2014-Frankreich Teil 2


Wohnmobilreise nach Frankreich

zur Loire, Bretagne, Atlantikküste, Pyrenäen, Mittelmeer, Provence,

Tal der Ardèche, Rhone, Schweiz und zurück.

Mai - Juli 2014


Teil 2 - Atlantikküste


Freitag, 23.05.2014  Le Croisic – Les Sables d’Olonne


Abfahrt wie immer um 11:30 Uhr. Es ging über die elegante Brücke der Loire „Pont de Saint Nazaire“ nach Les Sables d’Olonne. Bei Intermarche haben wir zuerst mal die Vorräte aufgefüllt.


Nun geht es wieder zurück an den Salzanlagen nach St. Nazaire und über die Pont de St. Nazaire auf der D 213 nach Pornic; dann weiter auf der D 758 nach Bouin. Hier hat Horst mal wieder seiner Tussi geglaubt und so sind wir in der Pampa gelandet.


Über Bois-de Cene und Challans (wo uns die Tussi durch die engsten Gassen der Stadt lotste), dann ging’s direkt nach Saint-Gilles-Croix-de-Vie (weil ich wieder das „Sagen“ hatte. Jetzt am Meer entlang nach Les Sables-d’Olonne. Der Campingplatz „Les Fosses Rouges“ liegt im Ortsteil le Chateau D’Olonne auf dem wir um 15:45 Uhr ankamen.


Das Wetter war gut und so habe ich noch eine Waschmaschine gefüllt. Die Waschaktion dauerte 36 Minuten (die Wäsche wurde sogar sauber, dank gutem Waschmittel), Horst baute schon die Wäschespinne und den Wäschetrockner auf und alle Teile wurden bis Abend noch trocken.


Spät am Abend hat es zu regnen angefangen (da hatten wir mit der Wäsche wohl rechtes Glück).


Samstag, 24.05.2014 Les Sables d’Olonne

In der Nacht har es immer wieder mal geregnet. Wir sind spät aufgestanden, laut Wetterbericht wird es erst ab Mittag wieder schön. Um 11:30 Uhr habe ich wieder Wäsche gewaschen, die auch bis 16 Uhr trocken wurde. Dann gingen wir noch zu Fuß ans Meer; durch einige Umwege, die Straßen waren nicht alle im Stadtplan, sind wir an der See angekommen.


Am Strand sind wir ein Stück entlang Richtung Hafen gegangen und dann wieder umgekehrt und in die Bar Aquilla Beach Club eingekehrt; nach einigen Drinks sind wir weiter durch den Ort zum Campingplatz zurück gegangen.  Der Weg war insgesamt ganz schön lang; wir hätten die Räder auspacken sollen. Hier in dem Vorort sind sehr viele Ferienhäuser und Wohnanlagen. In einer Strasse sind Bungalows mit hohen Mauern und hohe Einfahrtstore, alle mit Alarmanlagen und Kameras ausgestattet, ebenso gibt es aber auch viele Häuser zu kaufen – die Wirtschaftslage zeigt sich wohl damit deutlich.

Sonntag, 25.05.2014  Les Sables – La Rochelle

Heute haben wir wieder im WoMo geduscht, dass haben uns das schon angewöhnt. Die Duschen an den Campingplätzen sind recht luftig für den Sommer ausgelegt, also ohne Heizung für immer noch kalte Tage, gerade am Morgen. Auf den Plätzen sind überwiegend fest stehende Mobilheime, die haben alles im Haus. Das Abwasser noch entsorgt und so sind wir gegen Mittag bei bewölkten Wetter  losgefahren.


Auf der D 949 ging es flott bis nach La Rochelle zum Parkplatz mit abgeteilten Areal für 24 Wohnmobile an der Rue de Remparte. Es war gerade noch 1 Platz frei, den wir sofort  belegten. Ein großer FRANKIA aus Kiel hat mit seinem „langen Wohnmobil“ Probleme auf diesen Plätzen am Rand des PKW-Parkplatz. Der Fernsehempfang funktioniert und so sehen wir die F1 in Monaco an, Sieger: Nico Rosberg, ein Start – Ziel Lauf.  Nebenbei habe ich gekocht, es gibt Rindsrouladen aus der Dose und Rösti (auch aus der Dose).


Nach dem Rennen sind wir am Park entlang zum Hafen gegangen. Das Wetter wurde immer schöner. Der Rugby-Club aus La Rochelle hat das Spiel um den Aufstieg gewonnen, entsprechend war der ganze Ort eine Fan-Meile.  Im „Alten Hafen“ haben wir uns in ein Cafe gesetzt, unseren Durst gestillt und dem Treiben hier zugeschaut. Zurück ging es durch den Ort zur Cathedrale St. Louis und weiter durch die Arkaden zum Parkplatz. Am Parkplatz sind später noch die Busse mit den Fans des Rugby-Clubs angekommen, die nun mit ihren Autos oder zu Fuss – mit entsprechendem Lärmpegel - weiter sind.

Montag, 26.05.2014  La Rochelle - Ile d’Oleron, Chaucre

Zuerst wollten wir noch das Aquarium besichtigen, dass soll ja sehr schön sein. Leider ist die Parkplatzfrage so ungünstig ausgefallen, dass wir weitergefahren sind. Über Rochefort sind wir über die Brücke auf die Ile d’Oleron gefahren (2.-grösste französische Insel nach Korsika). Zuerst haben wir uns einen Campingplatz in Boyardville ausgesucht. Der Platz ist für Wohnmobile überhaupt nicht geeignet und so haben wir uns den nächsten Platz in St. Georges-d’Oleron, OT Chaucre, ausgesucht. Auf dem Weg dorthin haben wir noch bei Leclerc eingekauft.

 

Dieser kleine Campingplatz „La Campiere“ liegt etwas aussserhalb am Waldesrand und ist sehr ruhig. Die Platzbetreiberin hat uns sehr freundlich empfangen und den Platz gezeigt. Wir haben ein schönes Eck gefunden und uns eingerichtet. 


Dienstag, 27.05.2014  Chaucre

In der Nacht hat es mal kurz geregnet und morgens schien wieder die Sonne. Die Wolken haben sich wieder verzogen und so sind wir Mittag mit den Rädern losgefahren zum Leuchtturm „ Phare de Chassiron“. Die Radwege sind teils gut beschildert und so sind wir nach Saint-Denis-d’Oleron im Hafen angekommen. Hier ist ein schöner Yachthafen mit vielen kleinen Restaurants. Bei einer Brasserie haben wir Mittag gemacht. Horst hat sich fritierte Sardinen mit Antipasti bestellt, ich ein Crepes mit Schinken und Käse, dazu einen Rose. Von hier sind wir am Strand entlang gefahren. In La Bree Les Bains gibt es einen großen Stellplatz (der im App von Promobil nicht mehr vorhanden ist). An den vielen Ferienhäusern und Ferienanlagen ging es wieder zurück zum Campingplatz, der Tacho zeigte 28 Tageskilometer an. Unsere Flyer-Isy machen viel Spass.

Mittwoch,  28.05.2014  Chaucre

Die Wolken werden immer dunkler doch der Wind bläst sie dann wieder weg. Mittag sind wir mit den Rädern zum Fischerhafen von La Continiere. Auf Radwegen bzw. Seitenstraßen an Ferienhäusern, Campingplätzen und Ferienanlagen vorbei ging es flott bis in den Hafen. Wir sind noch im Hafen entlang geradelt. Horst hat noch Bilder vom Trockendock gemacht und sich dort einen Draht in den Vorderreifen eingefangen. Bis wir am Hafenbecken zurück waren merkte Horst dass er einen Platten hat. Wir haben nichts dabei, da die Schwalbe-Reifen ja angeblich unkaputtbar sind – Ha ha ha. Horst hat das Vorderrad ausgebaut, den Schlauch rausgeholt. Ein Passant hat Horst erklärt, dass es einen Velo-Laden im Ort gibt oder sonst in St. Pierre; den Laden im Ort hat Horst nicht gefunden (vermutlich seine Hektik) und so ist er die 5 km nach St. Pierre geradelt. Der Velo-Laden macht erst um 14:30 Uhr auf, also noch 20 Minuten warten. Horst hat eine Radlpumpe und einen neuen Schlauch gekauft und ist wieder zurück nach La Continiere geradelt.

 

Ich habe in der Zwischenzeit den hektischen Arbeiten im Hafen zugeschaut und fotografiert. Ein Fischerboot kommt in den Hafen, legt an, entlädt die Fische und fährt dann in einem Seitenkanal. Schon kommt das nächste Boot rein; so geht es die ganze Zeit. Die Kühlautos und sonstige Fahrzeuge kommen, laden ein und fahren wieder mit der Ware weg.

 

Horst kam und hat den Schlauch in den Fahrradmantel eingebaut, das Rad wieder in die Gabel geschraubt und das Isy ist ruckzuck wieder fahrbereit.

In der Brasserie nebenan haben wir noch etwas getrunken, zum Essen gab es nichts mehr; Fisch wollten wir keinen kaufen, da der Weg bis zum WoMo noch zu weit ist und das herrichten doch einiger Aufwand ist. Der Rückweg am Meer entlang ging wieder ohne Probleme und so kamen wir dann wieder bis ca. 17 Uhr am Campingplatz an. Zum Abendessen gab es Scampi mit Rühreier, dass restliche Rösti und Roséwein – gut war’s.

Heute sind wir 26 Km geradelt, Horst 10 Km mehr.

Campingplatz La Campiere in Chaucre; Gebühren: € 16,-- pro Tag incl. Strom, Wasser und WiFi.

Donnerstag, 29.05.2014  Ile d’Oleron – Bordeaux

Wir haben heute im WoMo geduscht, sonst fahren wir das viele Wasser den Tag über spazieren, da wir bei der Ankunft voll getankt haben. Um 11 Uhr ging es los nach Bordeaux. In Saint Piere haben die Geschäfte offen gehabt, wir brauchen noch ein paar Kleinigkeiten wie Salat und O-Saft. Wir haben gemeint auf dem Weg nach Bordeaux  kommen wir bestimmt noch an einigen Geschäften vorbei.


Das war ein Irrtum, auch hier in Frankreich ist heute Feiertag - Himmelfahrt. Die Geschäfte haben nur auf der Insel geöffnet (Tourismus) ansonsten war überall zu. Zuerst ging es nach Royan. Hier hat uns die Tussi durch die Stadt zum Hafen gelotst. Wir wollen aber nicht mit der Fähre fahren und so sind wir in der Stadt an der Bucht entlang bis zur D 730 und dann bis Mirambeau. Von hier sind wir auf die D137 abgebogen und an landwirtschaftlichen Flächen und Weinanbau vorbei über Land. In einem kleinen Ort hat eine kleine Bäckerei geöffnet und so sind wir noch zu unserem Baguette gekommen und auf einem Parkplatz haben wir zu Mittag gegessen. Hier sind schon einige Chateaus von Weinkellereien.


Kurz vor Bordeaux kommen wir auf die Autobahn und auf einer Brücke über die Gironde zum Le Lac Bordeaux. Bei der Abfahrt von der Autobahn standen wir schon im Stau. Hier geht es auch zum Messegelände und es ist Home-Expo. Wir brauchten für rd. 2 Km 1 Stunde bis zum Campingplatz; auch hier ist etwas los. An der Rezeption lassen sie die Fahrzeuge auf den Platz, jeder soll sich einen Platz suchen. Das ist gar nicht so einfach, denn es ist schon ziemlich voll und die Stromsäulen sind überwiegend „ausgebucht“. Nach einigen hin und her haben wir uns auf dem Platz direkt an der Einfahrt und am Teich gestellt; den wollten wir eigentlich nicht, war aber wohl das Beste, denn es kamen immer noch mehr Wohnmobile.

Freitag, 30. Mai 2014  Bordeaux

Die Frösche haben sich in der Nacht nicht gemeldet (wenigstens war nichts zu hören) und die vielen Enten schnatterten erst wieder am Morgen. Als erstes sind wir mit em WoMo umgezoges, ein Platz weiter hinten wurde frei. Das Wetter ist wieder unbeständig, wie die Tage zuvor. Also fahren wir zuerst mal mit den Rädern zum Einkaufen.


Im Internet haben wir den nächsten Supermarkt gesucht und so sind wir losgefahren, um den Lac herum zum Einkaufs-Center, einen großen AUCHAN gibt es in einem grösseren „Commercial Centre“. Endlich haben wir unser Obst, Gemüse und Saft gefunden und noch ein bisschen mehr; beim frischen Fisch mussten wir passen, wir haben leider keine Kühltasche dabei. Auf dem Rückweg hat es leicht zu tröpfeln angefangen, erst als wir am WoMo waren wurden die Tropfen größer. Nach dem Mittagessen (auf dem Rückweg hatten wir noch ein Baguette und Kuchen gekauft), sind die Wolken immer dunkler geworden; also fahren wir Morgen in die Stadt, entweder mit den Rädern oder mit dem Bus.


Samstag, 31. Mai 2014 Bordeaux

Heute Nacht haben die Enten und Frösche einen fürchterlichen Lärm gemacht (Wohl im Kampf um die Mädels). Vor dem Frühstück habe ich die Wäsche in die Maschine gesteckt, noch ist im Waschsalon nichts los, allerdings wurde vorher geputzt, das Wasser steht noch auf dem Boden. Nach ca. 40 Minuten war die Wäsche fertig und wurde gleich aufgehängt. Der Wind und die Sonne haben bis Mittag funktioniert und alles wurde trocken.


Mittags sind wir in die Stadt geradelt, die Wege sind sehr gut gekennzeichnet und so waren wir in 30 Minuten am Quai des Chartrons, weiter zum Quai Louis XVIII, Quai de la Douane und Quai de Richelieu. Hier geht es am Fluss La Garonne in einer breiten Promenade bis zum Bahnhof. Wir sind bis zur St. Pierre Kirche gefahren, leider ist der Platz vor der Kirche eine grosse Baustelle und so sind wir durch die engen Gassen wieder zum Fluss gefahren.


Mit unseren ISY-Rädern sind wir aufgefallen (die Franzosen haben sehr wenig E-Bikes) und so wollten wir sie nirgends parken um die Altstadt anzuschauen. Ich fand die Stadt allerdings nicht besonders ansprechend, alles eng, dunkel, schmutzig und die Häuser runtergekommen. Nur an der Fluss-Promenade sind die Fassaden/Häuser gepflegt. So fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz. Wir haben es gerade so geschafft, Horst hat noch die Räder eingepackt und dann kamen mal wieder dicke Tropfen.


Zum Mittagessen gab es Grillwürstchen, großen Salat mit Früchten und dazu ein Glas Rosé. Das Restaurant hat zwischenzeitlich auch geöffnet, sonst geht es etwas chaotisch am Platz zu; vielleicht sind durch die Messe hier einige Aussteller am Platz, es gibt ja auch viele bewohnte Mobilheime, auf jeden Fall laufen in der Früh und am Abend viele Menschen mit Koffern durch die Gegend.


Die Campingplatz-Angestellten fahren mit den Elektro-Autos schneller als 15 Km/H durch die Wege und so erlauben sich viele Gäste auch diesen Speed.


Campingplatz Bordeaux: Gebühr für pro Tag € 16,80 incl. Strom ohne WiFi, die Sanitäreinrichtungen haben wir nicht genutzt!! Für die Stadtbesichtigung sind wir 20,3 km geradelt.


Sonntag, 1. Juni 2014  Bordeaux – Arcachon

Wir sind heute schon um 10:30 Uhr losgefahren, die Entsorgung hat einwandfrei funktioniert. Irgendwie war am Platz große Aufbruch-Stimmung, viele Wohnmobile fuhren schon vor uns los. Auf dem Weg zum Messegelände war schon wieder Stau, wir fahren heute aber zu Glück in die andere Richtung.


Zuerst geht’s über das Weinanbaugebiet des Medoc nach Blanquefort, Ludon-Medoc nach Margaux. Die Chateaus haben heute alle geschlossen, nur Flohmärkte gibt es in einigen Orten. Wir haben uns entschlossen doch nicht nach Hourtin zu fahren, sondern erst mal nach Lacanau. Hier kurz vor dem Ort haben wir in einer Bäckerei, die Produktion und der Verkauf waren ein Raum und das Brot wurde hier für jedermann sichtbar, frisch gebacken.


Es ist noch früh am Tag und so konnte ich Horst überreden nach Arcachon zu fahren, da gibt es Interessantes zu sehen. Über Umwege, die Tussi hat mal wieder Wege durch die Pampa gefunden, sind wir dann endlich auf der Autobahn nach Arcachon gewesen. Der Campingplatz liegt auf dem Hügel. Hier sind sehr schöne Häuser an der Zufahrt zum Campingplatz. Der Camping Club Arcachon **** ist am Berg in einer Hügellandschaft gelegen aber für die Wohnmobile gibt es auf div. Terrassen einigermassen ebenes Areal. An der Einfahrt kam noch ein Wohnmobil aus Deutschland mit GAP-Nummer an, die waren aus Seehausen, wie klein doch die Welt ist.


Wir haben kurz noch MotoGP geschaut und Mittag gemacht. Es ist noch früh und so sind wir mit den Rädern zum Hafen runter gefahren. Es ist schönes Wetter und warm, so ist am Strand entlang viel Betrieb. Unsere Informationsrunde ist irgendwie quer durch den Ort gegangen und es gibt hier einige sehr steile Passagen, aber mit den ISY-Flyer kein Problem. Irgendwie sind wir wieder zum Campingplatz zurück gekommen. Es gab noch eine Brotzeit und dann war Fernseh-Abend.


Montag, 02. Juni 2014 Arcachon

Mittag sind wir mit den Rädern in die Stadt runter zum Einkaufen gefahren, wir müssen unsere Vorräte ergänzen. Nach Irrfahrten, hier sind sehr viele Einbahnstraßen, haben wir endlich den LeClerc gefunden. Es ist ein kleiner Supermarkt, wir haben aber alles bekommen. Die Ware muss in den Kühlschrank, also zurück zum Campingplatz. Jetzt wird erst mal Mittagessen gekocht, heute gibt es Lachsnudeln mit gemischten Salat und Früchten.


Nach der Verdauungspause sind wir nochmal zum Strand geradelt. Da das Wetter so schön ist fahren wir zur Kirche „Notre Dame“. Wir sind in Fahrt und so geht es am Strand entlang bis zum Plage du Moulleau. Wir wissen nicht wie weit es noch bis zur Düne ist, also kehren wir um. Der Wind ist günstig und so sind die Kite-Surfer in ihrem Element. Mit unseren Flyer-Isy fallen wir hier auf, vielleicht durch das LED-Licht, die Wendigkeit der kleinen Räder, wie auch immer. Am Campingplatz hat Horst das Abendessen hergerichtet und ich mich mit den Nachbarn aus Seehausen etwas unterhalten.


Dienstag, 3. Juni 2014 Arcachon

Das Wetter ist heute nicht so schön, sehr viele Wolken aber trocken. Trotzdem wollen wir eine Schifffahrt machen. Am Fähranleger angekommen sahen wir, dass die Grand Tour erst um 14:30 Uhr startet. Also Planänderung und wir fahren mit dem 12 Uhr Schiff nach Cap Ferret. Diese Halbinsel ist noch im „Winterschlaf“, viele Geschäfte haben gar nicht geöffnet. Wir sind einfach mal den Strand entlang und haben in einer Ansammlung von kleinen Häuschen eine Degustation gefunden. Hier gibt es hauptsächlich nur Austern und Crevetten. Ich habe zum ersten mal Austern gegessen, na ja es war nicht besonders aufregend. Um 14:30 Uhr geht ein Schiff wieder zurück nach Arcachon, also zurück zum Fähranleger. Es musste noch ein zusätzliches Boot angefordert werden, da zu viele Personen zurück wollten. Kein Wunder, die Wolken wurden immer dichter; aber nur die Wolken.


Mit den Rädern sind wir noch zum Leclerc und haben 4 Flaschen von dem guten Rotwein (2009-er Bordeaux der Grand-Kategorie mit 13%, fruchtig und mild – vorher ausprobiert) geholt. Am Campingplatz angekommen hat Horst die Räder eingepackt, ich habe noch den Bericht geschrieben und so haben wir in Ruhe den Tag ausklingen lassen.


Campingplatzgebühren: € 57,60 für 3 Tage, WiFi € 5,-- für 5 Stunden, aber sehr gutes Internet


Informationen zu den von uns besuchten Camping- und Stellplätzen: PDF-Datei


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