2011-Rommerode

Wohnmobilreise vom 28. Mai bis 7. Juni 2011 mit
Laika-Treffen und Jahreshauptversammlung
vom 1. bis 5. Juni 2011 in Großalmerode, OT Rommerode



Samstag, 28. Mai

Abfahrt in München um 10:45 Uhr und auf der A9 bis Neumarkt i. d. Oberpfalz zur Fa. Berger. Ankunft um 13:45 Uhr. Hier haben wir Certisil und einen Deckel für unseren Hocker gekauft. Nebenbei haben wir das F1-Qualifying angeschaut und Mittag gemacht.

Um 15:45 Uhr ging's weiter auf der A9 nach Bayreuth. Den Stellplatz an der Lohengrin Therme  hat unsere Tussi dann auch gefunden, allerdings wieder mal über einem Nebenweg. Viele Plätze waren nicht mehr zum Aussuchen. Hier standen auch einige Wohnwägen, vermutlich von Personen die hier Reha-Anwendungen hatten und mit der ganzen Familie da sind.

Um 17:37 Uhr sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Haben gleich ein Wochenendticket gekauft. Am Marktplatz beim Gasthof „Oskar“ haben wir zu Abend gegessen. Das Riesenschnitzel waren zwei Stück und die Käsespatzen hätten auch für zwei Personen gereicht.

Anschließend sind wir noch in der Stadt herumspaziert und haben einige Gebäude angeschaut. Den Bus haben wir allerdings verpasst. Ab 19 Uhr geht nur noch ein Bus-Taxi auf Bestellung. Na ja, wir sind dann am Abend bei unserem „Hotel“ angekommen. Die Nacht war sehr ruhig.

Marktplatz Bayreuth

Sonntag, 29. Mai

Am Morgen haben wir die Heizung eingeschaltet. Um 10:45 Uhr gingen wir zur Erimetage von Markgraf Georg Wilhelm (Baubeginn 1715) vom Stellplatz aus auf einen Wanderweg. Der Park ist eine riesige Anlage, aber sehenswert. Im Biergarten mussten wir uns mal ausruhen, Horst hatte mal wieder Schmerzen an den Fußsohlen. Zurück ging es dann wieder über einen der vielen Wege.

Im "Hotel" angekommen haben wir die Antenne ausgefahren. Der Fernsehempfang funktionierte nicht, also einen Meter vorgefahren und siehe da, wir können Formel 1 anschauen. Nebenbei gab es Weißbier (noch vom Campingplatz Maria Veen) und die mitgebrachten Weißwürste. Bei sonnigem Wetter sind wir um 16:00 Uhr mit dem Bus in die Stadt.

Horst hatte Durst und trank bei „Oskar“ ein Weißbier und ich holte mir gegenüber ein Eis, 2 Riesenkugeln für € 1,60. Haben noch das neue Schloß und den Hofgarten angeschaut. In „Vogels-Garten“ (Hinterhof-Biergarten) haben wir unseren Durst gestillt.

Weitere Bilder


Bei „Rossi“ am Marktplatz gab es noch einen Espresso und Cappuccino und dann stellten wir fest, dass der Bus schon wieder weg ist. Also wieder ein Bus-Taxi; kam dann auch sehr bald. Der Fahrer verlangte kein Geld, gestern zahlten wir pro Person € 1,60 allerdings war das ein anderes Taxiunternehmen und ein anderer Fahrer.

Montag,  30. Mai
Heute Morgen haben wir die Dusche von der Lohengrin Therme www.lohengrin-therme.de in Anspruch genommen. Kosten: je Person € 1,50. Am Stellplatz hatten wir diesmal keinen Strom, wir wollen ausprobieren wie lange die Batterie hält - kein Problem. Während ich in der Dusche war hat Horst die Toilette entsorgt und Frischwasser getankt.

Kosten € 3,00 am Automat

Abfahrt war um 9:45 Uhr Richtung Weimar. Um 12:00 Uhr waren wir in Weimar auf dem Stellplatz in der Stadt, der aber anscheinend nicht mehr für Wohnmobile gestattet ist, zumindest war das Schild durchgestrichen. Was soll es, ein Womo stand schon auf dem Platz. Der Gebührenautomat funktionierte auch nicht, also Parken gratis. In der Innenstadt von Weimar hat sich in unseren Augen nicht viel geändert seit wir damals 1993 hier waren. In der Fußgängerzone in der Nähe der Deutschen Bank haben wir etwas getrunken (es war sehr heiß) und sind dann wieder zurück zum Parkplatz.

Auf dem Weg zur Autobahn haben wir bei Aldi noch eingekauft. Der Stellplatz in Weimar hat uns nicht gefallen und deshalb sind wir weiter gefahren, er ist weit draußen in einem Gewerbegebiet.

Um 15:40 Uhr sind wir weiter nach Eisenach. Zuerst wollte Horst nicht dorthin (Er hat dort 1993 ein Jahr beruflich als selbständiger Bauträger verbracht – nur Probleme gehabt). Aber dann hat es mit der Zeit doch noch gepasst. Geparkt haben wir beim Logotel (war eines seiner Bauträger-Objekte und unser damaliger Wohnsitz) in der Karl-Marx-Straße. In der Stadt, vorbei am Theaterplatz, hat sich nicht viel geändert. Der Rathausplatz ist schöner geworden. Brunnen mit Goldfigur. Viele Geschäfte gibt es immer noch; Foto Thurnau, Schreibwaren Mattheus u.v.m. Nach 2 Radler bei der Burgschenke sind wir wieder zurück zum Parkplatz. Es war furchtbar heiß.

Weiter ging es um 17:00 Uhr nach Rommerode. Wir sind dann über die B 299 durch das Land gefahren. Hier merkt man noch, dass die DDR-Grenze nicht weit weg war. Um 19:10 Uhr sind wir auf dem Festplatz in Rommerode eingetroffen. Wir waren aber nicht die Ersten. Walter, Klaus, Bernd und einige Laikaner waren schon da. Nachdem wir unseren Platz zugewiesen bekamen hat Horst den Grill ausgepackt und die Bratwürstl aufgelegt.

Ich habe in der Zwischenzeit den Salat zubereitet und dann konnten wir im Freien gemütlich Essen. Abends traf man sich noch zur kleinen Runde mit Bier und was so dazugehört. Um 23:00 Uhr sind wir ins Bett, die Temperatur war jetzt angenehm.


Dienstag, 31. Mai

Heute gab es um 9:00 Uhr Frühstück, aber im Freien. Vormittag war dann allgemeiner Erfahrungsaustausch mit den Kollegen. Mittags gab es mal einen kurzen Regenschauer. Nach der Brotzeit um 14:00 Uhr sind wir mit dem Radl in den Ort. Hier war aber alles zu. Also wieder auf den Stellplatz zurück.

Bald kam auch der LKW mit dem Zelt. Das Gestänge war ziemlich schnell aufgebaut, dank der regen Mithilfe der Laikaner. Die Planen lagen schon auf dem Zeltboden als das Unwetter los ging. Die Mitarbeiter der Zeltverleih-Firma machte das aber nichts aus, die bauen wohl öfters bei so einem Wetter auf.

Nach ca. 45 Minuten Regen konnte die Arbeit fortgesetzt werden. Die Bestuhlung kam dann auch und wurde gleich eingeräumt. Gegen 18:00 Uhr haben wir dann im „Hotel“ gegessen (Käsenudeln). Im Zelt sind wir bis gegen 22:00 Uhr gegessen, es wurde verdammt kalt.

Mittwoch, 1. Juni
Heute Morgen haben wir zuerst die Heizung eingeschaltet. Es hat sehr abgekühlt. Vorgestern noch Hochsommer – jetzt Mantelwetter. Bei diesem Wetter haben sich auch Alle in ihren Wohnmobilen verkrochen. Ich habe heute bei der SZ das E-Paper bestellt, denn Internet geht hier (aber „schwach“ – unter 20 kb/sek). Mittag gab es Brotzeit. Ich habe den Reisebericht geschrieben und Horst hat sich auf dem Platz kundig gemacht, was so läuft, in Sachen Wohnmobil und Zubehör.

Um 17:00 Uhr war dann die Begrüßung der Teilnehmer durch den 1. Vorsitzenden, Walter Gerken. Anschließend gab es dann im Zelt Gulaschsuppe mit Brot. Die Laikaner haben Sitzfleisch und so wurde es mal wieder spät bis die letzten in ihren Wohnmobilen abgetaucht sind.

Donnerstag, 2. Juni
Um 9:30 Uhr gab es wieder Frühstück im Freien. Blauer Himmel und Sonnenschein, es wird heute wieder schön. Vormittags habe ich Erfahrungen gesammelt in Sachen Innenleben im Wohnmobil, Horst war auch unterwegs. Um 12:00 Uhr sind wir zur Exberghütte gewandert. Auf dem Wanderweg dorthin haben wir Laika-Kollege Helmut und Gisela getroffen und sind zusammen weiter gegangen.

Auf der Exberghütte waren schon einige Laikaner beim Mittagessen. Heute ist „Vatertag“ und deshalb ist hier Einiges los. Wir haben auch unseren Hunger und Durst gestillt und uns nett mit Helmut und Gisela unterhalten.

Gegen 15:45 Uhr waren wir dann wieder am Stellplatz. Im „Hotel“ habe ich noch die SZ als E-Paper geholt. Das Internet mit dem Stick geht doch verdammt langsam. Sodbrennen habe ich auch keines mehr, dank Nikolaus seiner Behandlung.

Um 18:00 Uhr war dann Abendessen und anschließend Musik. Da unsere Musiker diesmal nicht mitkommen konnten, hat Frau Reuss vom Tourismusbüro Großalmerode einen Musiker organisiert. Berthold war super. Gegen 23 Uhr sind wir dann ins „Hotel“.

weitere Bilder zu Himmelfahrt

Freitag, 3. Juni
Morgens schon blauer Himmel und Sonnenschein, um 8:30 Uhr gab es Frühstück im Fren. Ab Mittag wurde es wieder sehr heiß. Horst hat die Räder fertig gemacht und dann sind wir nach Großalmerode gefahren.

Zuerst auf dem Wanderweg am See entlang und dann die Straße runter in den Ort. Zuerst haben wir bei EDEKA eine SZ geholt und noch Einiges eingekauft.

Am Marktplatz haben wir mit einer Radler unseren Durst gestillt. Es war sehr warm. Auch hier haben wir Laikaner getroffen, die teils zu Fuß, teils mit Rad unterwegs waren.

Auf dem Rückweg haben wir die Räder geschoben, bis wir wieder auf den Wanderweg am See kamen.

Horst hat die Räder gleich wieder aufgeräumt und ich habe in der Zwischenzeit eine kleine Brotzeit hergerichtet. Nachmittags gab es dann noch Kuchen im Zelt. Anna hat zwischendurch bei Horst noch eine Fußreflexzonenmassage gemacht (mit einigem Gejammer, aber er war damit sehr zufrieden, vielen Dank an Anna).

Abendessen war wieder um 18:00 Uhr. Der Cateringservice klappte die Tage optimal. Anschließend war die Jahreshauptversammlung des Laika-Club Deutschland. Ich habe protokolliert und wurde zur Schriftführerin gewählt. Versammlungsende war gegen 21:45 Uhr. Wir sind dann gegen 23 Uhr ins „Hotel“.

Samstag, 4. Juni
Beim Blick aus dem Fenster am Morgen schon blauer Himmel und Sonnenschein. Frühstück wieder im Freien. Anschließend ist Horst zum EDEKA vor Ort gegangen. Die SZ gibt's dort nicht, er hat aber Brotzeit-Zeugl mitgebracht. Ich habe aufgeräumt und das Protokoll in Word getippt. Um 15:00 Uhr ging ich zu Klaus um das Formale zum Protokoll zu besprechen (es war das erste Mal). Um 15:30 Uhr war dann Gremiumsbesprechung.

Es wurden Themen von der gestrigen JHV besprochen und die letzten Details der nächsten Veranstaltungen angesprochen. Abendessen war wieder um 18:00 Uhr. Im Hotel waren wir dann wieder um 23:00 Uhr. Das Essen dauerte ca. 1 Stunde, aber die „fröhliche Laikaner-Runde“ dauert danach immer so lang.

Sonntag, 5. Juni
Das Wetter war morgens schön und heiß. Frühstück wieder draußen vor dem „Hotel“. Walter Gerken, 1. Vorsitzender des Laika-Club Deutschland, verabschiedete die Teilnehmer vom“ Bauchnabeltreffen 2011“. Die weiteste Anreise hatten wir. Dafür gab es eine Flasche „Gewinnertyp“. Die Damen haben dann alle einen Piccolo bekommen und die „rote Laterne“ gab es für die kürzeste Anreise.

14 Laikaner mit Besatzung hatten sich für den Zeltabbau gemeldet und sind noch auf dem Festplatz geblieben.

Nachmittags wurden Tische und Stühle aus dem Zelt geholt (der Thermometer zeigte +28 Grad) und im Schatten eines Baumes Kuchen gegessen. Getränke waren mitzubringen - es wurde ein lustiger Nachmittag.

Abends um 18:30 Uhr gab es dann noch „Kaltes Büffet“ (Reste vom Vortag) und Einiges aus den Kühlschränken der Mitglieder. Frau Reuss vom Tourismusbüro kam privat auch noch mit Hund und Mann kurz vorbei. Während dem Abendessen kam dann das Unwetter. Wir hatten alle schon vorher die Markisen eingefahren. Aber ich hatte das Küchenfenster vergessen zu schließen; dann den nächsten Regenschirm genommen und ab zum Hotel. Natürlich hat es rein geregnet, nicht viel, ich habe das Wasser gleich aufgetrocknet und das Fenster geschlossen. Gut dass ich meine Crocs anhatte, das Wasser kam von oben und unten und konnte wieder ablaufen.

Gegen 22:00 Uhr haben wir dann die Tafel aufgehoben. Die meisten Laikaner waren schon in ihren Wohnmobilen, es spielte Deutschland-Österreich (2: 1, Rettung in letzter Sekunde).Der Regen hatte zwischenzeitlich auch aufgehört.

Montag, 6. Juni
Heute Morgen wieder blauer Himmel und Sonnenschein, als wäre gestern Abend nichts gewesen. Frühstück war heute schon um 8:00 Uhr. So gegen 9:00 Uhr kam der Wagen für die Zeltstangen und es wurde das Zelt abgebaut. Die Sonne brannte und es war sehr schwül.

In einer Stunde war das Zelt bis auf den Boden abgebaut. Tolle Leistung von allen Mitwirkenden. Da staunten auch die Profis von der Leihfirma. Die Frauen hatten in der Zeit die Wohnmobile sauber gemacht und alles verstaut. Jetzt wurden die Autos noch vom Grauwasser befreit und die Toiletten mussten auch noch entsorgt werden.

Wir sind um 11:45 Uhr vom Stellplatz Richtung Kassel abgefahren. In Kassel haben wir getankt, war wieder mal ein Schnäppchen der Preis von € 1,359. Gegen 13:00 Uhr haben wir an einem Autohof Mittag gemacht. Auf der A7 sind wir weiter bis nach Kitzingen zum Stellplatz. Unterwegs sind wir in einige Gewitterfronten gekommen, aber kein Hagel, nur starker Regen.

Als wir um 16:00 Uhr in Kitzingen angekommen sind, war der reguläre Stellplatz schon voll. Auf der Wiese dahinter standen schon WohnmobileAlso haben wir uns dazu gestellt. Der Parkscheinautomat war zerstört, auf dem Zettel stand “Bezahlung im Tourismusbüro“. Also haben wir einen Spaziergang über die alte Mainbrücke, vorbei an der Gartenschau, in die Stadt gemacht und unsere € 5,- bezahlt. Ein Rundgang durch die Altstadt hat sich gelohnt.

Am Wochenende war hier Stadtfest und am Mainufer wurde vom Bayrischen Rundfunk für die nächste Veranstaltung schon wieder aufgebaut.
Auf dem Rückweg haben wir dann im Restaurant „Main-Stil“ zu Abend gegessen. War sehr gut. Anschließend sind wir wieder zum „Hotel“.

Weitere Bilder zu Kitzingen


Dienstag, 7. Juni
Die Nacht war katastrophal, die Eisenbahn war sehr, sehr laut. Vermutlich nur hier am „wilden Stellplatz“. Wir waren von den Tagen in Rommerode verwöhnt. Deshalb sind wir um 7:00 Uhr abgefahren. Die Toi-Box und das Grauwasser noch entleert und ab auf die Autobahn. Am Rasthof Steigerwald-Süd haben wir dann im Hotel gemütlich gefrühstückt. Horst hat noch die SZ geholt und ich habe aufgeräumt. Um 9:10 Uhr ging es weiter. Jetzt bin ich bis nach Hause gefahren. Um 12:00 Uhr waren wir daheim.

Gefahrene Kilometer: 1.049