2017-Herbstreise

Herbstreise vom 03.10. - 28.10.2017
ins Elsass, Rheinland-Pfalz und nach Franken.




Dienstag, 03.10.2017, Penzberg – Meissenheim, 411km, Regen und Sonne.
Bei strömenden Regen haben wir das WoMo eingeräumt und sind gegen Mittag losgefahren. In München haben wir noch getankt und dann ging es weiter auf der Autobahn bis Memmingen. Von hier sind wir über die Landstraße nach Biberach, Sigmaringen bis Rottweil. Nachdem die Straßen gut zu befahren und das Wetter sehr schön war, haben wir uns entschlossen über Lahr weiter bis nach Meissenheim zum Stellplatz „WoMo-Park Ortenau“ der Fa. Jungglas zu fahren.

Es ist schon spät und so haben wir beim Pizza-Service bestellt. Die Pizzen kamen in 20 Minuten, waren frisch und haben gut geschmeckt. Mir hat die Fahrerei auch gereicht. Gute V+E, Bodeneinlass, kleine Mengen Wasser.

Mittwoch, 04.10.2017, Meissenheim, leicht bewölkt.
Vormittag habe ich die Teppiche zur Reparatur abgegeben, was ja Ziel dieser Reise war. Nachmittags sind wir zu Fuß in den Ort, Horst’s Knie hat mitgemacht. Am Abend habe ich die Teppiche wieder geholt, die Reparatur war kostenlos, vielen Dank auch hierfür. Abends gab es noch einen schönen Sonnenuntergang zu sehen.

Donnerstag, 05.10.2017, Meissenheim – Colmar, 91 km, bewölkt.
Bei schönem Herbstwetter ging es über Ettenheim (Einkaufen) über die Landstraße bis Wyhl. Über den Rhein ging es nun nach Frankreich. Kurz nach Seletrat gab es auf der N83 einen Stau, der sich bis in die Stadt Colmar zog. Die Autobahn war gesperrt und so mussten dort auch die vielen LKW durch Colmar. Auf dem Weg in die Stadt kamen wir an der Freiheitsstatue vorbei. Das ist ein Andenken an den Erbauer der Statue in Amerika.

So nach 90 Minuten kamen wir am Stellplatz „Port de Plaisance“ an und hatten noch einen Platz in Nähe der Rezeption bekommen. Bis zum Abend sassen wir draußen, später kam dann der Regen.

Freitag, 06.10.2017, Colmar, bewölkt.
Wir sind gegen Mittag zu Fuß in die Stadt. Durch die Fussgängerzone, vorbei an den vielen alten Fachwerkhäusern, die oft sehr schön restauriert waren. Von diesen Fachwerkhäusern leben die Städte im Elsass. Das Wetter hält und auch das Knie von Horst. V+E gut, alles in der Gebühr enthalten.

Samstag, 07.10.2017, Colmar – Breisach, 25 km, schönes Herbstwetter.
Gegen Mittag geht es nach Breisach und heute fährt mal wieder Horst. Bei EDEKA haben wir noch eingekauft und dann ging es zum Stellplatz am Rhein. Wir haben noch einen guten Platz mit TV-Empfang gefunden. Das Wetter ist gut und so gehen wir noch in den Ort. Nachdem wir den Durst gelöscht haben ging es wieder zum WoMo. Der Platz füllte sich bis zum Abend, viele mussten dann wegen Überfüllung weiterfahren.

Sonntag, 08.10.2017, Breisach, stark bewölkt.
Um 7 Uhr ist F1-Start in Suzuka, also mal früh aus den Federn. Vettel ist schon nach der 3.ten Runde wegen technischer Probleme ausgeschieden, Sieger: 1.ter Hamilton, 2.ter Verstappen, 3.ter Ricciardo. Das Wetter ist wechselhaft. Nachmittag sind wir zum Essen in das „Restaurant Rheinblick“, das Essen war gut. Nachtisch gab es im Eis-Pavillion. V+E mit Deckel am Bodeneinlass, keine Toi-Spülung aber Kaffee-Wasser-Taste, na toll!!

Montag, 09.10.2017, Breisach – Kaysersberg, 40 km, leicht bewölkt.

Über Colmar, zum Einkaufen bei Leclerc, sind wir weiter nach Kaysersberg. Am Stellplatz ist noch viel Platz. Horst hat die Stellplatzgebühr bezahlt und wir sind in den Ort, die Kirche hat noch offen und so konnten wir den schönen Altar bewundern. Wir sind durch den Ort bis zum Albert-Schweitzer-Museum. Horst fährt auch heute, sein Knie macht keine Probleme. Gute V+E, Bodeneinlass.

Dienstag, 10.10.2017, Kaysersberg – Obernai, 58 km, leicht bewölkt.
So gut der Stellplatz hier ist, die V+E für 2 WoMo, alles kostenlos, aber der Straßenlärm ist negativ. Nachdem das Wetter nicht schön ist fahren wir nicht in die Vogesen sondern nach Obernai. Der Ort soll auch sehr schön sein. Horst sitzt auch heute wieder am Steuer. Über Ribeauville (der Stellplatz wird dort neu gebaut) geht es auf der Landstraße nach Obernai. Der Stellplatz, ein Teil vom Parkplatz, ist nicht so toll, keine V+E, gar nichts. Der Ort selber ist wie alle anderen Orte hier im Elsass. Die gleichen Geschäfte mit den gleichen Angeboten. Leider hat esimmer wieder mal geregnet und so ging es wieder zurück zum WoMo.

Mittwoch, 11.10.2017, Obernai – Hattan - Soufflenheim – Dierbach, 110 km, bewölkt und Sonne.
Zuerst geht es zurück nach Gertwiller zum Entsorgen bei SuperU. Überwiegend auf der Landstraße sind wir durch Molsheim (Horst landete versehentlich beim Mercedes-Werk) und durch Hagenau nach Hattan zum Kriegs-Museum. Ab Oktober ist am Mittwoch geschlossen, Pech gehabt. Der Parkplatz ist nicht gut, aber eine V+E ist da.

Trotzdem fahren wir weiter nach Soufflenheim um bei Leclerc noch einzukaufen. Horst will nicht mehr weiter fahren, also fahren wir zum Stellplatz hinter der Feuerwehr. Der Platz ist ziemlich neu, aber von der Einfahrt und den Einteilungen nur für kleine Wohnmobile geeignet. Sogar wir mit unserem kleinen LAIKA kamen gerade so um die Bordsteinkanten an der Einfahrt. Gefällt uns nicht, es ist auch nichts los. Also haben wir uns entschlossen weiter nach Dierbach zum Weingut Geiger zu fahren. Zuerst auf der Autobahn, dann auf der D3 nach Wissembourg und dann durch die Landschaft nach Dierbach. Am Platz ist auch ein LAIKA, der von Maria und Peter.

Donnerstag, 12.10.2017, Dierbach, stark bewölkt und Regen.
Wir sind endlich nach einer ruhigen Nacht spät aufgestanden. Das Wetter ist heute nicht schön und manchmal regnet es, deshalb ist heute Bürotag. Die Berichte müssen geschrieben werden und die Fotos gesichert.

Freitag, 13.10.2017, Dierbach, leicht bewölkt.
Vormittag noch bewölkt, ab Mittag wurde es besser. Um 14 Uhr haben wir in der Weinstube zu Mittag gegessen. Anschließend sassen wir zu viert noch bis 20 Uhr am WoMo. Maria hat ihren eigenen Limoncello mitgebracht, der war vielleicht gut, Rezept dafür habe ich. Herr Geiger hat noch einen Karton Weißburgunder vorbeigebracht, die Flaschen hatten gerade die richtige Temperatur.

Samstag, 14.10.2017, Dierbach, Sonne.
Schönes Herbstwetter bei 22 °. Gegen 11 Uhr haben wir eine kleine Radltour gemacht. Horst hat sein Knie getestet, es ist wieder gut. Um 16 Uhr sind wir in die Weinstube zum Abendessen. Bis 20 Uhr sind wir dann noch vor dem WoMo gesessen. Gute V+E, Bodeneinlass, Wasser und Strom inclusive.

Sonntag, 15.10.2017, Dierbach – Ladenburg, 101 km, Sonne.
Bei schönem Herbstwetter ging es auf der A5 bis nach Ladenburg. Der Platz ist fast voll, gerade noch 3 Plätze frei. Wir haben die Sonne noch genutzt und draußen mal wieder Triominos gespielt.

Montag, 16.10.2017, Ladenburg, Sonne.
Nach dem Frühnebel wurde es ein schöner Herbsttag. Gegen Mittag sind wir mit dem Bus und der S-Bahn nach Heidelberg gefahren. Wir haben einige Dinge eingekauft, viele Fotos gemacht und abends sind wir wieder zurück gefahren; hat alles super geklappt.

Dienstag, 17.10.2017, Ladenburg, Sonne.
Vormittags sind wir mit den Rädern zum Markt gefahren und haben Obst, Gemüse und Fleisch eingekauft. Die Waren mussten in den Kühlschrank, also zurück zum WoMo. Anschließend sind wir noch eine kleine Runde am Neckar entlang geradelt. Gute V+E, Bodeneinlass, Wasser auch kleine Mengen.

Mittwoch, 18. 10.2017, Ladenburg - Großostheim, 167 km, Sonne.
Bei schönem Herbstwetter fahren wir auf der A5 bis Bensheim. Von hier über Heppenheim auf der B 460, B47 und B45 nach Erbach zur Koziol-Fabrikverkauf. Von Michelstadt geht es nach Walldürn zur Fa. Goldschmidt um Gas zu tanken. Zurück über Amorbach und Miltenberg nach Groß-Ostheim zu Gerda. Ich habe noch eine Maschine voll Wäsche gewaschen.

Donnerstag, 19.10.2017, Großostheim – Wertheim – Mainstockheim, 132 km, Sonne.
Zuerst haben wir nach einem gemütlichen Frühstück in Stockstadt getankt. Da die Autobahn wegen eines Unfalls gesperrt ist fahren wir zurück nach Michelstadt und über Freudenberg durch das Taubertal nach Wertheim. Bei der HymerWorld haben wir noch eingekauft und sind dann los nach Mainstockheim. Beim Autobahnkreuz Kist ging dann der Stau los bis weit nach Würzburg. Am Stellplatz an der Mainfähre ist noch genügend Platz. Horst hat am Weinstand noch Wein probiert und einen Karton Bocksbeutel „gemischt“ gekauft, die Weine haben ihm geschmeckt.

Freitag, 20.10.12017, Mainstockheim, bewölkt.
Nachdem der Nebel sich verzogen hat wurde das Wetter besser, aber weiterhin bewölkt. Ich habe die Bettwäsche gewechselt, Horst hat die Möbel ausgepackt. Eine kurze Zeit konnten wir dem Treiben auf dem Main zusehen.

Samstag, 21.10.2017, Mainstockheim – Rothenburg, 57 km, stark bewölkt.

Der Pfarrer hat um 6 Uhr schon mal zur Messe geläutet. Gegen Mittag sind wir auf der A 7 nach Rothenburg gefahren. Horst hat am Automat für 2 Tage die Gebühr bezahlt. Da das Wetter zwar bewölkt, aber trocken ist, sind wir in die Stadt. Am Marktplatz haben wir in einem Restaurant zu Mittag gegessen. Beim Bummel durch die Stadt haben wir noch einige Sachen eingekauft. Auf dem Rückweg zum WoMo haben wir dann auch noch bei Edeka eingekauft.

Sonntag, 22.10.2017, Rothenburg, bewölkt.
Das Wetter: Regen, Sonne, Wind, 10-16°. Am frühen Nachmittag sind wir nochmal in die Stadt. Auch heute sind wieder viele Busse am Parkplatz, Rothenburg wird von vielen Japanern besucht. Heute waren wir bei Käthe Wohlfahrt in einem der Läden. Ein Wahnsinn was es alles für Weihnachten gibt. Auf dem Stellplatz sind bis zum Abend wieder einige Wohnmobile gekommen. Der Platz war diesesmal ruhig, nur die Kinobesucher fuhren vorbei. Gute V+E, Bodeneinlass, Wasser auch in kleinen Mengen.

Montag, 23.10.2017, Rothenburg – Bamberg, 100 km, unbeständig.
Gegen Mittag sind wir auf der B 470 und B 505 nach Bamberg gefahren. Die Temperatur lässt zu Wünschen übrig bei 11°, wir fahren trotzdem mit dem Bus zur Stadtmitte. Die Bus-Tickets sind hier in Bamberg teuer!!! Nach einem kleinen Rundgang zum Marktplatz und über die Pegnitz ging es wieder zum WoMo. V+E mit Deckel, keine Toi-Spülung, kleine Menge Wasser.

Dienstag, 24.10.2017, Hochstahl. Stark bewölkt, leichter Regen.
Wir sind die kurze Strecke nach Hochstahl zur Brauerei Reichold gefahren. Der Platz ist fast leer, das Wetter ist zu feucht. Bis vor einer Woche war hier das Trinkwasser mit Bakterien verseucht, soll jetzt wieder ok sein nach der Mitteilung des Landratsamtes.

Mittwoch, 25.10.2017, Hochstahl, Nebel, leichter Regen.
Wir bleiben bei diesem Wetter im WoMo. Es gibt viel zu schreiben und zu tun. Es sind nur ein paar Wohnmobile am Platz, das Wetter ist nun mal zu kalt und nass, halt herbstlich.

Donnerstag, 26.10.2017, Hochstahl – Kelheim, 186 km, bewölkt.
Das Wetter wird etwas besser. Wir fahren nach Pottenstein, wegen Umleitungen über Land durch kleine Dörfer. Auf der Autobahn A9 bis zum AB-Kreuz Altdorf und hier dann weiter bis nach Neumarkt i.d.Opf. Am Rasthof haben wir bei Aldi eingekauft. Nun geht es weiter bis Parsberg und von hier über Dietfurt am Main-Donau-Kanal entlang nach Kelheim. Wir sind auf den neuen Stellplatz gefahren, allerdings mit Extra-Runde, die Straßensperrung galt nicht für den Wohnmobilstellplatz. Also eine Runde gedreht, dabei haben wir eine günstige Tankstelle gefunden. So, jetzt wieder über die Donau und zurück bis zur Abfahrt zum Stellplatz.

Es gibt hier 2 Stellplätze, einer direkt am Donaudamm bei den Parkplätzen. Der neue Platz ist gegenüber bei den Tennishallen. Die V+E mit Bodeneinlass und Frischwasser und Toilettenspülung. Die Anschlüsse muß man genau hinsehen; 2 vorne für Toilette, einer hinten für Trinkwasser!!!

Anschließend sind wir noch in die Stadt, zuerst zum „Weissen Bräuhaus“. Nachdem wir unseren Durst gelöscht haben ging es noch in die Fussgängerzone. Am Donauufer haben wir uns dann noch wegen einer Schifffahrt nach Kloster Weltenburg erkundigt.

Freitag, 27.10.2017, Kelheim, erst Regen dann Sonne.
Vormittag hat es geregnet, ich habe das WoMo außen geputzt. Leider hat es zu regnen aufgehört und so wurde nicht mehr das ganze WoMo „abgespült“. Mittag sind wir zur Schiffsanlegestelle und haben die Fahrt nach Weltenburg gebucht. Das Schiff war ziemlich voll, einige Schulklassen und (Bus-) Japaner waren da. Bei der Ankunft in Weltenburg hat es zu regnen angefangen, kein Problem, ab ins die Brauerei-Gaststätte zum Mittagessen. Essen war gut und es gibt sogar „Rentner-Portionen“. Der Regen hat aufgehört und es war wieder schönes Wetter.

Wir haben uns noch etwas umgesehen in Weltenburg und sind dann wieder zur Anlegestelle gegangen. Die Rückfahrt nach Kelheim war wieder im schönem Herbstwetter, siehe Bilder. Morgen soll es wieder schlechter werden, wir entschließen uns nach Hause zu fahren. Auf dem Stellplatz waren jetzt doch noch ein paar Wohnmobile da, vielleicht weil Morgen auf dem großen Parkplatz Flohmarkt ist.

Samstag, 28.10.2017, Kelheim – Penzberg, 215 km, bewölkt.
Der Wetterbericht hat gestimmt, es wird schlechter. Wir haben zusammengepackt, die Toilette noch entsorgt, Abwasser und Wasser auslaufen lassen und dann sind wir mit offenen Wasserhähnen (damit alles Rest-Wasser unterwegs restlos rausläuft) los. Durch Umleitungen ging es mal wieder über Land, bei Abensberg sind wir dann auf die Autobahn. Der starke Wind hat unser WoMo ganz schön geschüttelt, aber wir haben genug Gewicht an Bord.

Zuhause haben wir das WoMo noch fast ausgeräumt, kurz darauf hat es zu regnen angefangen – Glück gehabt.

Gesamtkilometer: 1.796 km