France Teil 2

Reisebericht: Wohnmobilurlaub Frankreich - Teil 2
vom 17. - 27. Mai 2010 im Mietmobil Hymer Exsis i572


Freitag, 17. Mai 2010, von Erguy nach Carantec, Kilometer 230.

Die Flut kam morgens wieder. Das Wetter hat sich wieder gebessert, aber die Heizung haben wir trotzdem angemacht. Heute sind wir schon um 9:15 Uhr (duschen war nicht) weiter gefahren. An der Küste entlang, an St. Brieuc vorbei Richtung Lanvollon, Plouha, Pampoil zum Pointe de L`Arcouest.

Das Wetter war wieder schön. Wir hatten Glück und konnten gleich noch das Schiff um 11:30 Uhr für die Rundfahrt um die Insel Ile de Brehat nehmen. Nach der Rundfahrt um 12: 15 Uhr sind wir weiter gefahren nach Treguier. Hier haben wir die Kathedrale fotografiert. Jedes Jahr am 3.ten Sonntag im Mai strömen Staatsanwälte, Richter und Verteidiger aus aller Welt zum heiligen Yves, dem Schutzpatron der Juristen. Am Ortsende haben wir bei Intermarche getankt und eingekauft.

Um 14:40 Uhr sind wir weiter nach Perros-Guirec, durch Ploumanac`h Trebgastel, Pleumeuer, Trebeurden, Lannion, Plestin, Marloix. Von hier auf der Schnellstraße nach Carantec. Hier gab es wieder einen Campingplatz der Yelloh-Gruppe.

Heute gab es zum Abendessen Nudeln mit Tomatensauce und Salat (alles noch aus der Lebensmittelkiste). Anschließend haben wir einen Rundgang im Campingplatz gemacht und sind noch ans Meer. Horst hat seine Schuhe ausgezogen und ist im Wasser an der Küste entlang. Seinen Füssen hat es sehr gut getan obwohl das Wasser „saukalt“ war. Im WoMo gab's einen Nachtisch – Torteletts mit Aprikosen. Auf dem Campingplatz war nicht's los deshalb war es auch sehr ruhig.

Dienstag, 18. Mai 2010, von Carantec nach Le Conquet - 175 Kilometer
Um 10:45 Uhr sind wir vom Campingplatz abgefahren. Das Wetter war neblig. Um 11:50 Uhr haben wir den Hafen vonRoscoff angeschaut. Hier wird vermutlich ein neuer Anlegesteg gebaut.

Weiter ging es über Sibril, Cleder, KerEmma, Goulven, Giusseney (riesiger Fernseh- oder Funkturm). In Giusseney haben wir im WoMo Mittag gemacht. Das Wetter war zwisch enzeitlich wieder heiß. Um 13:20 Uhr ging‘s dann weiter über Plouquerneau, Lannilis, Ploudalmezeau nach Portsall.
 
Hier haben wir kurz den Hafen angeschaut. Jetzt war es 14 Uhr. Also weiter an der Küste entlang bis Lampaul-Plouarzel. Ab hier hat uns die Tussi wieder durch die Pampa geschickt. Hier gab es einen Air Camping – irgendwo in der Wiese. Nichts für uns.

Also weiter nach Le Conquet. Im Ort kein Hinweisschild zum Campingplatz. Also wieder zurück. Nach ca. 3 km kamen wir wieder an eine Abzweigung an der wir schon bei der vorherigen Suche standen aber das Hinweisschild nicht gesehen haben.

Der Campingplatz ist ein terrassenförmiger Platz. Leider ist der Platz zwischenzeitlich ziemlich ungepflegt und zugewachsen. War auch nichts los. Ein Sanitärhaus war offen, Strom und Wasser am Platz. Nachdem wir uns eingerichtet haben sind wir los um in die Stadt zu gehen. War nicht ganz einfach. Es gab hier am Fluss eine Brücke (die hatten wir zufällig gefunden). Im Ort haben wir im Supermarkt Salat und Baquett gekauft.

In einer kleinen Bar gab es dann noch Cidre und Bier (er hatte nur noch 1 kleine Flasche Cidre). Aber einer der Franzosen konnte Englisch und so hatten wir die Informationen zum GP in Monaco – und das der Vettel Weltmeister wird – war sehr nett und wurde dann von Herrn Vettel später so bestätigt.

Nun sind wir wieder zurück über die Brücke und am Stand entlang zum Campingplatz. Aber hier war alles so verwachsen, dass wir erst viel weiter wieder auf die Straße kamen. Wir hatten einen sehr langen Weg zurück zum Campingplatz. Der Hunger und Durst wurde immer größer. Am WoMo gab es dann Menü "Bavaria-Francais" = abgebräunten Leberkäs mit Salat und Cidre. Die Flut hat den alten Kahn in der Bucht fast zugedeckt.

Mittwoch, 19. Mai 2010 von Le Conquet nach Telgruc sur Mer, 170 km
Die Steckdose für den Föhn im Sanitärhaus war für mich zu hoch. Also habe ich meine Haare im WoMo mit unserem 12V-Föhn (= nur ein "Windchen") getrocknet. Um 10 Uhr waren wir dann zur Abfahrt Richtung Brest bereit. Das Wetter war wolkig.

Um 11 Uhr waren wir dann in Brest. Hier haben wir das Marine-Museum besichtigt; mit deutscher Audio-Führung – sehenswert und interessant. Es regnete dann ein wenig. Um 13.45 Uhr sind wir von Brest in Richtung Faue nach Crozon. Hier haben wir in einer Brasserie eine Sandwich-Pizza und Pflaumenkuchen gekauft. War nichts Besonderes. In Camaret am Hafen haben wir uns einen Espresso genehmigt. Das Wetter war noch nicht besser und auch kalt. Im Supermarkt haben wir noch Salat und Baguett gekauft.

Ich konnte Horst überreden zum Ponte de Pen-Hir zu fahren. Hier stehen noch sehr viele Bunker und Gebäude vom 2. Weltkrieg. Jetzt ging es wieder zurück über Crozon nach Telgruc-sur Mer. Hier haben wir einen Campingplatz im ADAC-Führer gefunden. Der Platz war fast leer aber an einen Berg gelegen. Der Stellplatz für WoMo war ganz oben. Über enge Serpentinen und einem System von Einbahnstraße waren wir dann Platz.

Nachdem hier kein Restaurant war mussten wir nochmals runter in den Ort. Aber hier war tote Hose. Also im Supermarkt was einkaufen und wieder zurück zum Campingplatz mit 9% Steigung. Horst hat den Strom angeschlossen, ich habe inzwischen den Salat geputzt und anschließend wurden die Koteletts gebraten. Zum Nachtisch gab es Baquett mit Käse und Rotwein. Das Wetter war immer noch schlecht. Der zweite Nachtisch waren Torteletts. Wir waren hier alleine; das Sanitärhaus gehörte uns.

Donnerstag, 20. Mai 2010 Telgruc sur Mer nach Le Guilvinec, 180 km
Horst ist schon um 7:20 Uhr aufgestanden. Frühstück gab es schon um 7:50 Uhr. Das Wetter wurde nicht besser. Um 10 Uhr sind wir dann Richtung Ponte de Raz gefahren. Zuerst ging es am Meer entlang über Pentrez, Lestrevet, Plonevez nach Douarnenez.

Von hier weiter auf der D 765 nach Pont-Crox bis zum Parkplatz von La Raz. Um 11:30 Uhr sind wir zu Fuß zur Spitze gegangen. Leider war Nebel. Den Leuchtturm sahen wir nicht.

Nachdem wir trotz der schlechten Sicht Einiges angesehen haben sind wir wieder zurück. Im Restaurant haben wir dann Mittag gemacht. Das Wetter wurde auf einmal schön.

Auf der Rückfahrt haben wir dann doch noch den Leuchtturm gesehen – allerdings von unten. Unsere Tussi hat uns wieder mal durch die Pampa geschickt. Allerdings an der Küste entlang. Irgendwann kamen wir wieder auf die D 784 Richtung Quimper.

Hier hat Horst über die Tussi ein Apfelwein-Destillerie-Museum "Kinkiz-Terroir" gefunden, also nichts wie hin. Wir sind durch Quimper gefahren, wäre auch noch interessant gewesen, aber wir hatten schon 15:45 Uhr und das Zentrum war eine Baustelle ohne die nötigen Parkmöglichkeiten.

Im Museum hatten wir eine deutsche Führung. Die Inhaberin war aus Hamburg (hat eingeheiratet). Nach der Verkostung haben wir Liköre und Cidre gekauft – auch ein paar Geschenke. Um 17 Uhr sind wir weiter. In Pont L`Abbe bei Leclerc haben wir sehr günstig getankt und eingekauft.

Um 18:20 Uhr waren wir dann in Penmarch. Das Ferienhaus von Christiane und Gerd haben wir gefunden. In der Nähe gab es auch einen Stellplatz. Aber der hat uns nicht gefallen – lauter Franzosen und sehr staubig. Also die paar Kilometer weiter zum ausgesuchten Campingplatz La Plage in Le Guilvinec. Die Mädchen in der Rezeption sprachen sehr gut deutsch. Wir konnten uns einen Platz aussuchen. Also nichts wie hin. Das Wetter wurde auch wieder besser. Es war jetzt auch schon 19:15 Uhr.

Zum Abendessen im WoMo gab es, Entree: Cidre, dann Baquettes mit Omah (Hummer) und Dijon-Sauce, Trüffelleberpaste und Camembert. Der Nachtisch ging nicht mehr. So jetzt noch einen Rundgang über den Campingplatz. Die Internet-Ecke ist in der Bar (keine Emails; kein Geldeingang – aber es hat funktioniert). Den Waschmaschinenraum hatten wir auch noch gefunden.

Und jetzt ans Meer. Die Brandung hörten wir schon. Das Wasser war saukalt, aber das Barfußlaufen am Strand tat gut. An der Wasserstelle am WoMo haben wir unsere Füsse vom Sand abgewaschen; schön war‘s. Jetzt war noch der restliche Cidre „dran“ und dann noch ein Pommeau (falsche Reihenfolge, aber es tat trotzdem gut).

Freitag, 21. Mai 2010
Heute Morgen habe ich nach dem Frühstück Wäsche gewaschen.

Horst hat zwischenzeitlich geduscht, ich abgespült. Nach 40 Minuten war

die Wäsche fertig, Wäsche aufgehängt und dann bin ich zum duschen.

Um 11:15 Uhr war die Wäsche trocken. Nun sind wir mit den Rädern Richtung

Hafen von Treffigiat gefahren. Da das Wetter sehr schön war sind wir noch weiter

am Meer entlang geradelt. Nach einiger Zeit sahen wir, dass der nächste Ort

noch weit weg ist. Also umgekehrt und im Ort nach einem Restaurant gesucht.

Endlich haben wir dann ein Restaurant gefunden. Heute haben wir mal richtig Fisch

gegessen. Anschließend haben wir um 14:30 Uhr (hier haben auch die Supermärkte

Mittag geschlossen) noch Baquette eingekauft. Am Strand entlang sind wir wieder zum

Campingplatz. Das Wetter war sehr heiß. Also wieder an den Strand und fast 1 Stunde

am Meer Richtung Penmarch gelaufen. Das Wasser war schön warm, durch den heißen

Sand. Am WoMo haben wir nun Brotzeit gemacht. Um 20:30 Uhr sind wir nochmals an

den Strand. Jetzt war das Wasser wieder saukalt - es ist Ebbe. Um 21:30 Uhr waren wir

dann wieder am WoMo.

ein Gallier

Der Campingplatz war sehr schön. Hier waren zwar viele Kinder aber ab 22 Uhr ist Ruhe. Am Abend haben wir noch die Reiseroute für den nächsten Tag festgelegt. Dabei haben wir festgestellt, dass wir am Donnerstag das Wohnmobil wieder zurückbringen müssen und wir sitzen hier noch an der Atlantikküste. Also müssen die Streckenabschnitte größer werden, aber wir wollen uns ja auch noch etwas ansehen.

Samstag, 22. Mai 2010 von Le Guilvinera nach Brissac-Quince, 375 km

Heute sind wir um 7 Uhr aufgestanden. Nach Frühstück und Duschen ging es um 9:15 Uhr weiter. Es wird heute wieder ein heißer Tag. Jetzt ging es über Fouesnant auf die Schnellstraße an Quimperle vorbei nach Lanester. Von dort über Belz (hier haben wir das erstemal bei einem Aldi eingekauft) nach Carnac.

Es war sehr heiß und die vielen Menhire haben alle gleich ausgeschaut. Also ein paar Fotos gemacht und weiter ging's – wir hatten schon 12:15 Uhr.
Über Auray auf die Schnellstraße nach Vannes. Für den Golfe du Morbihan hatten wir leider keine Zeit. Bei Theix sind wir versehentlich abgefahren. Also haben wir bei Carrefour eingekauft. Wieder zurück Richtung Schnellstraße – aber vorher haben wir am Wegesrand einen schattigen Platz gefunden und Mittag gemacht. Um 13:45 Uhr ging es weiter auf der Schnellstraße nach Nantes.

Es ist jetzt 15 Uhr. In Nantes war der Parkplatz für die Wohnmobile bzw. Busse vom Markt noch nicht geräumt, also sind wir weiter. Von Nantes sind wir links von der Loire bis nach Ingrandes. Um 16:30 Uhr sind wir hier über die Loire auf die andere Seite gefahren. Mit den Campingplätzen wird es wieder weniger. Also hatten wir uns einen Platz unterhalb Angers in Brissac-Quince ausgesucht. Der Platz L'ETANG war im Grünen. Der Stellplatz für die WoMo war aber noch nicht offen. Also hatten wir einen Platz direkt an der Einfahrt.

Hier waren viele Einheimische wegen den Pfingstfeiertagen, aber überwiegend mit Zelten bzw. in Mobilheimen. Auf dem Platz war sehr lange was los. In einer Scheune war ein Restaurant, das wurde anscheinend von einem Verein gebucht. Na ja für 1 Nacht geht es. Sanitärhaus war nur die Nummer 1 in Betrieb, etwas wenig für so viele Leute.

Sonntag, 23. Mai 2010 von Brissac-Quince nach Poilly-Gien, 290 km

Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und Frühstück gemacht.

Ausgeschlafen sind wir allerdings heute nicht. Duschen und

Waschkabinen sind nur je 3 offen. Am neuen Sanitärhaus wird

noch gebaut. Horst hat im Lebensmittelladen noch ein Baquette

gekauft und dann sind wir um 9:30 Uhr losgefahren.

Um 10 Uhr waren in Saumur. Nachdem wir zuerst das Gebäude

gesucht haben im Ort, hat Horst sich dann durchgesetzt und ist

einfach losgegangen, das war dann auch der richtige Weg.

Jetzt war etwas dicke Luft. Ich wollte nicht unbedingt in dieses

Museum. Also nach langen hin und her sind wir weiter gefahren – Horst wollte zuerst gleich nach Hause fahren sind wir weiter.

Ich hatte einen Prospekt gefunden über die Schlösser an der Loire. Also ging es weiter an der Loire entlang. Bis Chinon sind auch mal wieder durch die Pampa gefahren und irgendwo auch durch ein Militärcamp-Gelände. Bei Chinon ist wieder ein Kernkraftwerk. Von hier ging es dann zum Schloß d‘Usse. Das Wetter war nun sehr heiß. Beim Schloß haben wir uns auf dem Parkplatz quer hingestellt. Ist anscheinend üblich. Um 10:45 Ihr nach der Schloßbesichtigung ging es weiter. 

Laut Tussi über den Bach. War wieder mal Mist. Wir haben nun mal keinen PKW. Aber Horst wollte nicht umkehren. Also entlang am Fluss. Irgendwann konnten wir wieder auf die normale Strecke abbiegen. Vor Villandry (es war schon 13:25 Uhr) haben wir an der Straße auf einem Rastplatz im Schatten Mittag gemacht. In Villandry waren alle Parkplätze voll, na ja ist Feiertag und schönes Wetter.

Also weiter Richtung Tours. Hier haben wir um 14:10 Uhr an einer Esso-Tankstelle getankt. Außentemperatur 34,5 Grad. Nun sind wir an Tours vorbei weiter Richtung Amboise. Um 16 Uhr waren im Park von Chambord. Die Parkplätze für die Wohnmobile waren schon zu. Für den Campingplatz in der Nähe war es aber noch zu früh. Also haben wir auf die Besichtigung verzichtet – leider und sind wir quer über die Landstraße nach Polly bei Gien zum nächsten Campingplatz. Den Platz im Grüne n mussten wir auch erst mal wieder finden. Es war dann doch wieder 17:30 Uhr.

Der Platz war sehr schön. Restaurant, sehr schöne Sanitäranlagen, Schwimmbad, Teich. Wir haben unsere Gartenmöbel ausgepackt und gemütlich zu Abendessen gegessen. Durch die Feiertage waren hier zwar auch viele Kinder aber um ca. 22 Uhr hat wohl ein Vater ein „Machtwort“ gesprochen und dann war Ruhe.

Pfingstmontag, 24. Mai 2010 von Poilly bei Gien nach Dijon, 260 km

Horst ist schon wieder um 7:10 Uhr aufgestanden. Also ich auch raus – Frühstück gemacht.

Während Horst beim Duschen war habe ich abgespült und aufgeräumt, dann ging ich zum Duschen und Horst hat das Wohnmobil startklar gemacht.

Das war aber unsere tägliche Prozedur, hat sich einfach so eingespielt. Nachdem Horst im Laden noch ein Baquette gekauft hat ging es um 10:40 Uhr wieder weiter.

Auf der D 965 vor St. Forgenau an den Grottes d`Abbay vorbei. Um 12:10 Uhr waren wir in Avallon. Horst fuhr bis zur Stadtmauer hoch. Hier haben wir dann geparkt und sind in die Altstadt. Es war sehr heiß und die Geschäfte hatten alle zu; es war ja Feiertag !!. Nachdem wir die Kirche (sehr interessant, der Boden ging bergab) angesehen haben sind wir am Stadtplatz in eine Bar. Die Bar war nichts aber wir hatten Durst. Um 13:30 Uhr sind wir weiter gefahren.

Hinter Cassey haben wir auf einem Parkplatz Mittag gemacht. Um 14:20 Uhr ging es weiter über Saulieu Richtung Dijon. Um 15:20 Uhr haben wir Beaume passiert (siehe Bilder der Felsen). Hier ging es wieder auf die Schnellstraße. Endlich waren wir um 16 Uhr in Dijon. Den Campingplatz der Stadt haben wir dann doch schnell gefunden. Horst hat den Strom angeschlossen.

Nun wollten wir in die Stadt. Nach der Inspektion der Duschen und Toiletten sind wir losmarschiert. Einen Info-Zettelhatten wir an der Rezeption erhalten, den wir allerdings nicht richtig gelesen hatten. So sind wir auf der Hauptstraße bei dieser Hitze in die Altstadt. Durch den Hauptbahnhof (der Bahnhof ist im Untergeschoß – wie in Pasing) waren wir dann in der City.

In der Innenstadt waren sehr viele Leute unterwegs. Im Stadtplan waren nicht alle Straßen eingezeichnet aber irgendwann haben wir dann doch die Kirche gefunden. In einer Bar haben wir uns einen Rosé bestellt. Der Fusel war wohl extra für die Touristen. Am Bahnhof haben wir dann im Schnellrestaurant Subway einen Burger (individuell nach den eigenen Wünschen „kreirt“) gegessen. Den Rückweg sind wir dann im Schatten am Fluss entlang gegangen. In der Nacht war der Lärm der Stadt doch zu hören.

Dienstag, 25.05.2010 von Dijon nach Mulhouse, 250 km

Heute sind wir erst um 8 Uhr aufgestanden. Normaler Ablauf am Morgen und dann ging es um 10:15 Uhr weiter Richtung Auxonne. Das Wetter war sehr schön und heiß. Um 12 Uhr waren wir in Dole und haben bei Intermarche eingekauft. Weiter über Ranchot nach Besancon.


Leider haben wir hier mal wieder erst die 2.te Abfahrt erwischt deshalb ging es mal wieder quer durch die Pampa. Um 13:30 Uhr haben wir in einem sehr engen Kreisverkehr versucht nicht über den Randstein zu fahren, diese Aktion war aber doch zu hektisch so dass die Kerze vom Tisch gefallen ist und genau auf das blöde Gläsergestell mit Spiegel fiel und dadurch der Spiegel kaputt ging.

Der Spiegel ist geklebt und die Gläserablage auch. Na toll. Diese Ablage war sowieso für nichts gut – außer wenn die Toi-Papierrolle halb verbraucht war, passte diese wenigstens rein (Reparatur kostete dann später rd. € 180,- recht teuer für so’n Schrott).

Zwischen Lanlaus und Mountan ca. 13:40 Uhr haben wir dann Mittag gemacht. Hier wird auch die Trasse für den TGV gebaut. Deshalb sind hier die Landstraßen sehr gut ausgebaut. Ein Schwertransport mit 3 LKW kam uns entgegen. Die Vorhut bestand aus 3 Polizei-Motorrädern (BMW) das war’s; so geht es auch. Um 15:35 Uhr waren wir in Burnhaupt und haben beim Super U getankt. Um 16 Uhr waren wir in Mulhouse auf dem Campingplatz der Stadt. Der Platz ist nichts besonderes. Direkt an der Bahnlinie und Sportstätten.

Mit einem kleinen Stadtplan sind wir in die Innenstadt. Wir sind wieder mal auf einem nicht ganz normalen Weg in die Stadt.

Vorbei an den Graffitikünstlern. Irgendwann haben wir die Richtung gehabt. Als erstes kamen wir an den Platz der Republik. Das Parteigebäude habe ich leider nicht fotografiert. Irgendwie sind wir hier immer im Kreis gelaufen. Irgendwo in der Stadt haben wir ein Radler getrunken.

Horst hat eine Ansichtskarte für das Esterbergstüber‘l gekauft. Ich hatte keinen Kugelschreiber dabei, große Tasche aber nichts zum schreiben dabei. In einem Lottogeschäft hat Horst dann die Karte geschrieben. Jetzt mussten wir nur einen Briefkasten finden. War nicht so einfach. Endlich als wir wieder in Richtung Bahnhof gingen, haben wir auch einen Briefkasten gefunden. Jetzt sind wir erst am Gleis, dann am Fluss entlang wieder zum Campingplatz. Um 19:45 Uhr gab‘s dann Bratwürst‘l und Salat. Cidre hatten wir auch noch. Zum Nachtisch gab es Torteletts mit Birnen und Panini mit Rosinen.

Mittwoch, 26. Mai 2010 von Mulhouse nach München, 473 km

In der Nacht ging mal ein starker Wind. Der erste Zug fuhr um 4:16 Uhr.

Heute sind wir erst um 8 Uhr aufgestanden. Es fing auch etwas zu regnen an, aber nicht lange. Die Windschutzscheibe wurde aber fast sauber. Das Wetter blieb aber wolkig.


Um 10:43 Uhr sind wir dann über die Grenze nach Deutschland gefahren. Um 11:15 Uhr fuhren wir durch Freiburg. Wir sind den gleichen Weg zurück gefahren bis zum Abzweig nach Schaffhausen.

Im Ort Behla war ein Stau wegen Bauarbeiten. Das Gebläse im Auto ging wieder auf heiß – wie schon mal bei Roscoff. Der Tageskilometerzähler war dann auch wieder auf Null.

Um 12:25 Uhr sind wir dann über Schweizer Grenze. Vom Parkplatz in Schaffhausen sind wir dann zu Fuß runter an den Rheinfall. Ist schon toll wie die Felsen dem Wasser die Stirn bieten und das schon viele Jahre. Nach einem Imbiß sind wir um 14:10 Uhr weiter gefahren Richtung Singen. Ab hier sind wir dann wieder die gleiche Strecke zurück gefahren. Nur in Friedrichshafen ist Horst noch fotografiert worden – 60kmh/Kosten € 15,-. Um 18:45 Uhr waren wir dann zu Hause. Das Wetter wurde nicht besser und blieb wolkig.

Donnerstag, 27. Mai 2010 - Heimfahrt
Nach dem Frückstück haben wir das Wohnmobil ausgeräumt, gesäubert und um 17:30 Uhr vertragsgemäss zurückgegeben.


Fazit:
Das Fahrzeug hatte zwar den Komfort der Einzelbetten aber die Küchenzeile und Nasszelle war genauso eng wie bei dem Hymer-Van 512 vom Jahr zuvor. Im Cockpit war viel Platz für die Luft; die Fahrtunterlagen konnten somit alle - für den direkten Zugriff - am Boden liegen. Die große Garage ist nicht so effizient, da keine grossen Räder reinpassen. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass ein Teilintegrieter ohne Hubbett aber mit Motorradbühne, Doppelbett neben Nasszelle und etwas mehr Küche unser nächstes Fahrzeug sein wird.

Kilometerstand bei der Abfahrt waren 333 – bei der Rückgabe waren es dann 4.725. Wir sind somit in diesem Urlaub 4.392 Kilometer gefahren. Das war doch zu viel – zumal Horst fast alles alleine gefahren ist. Aber da war er selber Schuld – ich hätte ja seinen Durchschnittswert vom Benzinverbrauch vermasselt, wegen meiner „Raserei“. Auf jeden Fall hatten wir das WoMo mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 13,3 l/100 km übernommen und mit 9,1 l/100 km zurückgegeben – war doch Spitze – oder? Die Krafstoffkosten waren damit für die gesamte Reise rd. € 495,- bei einem Durchschnitts-Diesel-Preis von € 1,127/Liter.

Leider sind bei dieser Berichtsart die Möglichkeiten für die Bilder-Präsentation bewusst eingeschränkt worden, da es sonst recht unübersichtlich geworden wäre. So haben wir z. B. über 2.000 Fotos gemacht, konnten hier aber nur ca. 8 % dieser Bilder zeigen,  die Auswahl war alleine schon eine Qual. Deswegen noch einige Fotogallerien zum Schluss, mit einer Selektion weiterer Bilder.