.2019, Kjeldeselet – Vevelstad, 95 km, Regen.

Kurz nach der Abfahrt hat es wieder zu regnen angefangen. Wir sind die RV 17 zur Fähre Holm-Vennesund, wir kamen ohne Wartezeit gleich mit.


In Bronnoysond waren wir kurz in der Stadt, haben auch den Stellplatz an der Tankstelle gesehen mit der V+E. Ist alles zu kompliziert (Bezahlung über eine Handy-App) und da es noch immer regnet, fahren wir auch nicht zum „Torgatten“; bei diesem Wetter sieht man ja nichts. Wir sind weitergefahren zur Fähre Horn-Anddalsväg, keine Wartezeit. Vermutlich ist bei diesem Wetter nicht so viel los. Es regnet immer noch.


Kurz vor Vevelstad gibt es einen Stellplatz mit guter V+E. Der Platz ist am Fjord sehr schön aber abgelegen und einsam. Durch die Berge haben wir keinen TV-Empfang, wäre sowieso nichts gewesen bei diesem Regen.

 

Bemerkung heute: Meeresrauschen vorne, Wasserfall hinten, Regen von oben und Wind der das WoMo schüttelte – Action pur!!!

Mittwoch, 03.07.2019, Vevelstad - Ljerfjord, 85 km, bewölkt.

Bei Regen ging es los nach Forvik, Endlich hat es zu regnen aufgehört. An der Handelsstation in Forvik haben wir Kaffee und ein paar Mitbringsel eingekauft. Die Fähre hat gerade angelegt und wir sind eben noch als letztes Fahrzeug mitgenommen worden.

 

Bei ruhiger See ging es nach Tjotta. Von hier immer an den Fjorden entlang, auf eine Anhöhe mit 9% Steigung. Von hier oben hat man eine tolle Sicht auf den Fjord. Ein „Elch-Monument“ steht auf oben auf einem Felsen. Nun geht es wieder den Berg hinunter zur „Helgelandsbrücke“, eine der größten Schrägseilbrücken der Welt mit 1.065 Metern.

 

Zum CP geht es über eine schmale Straße und dann steil bergab zum kleinen und gepflegten Platz und Bauernhof. Auch hier sind viele deutsche „Fischer“. Ich habe noch 1 Maschine Wäsche gewaschen, die nicht mehr ganz trocken wurde. Die Sonne kam nicht vor und nur der Wind alleine trocknet es hier nicht.

Donnerstag, 04.07.2019, Ljerford – Halsa, 126 km, bewölkt.

Vom CP ging es gegenüber zur Fähre Levang-Nesna, ohne Wartezeit. Heute ist das Wetter wieder etwas schöner. Einige Tunnel durchziehen die Berge und die RV 17 wird schlechter und enger. Die nächste Fähre geht von Kilbogham nach Jektvik. Eine herrliche Landschaft, die vielen Berge, wie in den Dolomiten.

 

Auf der einstündigen Fahrt haben wir auch den Polarkreis überquert. Die Skulptur konnte man vom Schiff aus sehen. In Jektvik angekommen geht es gleich weiter, durch ein Tal und dann ist auch schon die nächste Fähre in Sicht, die nach Foroy. Es ist die kürzeste Fähre mit 10 Minuten, aber diesmal mussten wir warten. Auf der anderen Seite angekommen geht es gleich zum CP in Halsa. Noch ist nicht viel los und so konnten wir uns einen guten Platz aussuchen. Auch hier hat der viele Regen seine Spuren hinterlassen.

 

Am Abend kamen Kathi und Ludwig aus Bodo nach Halsa. Bis 1 Uhr haben wir zusammengesessen und geratscht. Es gab viel zu erzählen von der Reise und was sonst noch alles diskutiert wurde. Das Ganze wurde mit toskanischem Rotwein unterstützt und bei den Lichtverhältnissen hat keiner bemerkt, wie spät es geworden ist.

Freitag, 05.07.2019, Halsa, bewölkt und kalt.

Vormittags kamen noch Walburga und Heinz auf den Platz. Die Männer sind zum Fischen an den Steg gegangen. Heinz hat 1 Fisch geangelt, das war‘s.

 

Wir sind später zum Einkaufen gefahren und haben uns anschließend neben Ludwig gestellt, der TV-Empfang ging trotzdem nicht. Unsere Antenne ist für diesen Breitengrad zu klein.

 

Nachmittags sind wir duschen gegangen, die Duschanlagen sind sauber, trotz der vielen Leute jeden Abend. Anschießend habe ich noch Reisebericht geschrieben und Bilder gesichert. Horst war nochmal beim Fischen – vergeblich. Den Fischen ist es hier auch zu kalt.

 

Abends sind wir wieder zusammengesessen, aber diesmal nicht so lange, alle haben aufgepasst und wie schon gesagt, es ist auch um 24 Uhr noch hell.

 

 

Samstag, 06.07.2019, Halsa – Bodo, 179 km, Regen.

Bei stark bewölktem Himmel haben wir uns verabschiedet und sind Richtung Bodo gefahren.

 

Zuerst kam der Svartisen-Gletscher. Es gibt an der Straße extra Parkplätze zum halten und fotografieren. Kurz danach kam der Svartissentunnel. An den Fjorden, zwischen Wasser und Felsen geht die RV 17 weiter.

 

Es sind noch einige Tunnel und es geht bergauf und bergab.

Eigentlich wollten wir am Sandstrand von Storvik auf dem Stellplatz bleiben. Aber es war so kalt und der Regen hörte nicht auf. Also sind wir weiter, über die Saltstraumen-Brücke und die neue Brücke nach Bodo. (war 2013 im Bau).

 

Es regnet noch immer und so sind wir direkt zu dem Stellplatz an der Tankstelle gefahren. Es sind noch Plätze frei.

Sonntag, 07.07.2019, Bodo – Moskenes, Fähre, heiter.

Die Nacht war furchtbar. Hier in der Nähe ist eine Disco und die geht bis 6 Uhr morgens.

 

Wir wollen die Fähre um 11 Uhr nehmen, also stellen wir uns um 9 Uhr an (war ein Tipp von Ludwig, der ja anders herum herkam; war sehr gut so, wie wir später feststellten).

 

Die Sache mit der „Fährenkarte“ war auf der ganzen Strecke optimal. Für das Personal wenig Aufwand, für uns eine Kostenersparnis von ca. 50%. 

Die Überfahrt war sehr entspannt, eine ruhige See. Sogar eine Gruppe Killer-Wale haben wir gesehen, die an der Fähre vorbei schwammen.

 

In Moskenes angekommen sind wir gleich zum CP. Der Platz ist nicht ganz billig, aber gut organisiert und sauber. Bis zum Abend wurde der Platz auch hier voll.

Die bisher gefahrenen Fähren mit den Kosten = brutto und netto = mit Fähren-Rabattkarte
siehe: www.autopassferje.no

Montag, 08.07.2019, Moskenes – Kleppstad, 112 km, Nebel und heiter.

Das Wetter ist weiterhin sonnig – endlich; so hatte Horst mit seiner Wetter-App doch Recht behalten.

 

Als nächstes Ziel haben wir uns Reine ausgesucht um einige Lebensmittel einzukaufen. Die E10 geht direkt durch den kleinen Ort, teils nur einspurig. Auf der Weiterfahrt wurde es bald sehr neblig, es zog Nebel von der Westseite auf. In Ramberg war es entsprechend grau und kalt. Wir entschloßen uns weiterzufahren. Als wir wieder mehr auf die Ostseite von den Lofoten kamen wurde das Wetter besser.

 

Wir hatten uns den CP in Kleppstadt ausgesucht. Hier war zwar Nebel an der Brücke, ab zum Fjord hin kam die Sonne durch. Der CP „Lofoten Bobilcamping“ liegt schön. Allerdings hat der viele Regen den Plätzen zugesetzt. Wir waren wieder in der glücklichen Lage und hatten noch freie Auswahl. Die Sanitäranlagen könnten mal eine Sanierung gebrauchen, aber die Plätze sind immer voll, also warum was investieren!!!

Auf diesem Platz sind auch viele Zeltler.



Dienstag, 08.07.2019, Kleppstadt, heiter.

Heute ist Waschtag, die Bettwäsche ist dran und bei diesem Wetter wird alles auch trocken. Allerdings ist am Morgen schon Streß an den Waschmaschinen, viele Gäste wollen hier waschen und die Maschinen laufen fast 3 Stunden. Dies gab bei nur 2 Waschmaschinen natürlich Wartezeiten und „Stau’s“. Irgendwann habe ich es geschafft und bis zum Abend war auch alles trocken.

Der Platz wurde bis Mittag ziemlich leer und ab 17 Uhr wird es wieder voll.


Mittwoch, 09.07.2019, Sildpollnes, 41 km, heiter.

Zuerst ging es in Svolvaer zum Baumarkt und bei REMA 1000 zum Einkaufen. Der Stellplatz ist eine Baustelle, die Baustellenfahrzeuge fahren mitten hindurch und das für NOK 300, nein so nicht. Jetzt geht es zum Gastanken bei einem Wohnmobilhändler, kein Problem mit unserer Gastankflasche. Horst hat noch alte NOK 200 Scheine, die tauscht er noch in Svolvaer um. Erst bei der 2.-ten Bank klappte der Umtausch.

 

Nun geht es weiter auf der E10 bis Sildpollnes. An der Strecke gibt es nichts Besonderes zu sehen. Der CP liegt auf einer Halbinsel, die nicht befestigte Zufahrt ist teils nur einspurig. Auf dem Platz gibt es zwei Ebenen für Wohnmobile, Wohnwagen und Zeltler. Auch sind einige Ferienwohnungen und Hütten.

 

Der Besitzer hat einen 11,60 m Concorde, einen Porsche Cayenne, aber für die Sanierung seiner Sanitäranlagen fehlt anscheinend das Geld oder er hat es nicht nötig. Der Platz wurde bis zum Abend übervoll.

 

 

Donnerstag, 11.07.2019, Sildpollnes, heiter, +15°.

Heute ist Ruhetag. Bis Mittag Abend war der große Teil Fahrzeuge wieder abgefahren und heute Abend waren es nicht mehr so viele Fahrzeuge.

 

Horst war beim Fischen mal wieder erfolglos (einen Angelhaken mit Vorfach  hat er auch noch „versenkt“) und ich habe geräumt und geputzt. Der Nebel hielt sich bis Mittag und dann wurde es heiter, Lofoten-Wetter bei max. +15° und kräftigem Wind.

Freitag, 12.07.2019, Sildpollnes – Lodingen, 87 km, heiter.

Mittag ging es entlang der E10 mit einigen Tunnels. Hier sind viele Berge und die Straße geht bergauf und bergab, sogar im Tunnel war eine Steigung mit 9%. Der Tunnel ging allerdings unter dem Fjord durch.

 

Über die Brücke bei Honoy sahen wir kein Hurtigruten-Schiff, üblicherweise sind die hier zu sehen, war wohl nicht der rechte Zeitpunkt. Die Schiffe durchqueren hier den Trollfjord und fahren weiter nach oder kommen von Storkmarkes.

 

Nun kommt noch der Sordaltunnel mit 6,4 km und dann geht es wieder über die Berge nach Lodingen. Die kleine Hafenstadt hat einen Stellplatz auf der Halbinsel hinter der Marina. Die Zufahrt geht über den einspurigen Damm mit 3,1 Breite, auch Fussgänger müssen aufpassen. Es gibt nur eine kurze, schmale Ausweichstelle. Die Plätze sind ordentlich parzelliert, das Sanitärhaus vom Feinsten. Bezahlung der Gebühr von NOK 200 (ohne Strom, mit = NOK 240) mit Kreditkarte, problemlos.

 

Nachmittags sind wir noch zu Fuß in den Ort zum Einkaufen beim SPAR.

 

 

Samstag 13.07.2019, Lodingen, bedeckt, +14°.

Der Platz hier hat ein sehr gutes und kostenloses Internet, deshalb habe ich schon gestern und auch heute unsere Reiseberichte hochgeladen. Horst hat für die LCD-Homepage auch Einiges gemacht.

 

Nachmittags sind wir mit den Rädern zum Einkaufen zum REMA1000 gefahren. Sonst ist nicht mehr viel los. Ach ja, ein LAIKA-Kreos kam noch aus der Ecke Hamburg (mit WL-Nr.) am Abend. Horst hat sich noch ein bißchen mit Ihnen unterhalten (auch einen LAIKA-Club-Flyer übergeben – mit Einladung zum Treffen in Einbeck) bis es ihnen draussen zu kalt wurde.

Sonntag, 14.07.2019, Lodingen – Fähre nach Bognes - Tommerneset, 80 km, sonnig u. bewölkt.

Heute wird eingepackt, wir wollen die 13 Uhr-Fähre nehmen. Nachdem wir uns von den Nachbarn verabschiedet haben und das Grauwasser entsorgt ging es „um die Ecke“ zur Fähre. Hier ist viel Betrieb, die Verbindung wird sehr viel genutzt.

 

Bei ruhiger See sind wir nch ca. 1 Stunde in Bognes angekommen. Vor uns fuhr ein Bus aus Münsingen und noch ein paar Wohnmobile von der Fähre runter. Diese Karawane blieb bis zum Aussichtspunkt in Tommerneset, denn überholen ist hier nicht angesagt. Es geht bergauf und bergab oder der Gegenverkehr war zu viel.

 

Der Bus bog zum Aussichtspunkt ab und wir hinterher. Dort gibt es steinzeitliche Felsenzeichnungen als Sehenswürdigkeit (sh. Bild).

Zurück ging es nun zum Campingplatz Tommerneset im Wald und am Teich. Ein kleiner und teurer CP, die Infrastruktur geht so. Der Platz ist vermutlich durch den vielen Regen sehr durchweicht, einige Wieseplätze waren Matsch.

 

Zum Abend kamen einige Zeltler und Motorradfahrer, die Hütten mieteten. Zu spät haben wir auf Campercontakt gelesen, daß der Parkplatz an der Aussichtsplattform auch für 10 Wohnmobile zum übernachten ist.

 

Interessant ist für uns, dass die ankommenden Wohnmobile immer als erstes am Stromstecker sind. Hier in Skandinavien ist der Strom teuer, so 3 - 5 € sind „normal“. Wir haben in diesem Jahr keinen Strom von außen bezogen, uns reichte immer unser eigener Sonnen-Strom und hier ohne Fernseher sowieso.

Montag, 15.07.2019, Tommerneset – Fauske, 110 km, bewölkt und Regen.

Nach einer ruhigen Nacht sind wir auf der E6 weitergefahren (es geht nicht anders von Nord nach Süd). Jetzt sind viele Tunnels, Berge und Fjorde an der Strecke. In den Tunnels sind Gefälle teils von 7% und mehr. Zwischen durch mal ein kleiner Ort oder Hütten an den Fjorden bis kurz vor Fauske. Dann wird es flacher und etwas Landwirtschaft wird betrieben.

 

Der Stellplatz in Fauske ist leicht zu finden, direkt am Fjord auf einem großen Parkplatz.

Wir haben uns die letzten Tage oft überlegt wie und von was leben diese Leute hier, weit abseits der Städte.

Bei der Hinfahrt hat es den Bergen auch zu leicht regnen angefangen.

Mittwoch, 17.07.2019, Fauske – Polarkreis – Bjerka, 207 km, sonnig.

Bei Sonnenschein ging es auf der E6 über den Polarkreis nach Bjerka.

Am Arctic Circle ist immer was los. Viele Wohnmobile und auch Motorräder machen hier halt. Schon am Wegesrand gab es viele Parkplätze, die als Stellplätze genutzt werden.

 

Nachdem es erst 14 Uhr fahren wir weiter. Wir haben einige Souvenirs eingekauft und dann ging‘s weiter. Komischerweise war es hier oben wärmer als in Fauske und auf den Bergen lag noch viel Schnee. Bald danach kam die Baustelle mit ca. 34 km Länge. Die alte E6 wird weiter als Straße neben der Neu-Baustelle genutzt allerdings etwas enger.

 

Nach der Hälfte der Baustelle fuhren wir schon auf dem neuen Asphalt und der breiteren Fahrbahn die bis nach Mo i Rana ging.

 

In Mo i Rana haben wir uns den CP angeschaut. Hier ist der Lärm vom Stahlwerk nervig, so schön der Platz auch angelegt ist.

Der nächste CP ist in Dalsgrenda. Der kleine CP „Ytterwick“ liegt an der E6, aber die Eisenbahn ist auf gleicher Höhe im Taleinschnitt gegenüber. Der Platz hat uns nicht gefallen. Der nächste CP ist in Bjerka, also weiter. Dieser Platz liegt auch an der E6 und die Eisenbahn fährt hier aber etwas hinten am Weiher am Stellplatz vorbei.

 

Noch ist um 16 Uhr nichts los. Ich habe gleich noch gewaschen, leider habe ich erst hinterher gemerkt, daß die Waschmaschinen nicht spülen. Anscheinend merkt das hier niemand. Nochmal 10 Kronen und wenigstens einen Waschgang für einmal spülen.

 

Abends war der CP voll, wie wir schon beobachten konnten gibt es immer bestimmte Tage, da sind anscheinend alle Wohnmobile in Norwegen unterwegs.

 

 

Donnerstag, 18.07.2019, Bjerka, sonnig.

Morgens habe ich nochmal Wäsche gespült, die bei dem Wetter bis Mittag auch trocken wurde.

 

Horst bei der SOG den Filter gewechselt und ich habe etwas geräumt.

Nachmittags konnten wir mal wieder draußen sitzen und eine Runde Triominus spielen.

 

Zum Abend kamen dann die Mücken und deshalb ging es ab ins WoMo.

Heute Abend kamen nur ein paar Wohnmobile auf den CP.

Freitag, 19.07.2019, Bjerka – Sandnessjoen – Vevelstad, 131 km, Sonne.

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen geht es auf der E6 bis Korgen. Dann kommt der Korgfjelltunnel mit 8,6 km. Auch hier wird die E6 ausgebaut und saniert. Nun biegen wir auf 78 ab. Die Straße ist neu ausgebaut und geht durch ein schönes ländliches Tal zum 10,7 km langen Toventunnel. Dieser wurde 2014 für den Verkehr freigegeben und kostet Maut. Kurz danach ist man schon wieder auf der RV 17. Es geht über die Helgelandbrücke nach Sandnessjoen bis zum Fährhafen.

 

Der Parkplatz kostet 20 NOK, wir haben keine Münzen dabei, also fahren wir weiter. Die „7 Schwestern“ liegen links und ich konnte Horst überreden, doch mal für ein Foto anzuhalten.

 

In Tjotta haben wir an der Fähre sehr lange warten müssen. Eine Fähre ist defekt und muß repariert werden. Wie lange das dauert weis die Fährgesellschaft nicht. Es geht nur die kleine Fähre, also dauert es noch.

 

Horst hat an der Fähre noch günstig getankt und im „Joker“ Eis gekauft. Die Fähre konnte doch flott repariert werden und so ging es nach 2 Stunden weiter. In Forvik angekommen haben wir im „Kaufhaus“ nochmal die guten Pralinen gekauft, Kaffee haben wir noch. Jetzt geht es bis zum „Steinmo Bobilparkering“ bei Vevelstad. Einige Wohnmobile, die noch auf die erste Fähre kamen, sind schon hier.

 

Es sind noch Plätze frei, der Grund kann nur sein – kein Strom, kein WC, keine Duschen, nur V+E. Erstaunlicherweise sind aber viele deutsche Wohnmobile hier.

 

 

Samstag, 20.07.2019, Vevelstad, Regen und Sonne.

Heute morgen hat es geregnet; ab 10 Uhr war dann wieder Sonnenschein.

Wir bleiben noch einen Tag, da es hier sehr schön ist am Fjord.

Horst hat auch mal wieder gefischt, zumindest hat er es ergebnislos versucht, das Wasser ist hier nicht so tief und damit ist die Chance einen Fisch zu fangen gering.

 

Den Tag haben wir in der Sonne verbracht. Ein sehr schöner Sonnenuntergang hat den Tag ausklingen lassen und die Mücken haben uns dann aber schnell ins Wohnmobil verschwinden lassen.

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