2014-Frankreich-Fazit


Frankreich - FAZIT


Unsere Frankreichreise beendeten wir mit „gemischten“ Eindrücken, insbesondere im Rückblick auf unsere erste Frankreichreise (in 2010 ins Elsass, die Normandie und Bretagne), welche allerdings unter dem Zeitdruck des Miet-Wohnmobils stand (3 Wochen, sh.: http://womoheim.eu/1993-2010/reise_frankreich_2010.pdf).


Von den Impressionen entlang der Loire waren wir etwas enttäuscht, aber dies war vielleicht auch wetterbedingt zu sehen. Auf jeden Fall waren die besuchten Schlösser und speziell die Gärten von Villandry schon beeindruckend und unbedingt sehenswert.


An der Atlantikküste bis St. Jean de Luz waren wir wohl zu früh im Jahr unterwegs, wenigsten luden die Wassertemperaturen von 12° - 16° nicht zum Baden ein. Auch konnten wir dort einige Stellen ausmachen, bei denen uns „Wassereinleitungen“ vom Baden abhielten. Trotzdem, der Strand von Biarritz mit seinen mächtigen Wellen – ein Paradies für Surfer aller Art – hat auch mit seiner Architektur und den südländlichen Pflanzen einen nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen.


Aber die Krönung der Frankreichtour war für uns einhellig die Provence und natürlich das Tal der Ardéche und speziell die Grotte Madeleine. Da sind wir einer Meinung, dort müssen wir nochmal hin.


Ganz anders zu sehen ist die wirtschaftliche Lage und das Preisniveau im Vergleich zu unseren persönlichen Erfahrungen in der Heimat. Frankreich ist bei den Lebensmittel um 10 – 30 % teurer und in der Gastronomie noch um Einiges mehr. Franzosen geben unbedingt mehr Geld fürs Essen aus. Ein Supermarkt wie z. B. Leclerc hat ein riesiges Angebot in allen Varianten von Fleisch und Fisch, nicht zu vergessen Wein – da haben wir ca. 300 (oder noch mehr) verschiedene Rosé-Angebote und auch unzählige Rotweinsorten vorgefunden – unglaublich.

Wohnungen und Autos sind nicht so wichtig und Bekleidung hat fast überall Boutiquen-Niveau. In der Schweiz ist in dieser Hinsicht kein grosser Unterschied zu finden, allerdings ist dort doch mehr Aufwand für Wohnungen und Autos zu beobachten; also Diesel kostet hier SFR 180,- (€ 1,62++) und mehr. Doch ist der Dieselpreis in Frankreich Einiges günstiger als bei uns; wir hatten im Schnitt € 1,26 gezahlt, was natürlich im Vergleich zu unserer letztjährigen Skandinavienreise erheblich billiger war.


Wer in Deutschland über unsere Preise oder Wirtschaftslage meckert, sollte mal nach Frankreich gehen – da kann er vergleichen und könnte in der Freizügigkeit der EU sogar dableiben – macht vermutlich danach aber keiner.


Unser finanzieller Aufwand ist für die Zeit vom 5. Mai bis 20. Juli 2014 war für ausgewählte Kostenblöcke wie folgt gewesen:


€    680,- für Diesel (5.654 km, 539 l, Ø-Preis je l € 1,26; Ø-Verbrauch: 9,53 l /100 km)

€ 1.433,- für Camping-/Stell-Plätze

€    169,- für WLAN/WiFi

€    382,- für Eintrittsgelder/Besichtigungen


Hilfreiche iPhone App’s


ACSI (unbedingt auch den Rabattausweis besorgen – lohnt sich bei vielen Plätzen)

CamperContact

Promobil

Campingplätze

GasTanken

ForeverMap


Link-Liste zu den Homepages der besuchten Campingplätze:  PDF-Datei

   

Bildergalerien

   

Tourenabschnitte (zur Vergrösserung bitte anklicken):