2018 Sommertour

Reisemobil-Sommer-Tour vom 09.07. – 25.07.2018 über Österreich,

Südtirol, nach Venedig, zur Fattoria La Vialla und zurück.



Montag, 09.07.2018, Penzberg – Pfunds, 146 km, Sonne, heiss.

Abfahrt um 11 Uhr über den Fernpass nach Pfunds auf den Campingplatz „Via Claudiasee“. Am See ist viel Betrieb, hier sind auch einige Einheimischen beim Baden. Mit den Rädern sind wir noch nach Pfunds geradelt und haben bei M-Preis eingekauft. Der Radweg geht am Inn entlang bis zum Stellplatz.


Stellplatz: Gebühr € 10,- incl. V+E, Strom extra, Bodeneinlass, Toi-Spülung, Wifi kostenlos, mittlere Qualität



Dienstag, 10.07.2018, Pfunds – Samnaun – Neumarkt, 71 km, Sonne, heiss.

Zuerst sind wir die 16 km nach Samnaun hochgefahren zum Diesel (€ 1,05/l) tanken. Im Ort haben wir uns noch ein bisschen umgeschaut und dann wieder runter zur Reschenstraße. Weiter über den Reschenpass bis Naturns.


An einer Pizzeria, die gegen 14 Uhr gerade noch geöffnet hatte, haben wir Mittags-Pause gemacht. Es gab eine frische und sehr gute Pizza. Es hat immer mal für 2 Minuten geregnet, das wars damit.


In Neumarkt auf dem Stellplatz funktionierte der Gebühren-Automat nicht, auch gut. Abends hat es zu regnen angefangen.


Stellplatz: Normal € 10,- pro Tag, Bodeneinlass, Wasser und Strom (4-Stecker) kostenlos, Toi-Spülung etwas umständlich.



Mittwoch, 11.07.2018, Neumarkt – Bassano del Grappa, 123 km, bewölkt.

Heute morgen funktioniert der Automat wieder. Wir haben für 4 Std. € 2,- noch bezahlt, so konnten wir in Ruhe duschen und noch einkaufen. Der Regen hat in der Nacht aufgehört und morgens war es wieder schön.


Über SS12 sind wir bis nach Trento gefahren, hier dann auf die SS47 nach Bassano del Grappa. Vorbei an Levico di Therme geht es auf der zweispurigen Straße, zwischen Bergen und an der Brenta entlang nach Bassano del Grappa.


Der Stellplatz der Stadt ist mit einer Schranke versehen und entsprechend gesichert. Hier ist auch ein großer PKW-Parkplatz. Es sind 2 Wohnmobile da.

Der Autolärm ist deutlich hörbar, obwohl eine Schutzmauer da ist.



Donnerstag, 12.07.2018, Bassano del Grappa, Sonne, heiss.

Eigentlich wollten wir in die Altstadt, der Bankautomat ist aber in der „neuen Stadt“. Also sind wir ein bisschen durch die Gegend gegangen, es ist auch sehr heiss und schwül. In einem Cafe gab es eine Erfrischung und dann ging es zurück zum Stellplatz.


Stellplatz: Gebühr € 10,- incl. V+E+Strom, Toi-Spülung.


Freitag, 13.07.2018, Bassano del Grappa – Venedig (Mestre), 209 km, Sonne, heiss.

Heute Nacht hat es in den Bergen gewittert, am Platz sind gerade mal so 10 Tropfen Regen gefallen.


Es geht bei ca. 30° + zuerst weiter auf der SS47 bis Cittadella und dann auf der SS53 nach Treviso. Ab hier auf der SS11 nach San Guiliano bei Mestre auf den Stellplatz. Zuerst haben wir die Einfahrt verpasst, bei der zweiten Runde hat es dann geklappt. Der Platz ist überwiegend unter Bäumen, es muss erst geregnet haben. Die Plätze sind noch ziemlich matschig. Horst hat zwischen Bäumen einen trockenen Platz mit TV-Empfang gefunden.


Als erstes musste Horst auf die LCD-Homepage wegen div. Datenänderungen und Unterstützung einiger Mitglieder beim Einloggen.

Wir konnten bis 23 Uhr draußen sitzen, dank unserem Mückenabwehrgerät auch ohne Mückenstiche.



Samstag, 14.07.2018, Venedig, Sonne, heiss.

Mit dem Wassertaxi – in ca. 100 m Entfernung – ging es nach Venedig. Über den Stellplatz gab es Rabatt und wir bezahlten € 12,- p. P., statt der € 18,- Normalpreis. Von der Anlagestelle in Venedig am Canale di Cannaregio sind wir bis zum Markusplatz gelaufen. Vorbei an den vielen Souvenierläden, kleinen Bistro’s, Geschäften und der Rialto-Brücke. In manchen engen Gassen wurde es eng, trotzdem ist noch nicht so viel los!!!!


Am Markusplatz angekommen sahen wir schon die Schlangen am Dom und am Dogenpalast. Das wollten wir uns nicht antun, zumal es noch immer sehr heiss ist (Horst tut sich grundsätzlich sehr „schwer“ beim Anstellen und bei Kirchen macht er das schon gar nicht).

Also den Weg wieder zurück. In einem Restaurant haben wir Mittag gemacht. Die 2 Pizzen, 2 Bier a‘ € 7,- und Vorspeise waren gut, aber das Essen insgesamt mit € 78,- sehr teuer. Auf dem Weg haben wir noch Ansichtskarten gekauft und in einem Straßencafe geschrieben und einen guten Cappu getrunken. Horst hatte wieder mal eines der teuren Biere; Kaffee trinkt er nur morgens.

An der Anlegestelle mussten wir auf das Wassertaxi warten, Pünktlichkeit ist so eine Sache. Nach ca. 30 Minuten konnten wir ablegen und nach rd. 20 Minuten Fahrzeit wieder am Stellplatz.


Hier haben wir die Duschen genutzt, waren in der Gebühr enthalten und auch sauber und ziemlich neu. Abends hat es zu regnen angefangen und der Platz wurde fast voll. Sogar die Schlammplätze wurden belegt.


Stellplatz San Giuliano: Gebühr € 18,-, Bodeneinlass, Toi-Spülung, Wasser über Automat kostenlos.


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Sonntag, 15.07.2018, Mestre – Casal-Borsetti, 127 km, Sonne, heiss.

Unsere Reise geht entlang am Po-Delta über Chioggia und Commacchio nach Casal Borsetti zum Stellplatz.


Der Stellplatz ist fast nur von Italienern besucht, der Strand ist gleich in der Nähe. Abends war das Fussball-Endspiel in Moskau, Weltmeister ist Frankreich, Kroatien wurde Vize-WM. Jetzt ist es angenehm und so gehen wir noch kurz an den Strand an der Adria.


Stellplatz: Gebühr € 12,- (wir haben nur € 6,- bezahlt, warum war nicht deutlich denn der Kassierer sprach nur eingeschränkt englisch.)

Montag, 16.07.2018, Casal-Borsetti – Arezzo, 176 km, Sonne, heiss.

In der Nacht kam mal kurz ein starker Wind auf, ebenso nochmal am Morgen.

Wir haben zusammengepackt und sind an Ravenna vorbei bis Cesena. Nun weiter auf der E45 durch die Berge nach Arezzo. Diese Straße ist war als Schnellstraße gekennzeichnet, aber in einem sehr schlechten Zustand. Deshalb sind sehr viele Baustellen mit Tempo 40 km/h, was die Italiener allerdings überhaupt nicht interessierte.


Die haben andere Grundsätze; gefahren wird so schnell es geht und überholt wird auch überall wo man einigermassen sicher vorbei kommt. Alle Italiener sind deswegen polizeibekannt und an der Grenze zum Führerscheinentzug, habe ich irgendwo gelesen. Nach meinem Eindruck ist es auch so; auch mit dem Parken, da wird geparkt wo es geht und manchmal auch wo es nicht geht – kein Respekt vor Verkehrsschildern und Polizei, grundsätzlich.


Kurz vor Arezzo hat uns die Tussi mal wieder durch die Vororte gejagt bis zum Stellplatz in Arezzo. Der Platz am Sportgelände ist sauber, aber die V+E ist öffentlich, d.h. auch die anderen Wohnmobilfahrer entsorgen hier kostenlos. Viele italienische Wohnmobile haben einen Fäkaltank und deshalb sieht der Bodeneinlaß oft entsprechend aus. Die Abdeckung für den Toilettenausguß war kaputt – also weg, entsprechend stank es dann auch.


Am Abend kamen auf einmal viele PKW’s und parkten den Stellplatz zu. Auch zwischen den Wohnmobilen, teils konnten die Türen nicht mehr geöffnet werden. Es war anscheinend ein großes Fussballspiel angesagt.


Stellplatz: Gebühr 24 Std. € 8,-, Wasser € 1,- + € 0,10, Toi-Spülung defekt.


Dienstag, 17.07.2018, Arezzo – Castiglion Fibocchi (Fattoria la Vialla), 50 km, Sonne, heiss.

Zuerst sind wir zum Einkaufen gefahren, liegt am Weg zur Fattoria la Vialla. Die Brücke auf der SP1 ist gesperrt, also wieder umkehren und über Laterino zur Fattoria.


Durch enge Straßen und teils Feldwege waren wir endlich am Parkplatz für Camper angelangt. Es sind schon 3 Wohnmobile da, bis zum Abend kamen noch welche, es waren nur deutsche Fahrzeuge.


Zu Fuß, dann an den Produktionsstätten vorbei, geht es bergauf zu den Wirtschaftsgebäuden. Unter Bäumen gibt es viele Tische und Bänke zum Verweilen, Essen und Trinken. Die Marende hat sehr gut geschmeckt, dazu gibt es Wein, nur Flaschen. Die Öffnungszeiten sind von 10 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen.


Wir haben uns im Shop eingekauft, noch einen Wein probiert und einige der Bio-Produkte gekauft. Mit dem Golfwagen sind wir migt unserem Einkauf bis zum Wohnmobil gefahren worden. Am Platz haben wir uns noch mit den Nachbarn aus Bayern unterhalten, sie fahren einen Etrusco (Hymer-Marke die bei LAIKA gebaut wird) mit denen wir schon in der Bodega am Tisch geplaudert haben. Es wurde noch gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht.


Nach 18 Uhr kamen die Arbeiter mit den Landmaschinen von der Feldarbeit zurück – es war ein sehr heisser, trockener Tag und so auch entsprechend anstrengend für alle.

Mittwoch, 18.072018, Castiglion Fibocchi – Baberino, 113 km, Sonne, heiss.

Zurück bis zur SS69 Richtung Florenz, dann auf der SS67 nach Rufina. Durch kleine Orte geht es immer weiter in das Tal bis Borgo San Lorenzo. Hier ist es noch ein Stück bis zum Lago di Bilancino. Der Stellplatz ist sehr gesichert, aber noch nicht ganz auf Gäste eingerichtet. Die Duschen gehen nicht, daher die Gebühr nur € 15,- statt der üblichen € 20,-.


Stellplatz: Gebühr € 20,- all in mit V+E, Strom und WiFi (ok.)



Donnerstag, 19.07.2019, Baberino – Peschiera del Garda, 219 km, Sonne, heiss.

Nach einer ruhigen Nacht sind wir über viele kleine Pässe (Passo della Futa, Passo della Raticosa) rauf und runter gefahren. Es eine schöne Gegend hier, abseits vom Trubel. Bei Loiano sind wir nach Monzuno abgebogen und wieder über viele Berge rauf und runter bis nach Vado. Bei Sasso Marconi sind wir auf die Autostrada bis Modena und auf der A22 bis Montava Nord. Hier geht es über Landstraßen bis nach Peschiera del Garda.


Leider haben wir den falschen Stellplatz eingegeben, sieht fast so aus wie der andere, ist aber direkt neben der Autobahn, der Lärm ist Tag und Nacht gleich, da nur durch eine Glaswand getrennt. Es ist heiß bei über 34°.

Wir bleiben trotzdem, nutzen die sauberen Duschen am Platz für € 1,-.



Stellplatz Parcheggio Frassino: Gebühr € 15,- alles incl., die 1. Stunde kostet € 5,- und dann wird stündlich mit € -,50 abgerechnet; Duschen € 1,-, sehr sauber.



Freitag, 20.07.2018, Peschiera del Garda, Sonne, heiss.

Nach dem Frühstück sind wir zum anderen Stellplatz in der Stadt gefahren. Die Einfahrt kam uns jetzt bekannt vor. Horst hat später einen Fussmarsch bis zu Lidl gemacht, unterwegs mit einer Einkehr zum Durst löschen. Die kleinen Läden hatten ab Nachmittag geschlossen.

Nachmittags saßen wir vor dem WoMo, hier konnte man es im Schatten einiger maßen aushalten. Abends sind wir ein Stück in den Ort zu einer Pizzeria und haben eine Kleinigkeit gegessen (Salat, Lasagne, 1 Flasche Wein € 50,-), wir sind hier halt am Gardasee.


In der Nacht kam ein Gewitter, teils mit starken Regen und Wind. Wohnmobile sind auch noch bis 2 Uhr in der Nacht angekommen.



Samstag, 21.07.2018, Peschiera del Garda, Sonne.

Das Wetter ist wieder heiss, nur ein paar Wolken sind zu sehen. Vormittag sind viele Wohnmobile gefahren, viele nutzen diesen Platz als Zwischenstopp.

Unter der Markise ist es angenehm. Bis zum Abend wurde der Platz wieder fast voll. Neben uns kam ein Kreos 4010 aus Italien. Hat einen Benelli-Roller elektrisch aus der Garage fahren lassen!! Aber kein Hallo, sehr arrogante Italiener. 


Stellplatz Parcheggio Peschiera: Gebühr € 18,- alles incl., die 1. Stunde kostet € 5,- und dann wird stündlich mit € -,60 abgerechnet; Duschen € 1,-.

Sonntag, 22.07.2018, Peschiera del Garda - Tisens, 174 km, Sonne.

Genau um 10:24 Uhr sind wir losgefahren. Auf der SS12 vorbei an Rovereto bis nach Trento, hier haben wir im Ort getankt, der Reserve-Tank „maulte“ schon. Nach Bozen in Richtung Meran bis zur Abfahrt Nals-Tisens. Die Ortsdurchfahrt von Prissian ist sehr schmal, bei der kleinen Brücke/Durchfahrt muss man Maß nehmen (3 m breit und 3 m hoch). Heute am Sonntag ist nicht so viel Verkehr und keine LKW unterwegs.


Der Campingplatz in Tisens ist der Stellplatz vor der Einfahrt. Allerdings bis auf 2 Plätze ist alles mit PKW vollgeparkt, es sind Camper und Gäste vom Restaurant und Schwimmbad. Wir haben einen Platz ergattert für € 20,-, allerdings incl. Wasser, Strom und Nutzung des Schwimmbades.


Stellplatz: Gebühr € 20,- Wasserstelle am Platz, Toi-Entleerung mit Spülung, kein Abwasser.

Montag, 23.07.2018, Tisens - Heiterwang, 205 km, Sonne.

Heute morgen kam aus Murnau die Fahrschule Bartl mit Wohnmobil und Anhänger mit 2 Motorrädern an. Es war Bartl-Junior mit Sohn, wie klein doch die Welt ist. Sie haben nicht reserviert und hatten gerade noch einen Stellplatz bekommen. Bei der Fa. Bartl (damals noch der Senior) habe ich meine Führerscheine gemacht und wir haben da einige Kawasaki’s gekauft.


Wir sind über Lana, Algund die Reschenstraße gefahren. In Pfunds war der Stellplatz total voll, ein Kanuclub aus Deutschland hatte hier alles belegt. Also fuhren wir weiter. Bei Landeck hat es ein paarmal geregnet, dann wurde es wieder schön. Auf „Campercontakt“ hat Horst dann einen Stellplatz gefunden, der ihm preislich passte. Also über den Fernpass zum „Sunnawirt“ am Heiterwangersee. Als wir ankamen war nicht viel los, erst zum Abend kamen noch einige Wohnmobile.


Abendessen gab es in der Gaststätte; Horst hat ein Wiener Schnitzel (echtes) und ich einen Kaiserschmarrn gegessen. Der Kaiserschmarrn war anders, er ist aus Hof-eigenem Getreide gemacht (von der Farbe vielleicht Dinkel), hat aber sehr gut geschmeckt.


Dienstag, 24.07.2018, Heiterwangersee, Sonne.

In der Nacht war es sehr frisch, wir sind in den Bergen.

Horst hat die Räder ausgepackt und dann ging es einen Teil um den Heiterwangersee bis zum Plansee. Der Weg wurde ab der Brücke sehr schmal, eigentlich ein Wanderweg am See entlang. Wir kehren wieder um und fahren den gleichen Weg zurück. Der Rest vom Tag verbringen wir am Stellplatz.


Stellplatz: Gebühr € 7,--, Kurtaxe p. P. je Tag € 2,-, V+E incl., Bodeneinlaß, Toi-Spülung, Strom gg. Gebühr.

Mittwoch, 25.07.2018, Heiterwang – Penzberg, 105 km, Sonne.

Nach der Entsorgung sind wir über Füssen, Schwangau, Steingaden, Bad Bayersoien nach Hause gefahren. Kurz vor Füssen ist die weltweit größte Fussgänger-Hängebrücke, die „Highline179“. Mit einer Spannweite von 406 Meter verbindet sie die Festung der Burgruine Ehrenberg und dem Fort Claudia.


Dann kam noch die teuerste, temporäre Behelfsbrücke mit rd. 17,4 Mio. Baukosten, welche über die Ammerschlucht (ca. 70 m hoch) bei Bad Bayersoin geht und bei der zwei entgegenkommende LKW’s ihre Überfahrt „abstimmen“ müssen, so schmal ist diese; die Statik erlaubt zwei 40-Tonnern im Gegenverkehr.

Am frühen Nachmittag konnten wir dann Zuhause bei über 30° unsere wichtigsten Dinge auspacken.



Gesamtkilometer:  1.692 km


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