2017 an der Loire entlang

weiter an der Loire entlang vom 06. - 23. Juni 2017
Teil 3: Angers - Penzberg

Dienstag, 06.06.2017, Angers – Rochemenier – Saumur, 94 km, Sonne.
Heute Morgen fühlt sich das Wetter an wie Herbst, Wind, Sonne Wolken, 14°. Wir haben zusammengepackt und sind nach Rochemenier zum „Village Troglodytique“ gefahren. Den Tipp haben wir von Uschi bekommen. Die Felsenwohnungen sind sehr interessant und der Besuch ist lohnenswert. Auf dem großen Parkplatz haben wir unser WoMo geparkt, uns noch mit den Schirmen versehen, es schaute nach Regen aus, aber die Wolken haben sich verzogen und es wurde schönes Wetter, für die Besichtigung gerade recht. Mehr Bilder auf einer Galerie.

Anschließend ging es weiter nach Saumur. Beim einchecken am Stellplatz mussten wir jetzt nur noch die C-Pass-Karte einstecken (natürlich auch die Creditcard) und schon konnten wir in den Platz einfahren. Der Platz ist unter hohen Bäumen und nur teilweise mit TV-Empfang. Es ist erst 15 Uhr und so gehen wir in die Stadt. Über die Brücke und schon ist man in der Stadt. In einem Cafe hat uns ein Mann den Tipp gegeben, die Kirche anzuschauen. Vorher haben wir  bei einem Friseur einen Termin bekommen; ich muss mir endlich die Haare schneiden lassen. Also haben wir noch die Kirche angeschaut, sie ist wirklich schön. Ich bin zum Friseur und Horst hat beim Herrenfriseur auch noch gleich die Haare geschnitten bekommen. Hat also mal wieder alles gepasst.

Mittwoch, 07.06.2017, Saumur – Amboise, 99 km, Sonne.
Gegen Mittag sind wir bei schönem Wetter an der Loire entlang, über Tours, nach Amboise gefahren. Zuerst sind wir zum Stellplatz am CP. Der Automat mochte uns nicht. Also umgedreht und zum CP. Der „Municipale Camping de L’lle d’Or“ ist gut eingeteilt, Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Das Sanitärhaus ist ziemlich neu und sauber, die Gebühr mit € 11,60 ohne Strom ist günstig. Der Platz ist mit Schranke, Zaun und Code gesichert, sogar für die Fussgänger. Die Polizei fährt zweimal am Tag Kontrolle, finden wir gut. Am Abend sind nebenan im Park 2 Heißluft-Ballone gestartet.


Donnerstag, 08.06.2017, Amboise, Sonne.
Das Wetter ist noch immer schön. Gegen Mittag sind wir mit den Rädern in die Stadt. Der Eintritt für das Chateau ist uns mit € 15,50 zu teuer, denn dies nur um auf der Mauer zu spazieren und ein paar Fotos zu machen!! Wir sind durch die kleine Fussgängerzone und haben, wieder am Chateau, in einer Brasserie Mittag gemacht.

Weiter ging es zum „Close Luce“, aber auch hier wird für den Park Da Vinci“ eine Gebühr von € 15,50 verlangt. Damit hätten wir für beide Besichtigungen € 62,-- zu zahlen gehabt – hier wird ganz schön abgezockt, also sind wir zurück zur Fussgängerzone weitergeradelt. Dort haben wir noch Baguette und Kuchen gekauft und sind zum CP zurück. Das WiFi am Platz ist leider zu schwach für die vielen Nutzer hier.


Freitag, 09.06.2017, Amboise – Orleans – Checy, 122 km, Sonne.
In der Nacht gab es ein Gewitter, hier hat es nur stark geregnet aber Horst hat mal wieder nichts gehört. Also hab ich alle Dachfenster geschlossen und der Kerl hat trotzdem weiter gepennt. Am Morgen war wieder schönes Wetter. Die Wahl in England ging negativ für Theresa May aus, sie hat die absolute Mehrheit verloren aber ein Wohnmobil aus GB hat die Flagge gehisst, es war wohl kein „Mayday“ für ihn. So sind’s halt, unsere Brexit’ler und ExEuropäer – aber hier sind trotzdem viele GB-Cars auf dem angeblich so „unbeliebten“ Festland.

Gegen 11 Uhr haben wir ausgecheckt und sind auf der D 952 bis Blois. Dann sind wir auf die rechte Seite der Loire bis nach Orleans gefahren. Die Straße ist gut und es war kaum Verkehr. Der CP in Oliviet hat uns nicht gefallen – alles unter Bäumen. Also suchen wir den nächsten Platz hier in der Nähe. Der Camping Municipale in Checy bietet sich an. Am Platz angekommen können wir nur mit Hilfe eines Gastes auf den Platz. Der Platzwart kommt erst um 16 Uhr. Wir haben uns einen Platz ausgesucht, der Platzwart meinte zwar, dass wir hier nur Sonne haben, unser Hinweis – aber TV – war dann auch für ihn ok.

Samstag, 10.06.2017, Checy, Sonne.
Gegen Mittag sind wir den Rädern an der Loire entlang nach Orleans geradelt. Wir haben unsere Räder abgestellt und sind durch die Stadt zur Kathedrale gelaufen. Eine imposante und große Kirche mit dem Altar der Jeanne D’Arc, eine der wenigen Heldinnen Europas und auch noch eine Heilige – seltene Kombination für die damalige Zeit. In der Stadt haben wir noch etwas getrunken und sind dann wieder auf dem Loire-Radweg zum CP. Die Temperatur ist bis 28 Grad gestiegen, es ist ziemlich heiß. Am Abend haben wir unseren Grill auspackt und Gemüse mit Fisch gebraten, dazu gab es kühlen Cidre – guat war’s. Auch hier an diesem CP ist es sehr ruhig, was wir bisher überall beobachten konnten. Bis in Angers, da kam dann am Pfingst-Morgen die Security vom Platz und hat die Personen aus einem Mobile Home, die bis in den frühen Morgen laut gefeiert haben, „rausgeschmissen“ – konsequent, recht so.


Sonntag, 11.06.2017, Checy, Sonne.
Heute ist Büro-Tag. Ich habe den ganzen Tag für die Reiseberichte gearbeitet. Es ist sehr heiß und so ist es unter der Markise auszuhalten. Unser Radausflug gestern war gut geplant. Das WiFi ist hier kostenlos und so gut, dass ich hier die Reiseberichte und Bilder hochladen konnte. Horst hat heute zum ersten mal Ansichtskarten geschrieben (grausames Schriftbild).

Camping municipal Les Patures, Gebühr € 17,50, incl. Strom, Entsorgung kostenpflichtig, WiFi kostenlos.

Orleans
Orleans

Montag, 12.06.2017, Checy – Cheverny – Bourges, 202 km, Sonne.
Bei der Abfahrt haben wir die Toilette entsorgt. Die Anlage ist außerhalb und spülen geht mit eigenen Abwasser (statt € 1,-), Grauwasser nur mit Schlauch.

Zuerst sind wir zu Leclerc gefahren und haben unsere Vorräte aufgefüllt. Nun fahren über Orleans und weiter auf der D 2152 bis Blois. Kurz vor Blois ging es auf der D 756 bis nach Cheverny. Beim Chateau gibt es einen kostenlosen Stellplatz, nur zum Parken.

Wir sind zum Chateau, der Eintritt ist € 11,-  ich musste keine Gebühr bezahlen (Schwerbehindertenausweis wurde akzeptiert). Das Chateau ist schön und der Park mit der Orangerie groß. Es ist sehr heiß und so sind wir nicht bis zu den Hundezwinger gegangen. Am Parkplatz fuhr ein PKW volles Rohr über den Platz, die Staubwolke war groß. Da haben wir uns schon entschieden, hier bleiben wir nicht. Am WoMo selber stand neben uns ein Pferdetransporter mit ca. 6 Pferden und Reitern. Die Pferde standen an unserem WoMo im Schatten, die Mücken wurden immer mehr. Also fahren wir weiter, bei 30 Grad ist das auch besser. Um 18:30 Uhr sind wir auf dem CP Robinson in Bourges gewesen. Horst ist heute kaputt, die Hitze macht alle Tätigkeiten anstrengend.

Dienstag, 13.06.2017, Bourges, Sonne.
Die Nacht war sehr ruhig auf dem Platz, Frühstück gab heute draußen. Mittag bei 28 Grad sind wir zu Fuß in die Stadt. Zuerst haben wir an der Rue Victor Hugo in einer Brasserie einen kleinen Imbiss eingenommen, Cidre und süsse Crepes.

Die Kathedrale hat ab 14 Uhr wieder geöffnet.  Eine wirklich große Kirche mit schönen Fenstern. Neben der Kathedrale ist ein schöner parkähnlicher Garten angelegt. Der Planet brennt, wir gehen wieder zum WoMo. Am WoMo ist es schon ein bißchen kühler unter den Bäumen. Bis zum Abendessen, heute gibt es mal wieder Steak und Salat, sitzen wir draußen. Spät abends haben wir noch im Sanitärhaus geduscht, es ist hier sauber. Am Abend kamen noch viele Wohnmobile, der Platz war voll.

Camping Robinson, Gebühr € 17,80 incl. Alles, zzgl. Kurtaxe, Entsorgung Bodeneinlass.

Mittwoch, 14.06.2017, Bourges – Ainay le Vieil , 56 km, Sonne.
Die Nacht war ruhig, trotz der vielen Fahrzeuge. Gegen Mittag sind wir bei sommerlichen Temperaturen nach Ainay le Vieil gefahren. Das Chateau hat erst wieder um 14 Uhr geöffnet. Wir sehen uns die Kirche im Dorf an, leider bröckelt der Putz schon von der Wand. Trotzdem ist ein kleiner Altar schön geschmückt und es gibt sogar einige schöne Fensterbilder. Wir fahren zum Stellplatz am Fussballplatz und bleiben dort, es ist alles da, bis auf Strom, den brauchen wir ja nicht. Es ist nur noch ein WoMo aus GB hier. Wegen den vielen Mücken sind wir bald ins WoMo.

Bildergalerie der Tiere

einzelne Bilder der "Ausstellungs"-Galerie

Donnerstag, 15.06.2017, Ainay le Vieil – Beaune, 233 km, Sonne und Gewitter.
Um 10:30 Uhr haben wir im Ort geparkt und sind zum Chateau gegangen. Die Führung ist um 11 Uhr. Um das Chateau gibt es einen Wassergraben und der Park, den wir uns angeschaut haben. Das Chateau ist in Privatbesitz. Im Freien gibt es Ausstellungen von Tierbildern und Landschaftsbilder.

Die Führung ging pünktlich los, die Dame hat für uns eine deutsche Übersetzung gebracht. So konnten wir die Führung durch das Chateau genau verfolgen. Im Innenhof wird für eine Musikveranstaltung am Wochenende aufgebaut. Um 12 Uhr sind wir weiter gefahren, wir wollen nach Chateau-Chinon zum Stellplatz. Die Fahrt ging problemlos, vorbei an viel Landwirtschaft und großen Getreidefeldern. In Chateau-Chinon haben wir bei Lidl eingekauft. Die Wolken werden immer dunkler. Wir suchen den Stellplatz am Parkplatz. Hier gefällt es uns nicht und wenn es regnet, schaut es nicht gut aus.

Also fahren wir weiter bis nach Beaune, der Stadt des Burgunder. Bald kamen die ersten Tropfen und dann kam es richtig heftig und ein starker Wind kam dazu. Dieses Unwetter blieb bis kurz vor Beaune. Auf dem CP „Cent Vignes“ haben wir den vorletzten Platz bekommen, an der Straße. Wir waren sogar noch im System gespeichert (von unserem Besuch in 2010).  Der Platz ist voll, es ist ein bekannter Campingplatz als Zwischenstopp in den Süden bzw. wieder zurück. Am Platz war es wieder schön und so konnten wir noch lange draußen sitzen. Ein schwedisches Ehepaar aus Göteborg war neben uns, sie bekamen noch den letzten Platz. Sie sprach gutes Deutsch und hat uns nach dem Strom gefragt, da sie für die Hunde ein Klimagerät anstellen wollten. Die Stromsäule war in den Büschen versteckt und so kamen wir in ein interessantes Gespräch.

Freitag, 16.06.2017, Beaune, Sonne.
Wir haben Vormittag uns einen besseren Platz ausgesucht, denn bis Mittag ist der Platz  wieder ziemlich leer.  Wir konnten umziehen und ich habe gleich noch Wäsche gewaschen, die bis zum Nachmittag trocken wurde. Den Tag haben wir so am WoMo im Schatten verbracht.


Samstag, 17.06.2017, Beaune, Sonne.
Es wird wieder sehr heiß, obwohl es in der Nacht angekühlt hat. Gegen Mittag sind wir zu Fuß in die Stadt.  In der Stadt war Markt und die Stände wurden bereits abgebaut. In einem Restaurant haben wir zu Mittag gegessen. Die Sitzgelegenheiten im Restaurant war sehr eng, man konnte locker beim Nachbar mitessen. Langsam ging es wieder zurück zum Campingplatz.  Am Abend habe ich noch mit dem schwedischen Ehepaar gesprochen.


Sonntag, 18.06.2017, Beaune, Sonne.
Den ganzen Tag am WoMo verbracht, Reiseberichte geschrieben und gefaulenzt – es war einfach zu heiß.

Camping Municipal Les Cents Vignes, Gebühr € 22,- zzgl. Kurtaxe, WiFi frei.

Montag, 19.06.2017, Beaune – Besancon – Baume les Dames, 154 km, Sonne.
Gegen 11 Uhr sind wir abgefahren. Zuerst haben wir den Supermarkt Leclerc gesucht und irgendwann gefunden. Nachdem wir unsere „Lager“ wieder aufgefüllt haben ging es weiter. In Besancon am Stellplatz haben wir überlegt, bleiben oder weiterfahren. Der Platz liegt in einem Kessel, die WoMo so eng, das man gerade noch die Tür aufbringt und dass bei der Hitze. Schöne Stadt hin oder her, wir fahren weiter. Der nächste Stellplatz ist in Baume les Dames, ein kleiner Stellplatz am Kanal mit guter V+E und Strom, sogar Duschen gibt es. Auch hier kommen bis zum Abend noch viele Wohnmobile.

Auf dem Weg hierher sind wir an großen Getreidefeldern und Silo-Anlagen vorbeigefahren. Am Abend hat ein Ehepaar aus der Schweiz ein kleines Konzert mit ihren Alphörnern gegeben. Ein Stück haben sie mit Echo vorgetragen, ein Spieler stand hinter einem Wohnmobil und so entstand das Echo. Man merkte, auch den Alphörnern war es zu heiß. Hier auf dem Platz sind viele deutsche Wohnmobile, überwiegend mit Hunden.

Aire de Camping Car, Gebühr € 10,- incl. V+E.

Dienstag, 20.06.2017, Baumes les Dames – Huningue, 101 km, Sonne.
Es ist wird wieder sehr heiß. Vormittag leert sich der Platz, viele sind auf der Durchreise. Einige nutzen den Radweg am Kanal für eine Tour. Wir sind an der Doubs und dem Kanal entlang, sieht fast so aus wie bei uns im Altmühltal. In Belfort haben wir nochmal bei Leclerc eingekauft und sind dann auf der Landstraße bis an den Rhein in Huningue.

Der kleine Campingplatz am Rhein ist klein, überwiegend wird er von Kajakfahrern, Rad-Touristen und Jugendgruppen mit Zelt genutzt. Einige Wohnmobile stehen hier auch schon länger. Das Sanitärgebäude könnte eine „Restaurierung“ vertragen, vermutlich aber hat die Gemeinde kein Interesse. Wir haben alles an Bord und duschen im WoMo.

Camping Au Petit Port, Gebühr € 17,- zzgl. Kurtaxe, V+E vorhanden.

Mittwoch, 21.06.2017, Huningue – Geisingen, 190 km, Sonne.
Auch dieser Platz wird meist nur für eine Übernachtung genutzt. Für uns geht es nun bis nach Schopfheim, Wehr durch das Wehratal nach Todtmoos. Vorbei an Rothaus, mit der Brauerei mitten im Wald, nach St. Blasien und dann nach Geisingen. Der Stellplatz am Sportgelände ist ziemlich neu und entsprechend gut angelegt. Die V+E optimal, Wasser kostet € 1,- und ein extra Anschluß für Kaffeewasser mit € 0,10. Die Park-Gebühr wird über einen Automaten bezahlt. Ein Rabatt-Ticket für den EDEKA-Supermarkt gibt es auch noch. Es ist noch immer sehr heiß, erst am Abend gab es ein kurzes Gewitter mit Hagel. Es hat etwas abgekühlt, wir konnten aber noch eine Zeitlang draußen sitzen. Hier sind nur einige Wohnmobile.

Stellplatz Geisingen, Gebühr € 9,-, Wasser € 1,-/-,10, Strom gg. Gebühr.

Donnerstag, 22.06.2017, Geisingen – Augsburg, 276 km, Sonne.
Trotz Bundesstraße und Bahnlinie haben wir gut geschlafen, es war kein Lärm hörbar. Vor der Weiterfahrt sind wir noch zu EDEKA gefahren und haben eingekauft. Nun geht es bei 30° weiter über Tuttlingen auf der B 31 nach Sigmaringen. Auf der Gegenfahrbahn war ein großer Stau, am Wochenende findet hier in der Nähe ein Musik-Festival, das „Southside“, statt. Es werden ca. 60.000 Besucher erwartet, die Ersten kommen schon. Ein Auto mit Sofa auf dem Dach kam uns unter anderem entgegen.

Von Sigmaringen ging es nach Biberach, Ochsenhausen nach Heimertingen. Nun geht es parallel zur A7 durch schöne Orte bis kurz vor Illertissen. Von hier sind wir nach Roggenburg gefahren, ein schöner Ort, der Stellplatz der Brauerei Biberach ist etwas außerhalb. Er liegt in  einem Kessel, die Abfahrt ist nur zum Teil geteert und dann kommt grober Schotter, auch auf den Plätzen. Wenn es nicht so heiß ist passt der Platz.  Also fahren wir weiter bis nach Augsburg.

Der Stellplatz ist am Wertachufer. Der Platz ist, vielleicht durch die Baustelle, nicht schön, der vielbefahrene Radweg geht direkt daran vorbei. Wir haben uns noch umgestellt, wir standen direkt am Weg zum Ufer und es kamen gerade 2 Männer mit einem nicht mehr ganz nüchternen und verletzten älteren Mann. Abendessen gab es heute in den Fischerstuben, ein gut besuchtes Restaurant am Platz. Wir waren dort mit den Wohnmobil-Nachbarn aus Ostfriesland und haben uns sehr gut unterhalten. Unten am Wertachufer übernachten einige Personen.

Wohnmobilstellplatz Wertach, Gebühr € 8,-, V+E incl., Strom gg. Gebühr.


Freitag, 23.06.2017, Augsburg – Penzberg, 125 km, Sonne.
Am Morgen hat jemand den Notarzt gerufen, eine Person lag schon seit gestern Nachmittag bewegungslos am Ufer. Mit Blaulicht kam der Krankenwagen, 2 Polizeiautos und anschließend noch 5 Feuerwehrautos. Der Notarzt und die Sanitäter, flankiert von 4 Polizisten und rd. 15 Feuerwehrmänner, haben anscheinend die Person reanimiert und dann eine Infusion gelegt. Die Feuerwehr (Höhenrettung) hat mit Seil und Rettungsbahre die Person hochgeholt und mit dem Sanka abgefahren. Ein Riesenaufwand für einen total betrunkenen „Quartalsäufer“.

Wir sind weitergefahren, zuerst nach Sulzemoos. In der Werkstatt haben wir wegen einem Dimmer für unsere Beleuchtung gefragt, die Umstellung ist möglich aber sehr aufwändig und macht so keinen Sinn für uns. Bei 33° ging es nun auf der Autobahn nach Hause.Wir haben das Wohnmobil am Parkplatz abgestellt und nur die wichtigsten Sachen ausgeladen.


Gesamtkilometer: 5.462 km

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