2011-Waldkirchen

Wohnmobilreise nach Ravensburg, Meersburg, Konstanz, Donaueschingen, Waldkirch, Strasbourg,

Freudenstadt, Biberach vom 25.10.2011 bis 01.11.2011


Dienstag um 12 Uhr sind wir in München abgefahren Richtung Ravensburg. In Gilching haben wir noch bei Aldi die fehlenden Lebensmittel eingekauft. Unterwegs auf einem Autobahnparkplatz haben wir Brotzeit gemacht. Nach Memmingen sind wir von der Autobahn abgefahren in Richtung Bad Wurzach über Bad Waldsee nach Ravensburg. Ankunft auf dem Stellplatz in Ravensburg um 16 Uhr.

Nachdem wir den Strom angeschlossen haben, sind wir in die Stadt marschiert. Das Wetter war etwas neblig. Von den Türmen und Toren haben wir heute schon einige gesehen. Horst hat nicht viel von der Stadt mitbekommen, er hat die ganze Zeit nur sein iPhone gequält. Im Restaurant „Kupferle“ haben wir noch zu Abend gegessen (Kasspatzen - normale Qualität). Anschließend ging es wieder zurück zum „Hotel“. Auf dem Parkplatz gegenüber dem Bach haben Jugendliche mit ihren Autos und den entsprechenden Musikboxen bis spät abends gequatscht und Lärm gemacht. In der Nacht hat es auch mal kurz geregnet.

Mittwoch, 26.10.2011
Morgens klopfte es am Auto. Die Dame von der Stadt kam zum kassieren der Stellplatzgebühr (€ 5,-). Nach dem Frühstück sind wir nochmals in die Stadt. Im „Museum Humpis-Quartier“ wurde die Geschichte der Stadt und Region dargestellt. Mittagessen – Fischsemmeln bei Nordsee, Horst hat sich später noch eine Leberkassemmel genehmigt. Zurück am Wohnmobil haben wir nur noch den Strom abgeklemmt und sind ab nach Kressbronn am Bodensee. Bei der Fa. Rekru GmbH haben wir Albaöl und Liköre gekauft.

Von hier ging es nach Uhlingen zu den Pfahlbauten. In Friedrichshafen hat es Horst mal wieder mit der Geschwindigkeit Probleme gehabt. Der Strafzettel kam nach 14 Tagen (+ 7 kmh - € 15,-), die kennen ihn vielleicht schon dort. Den Ort mag er nicht!!! In Uhlingen sind wir direkt zum Museum mit dem Auto, hier gibt es aber keinen Parkplatz. Also nochmals zurück und dann haben wir auch den Parkplatz mit Stellplatz gefunden, der heute gebührenfrei ist.

Zu Fuß sind wir nun zu den Pfahlbauten. Im Museum kamen wir gerade rechtzeitig an um an einer Führung teilzunehmen. Diese Pfahlbauten waren wirklich sehr interessant und der Besuch ist lohnenswert. Auf dem Rückweg zum Wohnmobil haben wir uns geräucherte Bodensee-Felchen gekauft. Am Parkplatz haben wir beschlossen nach Meersburg auf den Stellplatz zu fahren, hier ist es uns zu laut. Dort gibt es mehrere Plätze, wir haben uns für den P4 Allmendweg entschieden und sind gegen 17:30 Uhr angekommen. Ein schöner öffentlicher Platz mit Stromanschlüsse und Sanitärcontainer. Nachdem das Auto ausgerichtet war haben wir in der Norma nebenan noch Butter und Rotwein zum Fisch gekauft - das Abendessen hat damit sehr gut geschmeckt.

Donnerstag, 27.10.2011
Nach dem Frühstück sind wir zum Duschen in den Container (€ 1,-). Sind saubere Duschen und Sanitäreinrichtungen. Vor der Abfahrt haben wir noch Entsorgt und frisches Wasser geladen. In Meersburg sind wir nun zur Fähre und damit nach Konstanz übergesetzt.

In Konstanz gibt es einen Parkplatz für Wohnmobile in der Nähe der Innenstadt. Für 2 Stunden haben wir gezahlt und sind in die Stadt. Konstanz hat schon etwas „Schweizer Flair“. Die Altstadt mit den kleinen Geschäften und den schönen Fachwerkhäusern ist schon sehenswert, auch das Konstanzer Münster. Im Cafe Turm, das wir schon auf dem Herweg gesehen hatten, sind wir zum Mittagessen eingekehrt.

Rechtzeitig vor Ablauf der Parkzeit sind wir vom Parkplatz nach Donaueschingen gefahren. Hier haben wir erst nach einer kurzen Irrfahrt die GPS-Daten für den Platz eingegeben und dann hat es auch geklappt mit der Tussi. Der Platz ist direkt am Schloßpark und an den Sportstätten. Von hier sind es ca. 900 m zur Innenstadt.

In der Stadt gab es in einem Stadtcafe Cappu, Kaffee und Kuchen - war super. Anschließend haben wir die Stadt noch etwas angeschaut. Am Rückweg sind wir in das Bräustüble der Fürstenberger Brauerei. Zurück am „Hotel“ haben wir uns für den Abend eingerichtet. Horst hat die SZ auf dem iPad gelesen und ich habe den Reisebericht getippt. In Nähe ist die Bahnlinie.

Freitag, 28.10.2011
Den Zug hat man in der Nacht nicht mehr gehört und deshalb war alles sehr ruhig, aber kalt. Morgens waren die Wiesen weiß vom Frost. Gestern Abend haben wir noch mit Dieter und Monika telefoniert und uns für heute mit den Beiden verabredet.

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es um 10:30 Uhr über Furtwangen nach Triberg zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands. Der Ort liegt in einem Tal und ist überwiegend auf Schwarzwalduhren und handgeschnitzte Andenken ausgerichtet. Ein Parkplatz war schnell gefunden und wir sind zu den Wasserfällen marschiert. Am Ende des Kulturweges war noch die Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“ zu besichtigen.

Richtung Schonach ist auch die größte Kuckucksuhr der Welt zu sehen. Wegen einer Straßensperre sind wir zurück nach Schönwald und Furtwangen und über Simonswald nach Waldkirch zum Stellplatz. Ankunft 14:45 Uhr. Hier gibt es kostenlose Stellplätze am Sportgelände, allerdings durch Bäume verdeckt (Fernsehen nicht möglich).

Horst hat kurz mit Dieter telefoniert und sie haben uns für einen Stadtbummel abgeholt. Monika hat es sich nicht nehmen lassen und für das Abendessen Schäufele gekocht - war sehr gut. Gegen 22:45 Uhr haben die Beiden uns noch zum Hotel begleitet.

Samstag, 29.10.2011
Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir erst gegen 8:45 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt, Morgentoilette gemacht und haben uns mit Monika und Dieter am Markplatz verabredet. Die Beiden haben uns ihre Heimat gezeigt. Eine Fahrt durch das Glottertal, über den Kandel und die Schwarzwald-Panoramastraße endete in einem Gasthof mit einer sagenhaften Schwarzwälder-Kirschtorte (ist bei den Einheimischen ein Geheimtipp), so groß wie der Dessertteller.

Später in Waldkirch angekommen haben wir nun das Eltztal-Museum besucht. Hier gibt es Spiel-Orgeln in jeder Größe und Variante. In Waldkirch gab es mal bis zu 5 Orgelbauerfabriken. Um 17 Uhr haben wir uns verabschiedet und sind nun weiter nach Durach zum Stellplatz. Der Platz in Offenburg war schon geschlossen. Der Platzwart war bereits in Florida auf Urlaub. Der Stellplatz in Durach ist etwas abgelegen am Sportplatz und hatte nur Strom, war aber sehr ruhig - waren nur 3 Fahrzeuge da.

Sonntag, 30.10.2011
Am Morgen war um 7:30 Uhr die Welt nicht mehr in Ordnung. Horst kam die ganze Woche nicht aus den Federn – aber am Sonntag, da klappt es. Die Zeitumstellung hat mit Sicherheit nichts damit zu tun. Wir fuhren nach dem Frühstück nach Kehl zum Stellplatz „Hurst“. Dieser Platz hat Horst nicht gefallen weil der Bus am Sonntag erst um 14 Uhr nach Strasbourg fährt. So sind wir gleich mit dem Auto nach Strassbourg.

Nach einigen Runden haben wir endlich einen Parkplatz an der Straße gefunden und sind in die Stadt zum Münster. Diese Kirche ist sehr groß und hat innen nicht viel Licht. Fotos konnte ich deshalb nicht machen und zugleich war auch noch Gottesdienst. In den kleinen Seitengassen war kein Touristenrummel wie auf dem Münsterplatz (Horst hat in einem Bistro 1 Bier getrunken - € 5,80 die Halbe. Unter der Woche ist hier bestimmt einiges los in den vielen kleinen Geschäften.

Nach 3 Stunden Stadtrundgang sind wir zum Wohnmobil und wieder zurück über den Rhein auf der B 28 über Appenweiler, Oberkirch, Oppenau, den beiden Kurorten Bad Peterstal und Griesbach bis zur Schwarzwald-Hochstraße. Von hier ging es bergab nach Freudenstadt bis nach Dornstetten zum Campingplatz „Königskanzel“ (der Platz liegt auf einer Anhöhe).

Nach der Anmeldung sind wir in den Ort Dornstetten marschiert. Hier war Herbstmarkt, deshalb konnte ich die schöne Altstadt mit den Fachwerkhäusern schlecht fotografieren. Gaststätten gibt es hier viele – aber keine Speiselokale. Am Rückweg haben wir bei einem „Griechen“ zu Abend gegessen. So und jetzt müssen wir den Weg zum Campingplatz wieder rauf gehen. Es war schon dunkel als wir am Campingplatz ankamen. Die Taschenlampen sind natürlich wieder mal im „Hotel“. Heute Abend wollen wir noch Formel1 anschauen, hat Vormittag ja nicht geklappt.

Montag, 31.10.2011
Auch hier auf dem Campingplatz war es sehr ruhig. Der Platz wird ab 1. November geschlossen, deshalb ist nicht mehr viel los. Die Sanitäreinrichtungen sind sehr praktisch ausgestattet und gepflegt. Nach dem Frühstück wurde das Fahrzeug wieder fahrbereit gemacht und es ging los nach Biberach.

In dieser Gegend waren wir noch nie, also mal hin. Die Fahrt war teils im Sonnenschein und dann wieder mal im Nebel. In Reutlingen war die Welt noch in Ordnung. Aber in Metzingen war der Spuk perfekt. Wir haben entweder nicht die richtige Abzweigung gefunden oder es geht nicht anders. Auf alle Fälle war durch den Fenstertag anscheinend ganz Deutschland hier in der Outlet-city zum Einkaufen. Durch den Ort haben wir fast 2 Stunden gebraucht, nur Stop an Go. Unterwegs haben wir an einem Parkplatz in der Herbstsonne Mittag gemacht.

In Biberach war der Stellplatz schnell gefunden. Platz war auch, Keile unterlegt, Strom angeschlossen und ab in die Stadt. Biberach hat einen großen Markplatz mit sehr schönen Fachwerkhäusern. Das Wetter war neblig und kalt, deshalb war auf dem Marktplatz nicht viel los. Wir haben Brot und Obst eingekauft und sind wieder zurück ins „Hotel“. Dort gab es Regensburger (warm) mit Brot und als Nachtisch Gebäck. Dazu einen Hausschoppen von Geiger. Am Abend kam die Nachbarin vorbei, unsere Stauklappe ist offen. Horst hat, nachdem er die Keile rausgeholt hat, vergessen die Klappe zu schließen. Er musste ja unseren Stellplatz als Stecknadel in sein iPhone eingeben.

Dienstag, 01.11.2011
Auch hier war es heute Nacht ruhig. Der Nebel ist immer noch da. Nach dem Frühstück haben wir das Auto reisefertigt gemacht und sind über Land bis nach Memmingen und dann auf die Autobahn Richtung München. Ankunft um 11:30 Uhr. Nach dem Mittagessen habe ich angefangen das Auto noch auszuräumen. Horst ist gleich in das Büro und wurde nicht mehr gesehen.

Mittwoch und Donnerstag habe ich das Fahrzeug komplett ausgeräumt, Polster hochgestellt und gereinigt. Freitag haben wir mit dem Hochdruckreiniger außen sauber gemacht, in den Reifen den Luftdruck erhöht und voll getankt.

Samstag, 5.11.2011
Nachmittags sind wir nach Gilching zum Winterquartier gefahren. Mit einem großen Microfasertuch (aus mehreren Spannbettlacken zusammengenäht) haben wir das Fahrzeug wieder abgedeckt.

Gefahrene Kilometer: 937