2011-Mosel-Mehring

Wohnmobilreise nach Mehring an der Mosel vom 3. bis 9. August 2011
Abstecher nach Aschaffenburg, Burg Eltz, Trier und Speyer



Mittwoch, 3. August 2011
Wir mussten um 1 Tag verzögert abfahren, da in unserer Strasse neue Stromanschlüsse organisiert wurden. Nachdem die Stadtwerke den Strom wieder angeschlossen hatten und wir die ganze Elektrik im Haus überprüft haben, sind wir endlich losgefahren in Richtung Aschaffenburg, zu unserer Schwägerin Gerda. Auf der Autobahn ging es bis auf die Baustellen ziemlich flott voran. So waren wir dann um 16:30 Uhr in Aschaffenburg. Gerda hat ihren Garten komplett "restauriert".

Das Abendessen auf der Terasse hatten wir gerade beendet und konnten noch den Tisch abräumen, dann kam auch schon der Regen. Also Umzug in den Wintergarten. Später kam noch der Nachbar Eugen und es wurde bis spät in die Nacht gequatscht.

In der Nacht war eine so hohe Luftfeuchtigkeit, das Schlafen war deswegen nicht so angenehm.

Donnerstag, 4. August 2011
Morgens um 8 Uhr haben wir bei Gerda im Wintergarten gefrühstückt. Wir sind dann gegen 10 Uhr los und sind zuerst zum Tanken zu Real gefahren. Der Dieselpreis ist von Gesternabend bis zun nächsten Tag um 2 Cent gestiegen - Wahnsinn!!!

In der Zwischenzeit habe ich noch die SZ im Real-Markt geholt. Die "Tussi" hat uns über Limburg und Montabaur nach Koblenz gelotst. Beim Wiesbadener Kreuz hätten wir auf die andere Autobahn Richtung Mainz über Bingen nach Koblenz abbiegen müssen, leider schief gelaufen. Die Autobahn liegt in einer landschaftlich schönen Gegend und wir sind für diese Uhrzeit gut vorangekommen.

Um 14 Uhr waren wir dann (nach einigen Extrarunden in der Pampa) auf dem Parkplatz der Burg Eltz. Auf einem schönen schattigen Wanderweg ging es zur Burg. An der Burg Eltz werden große Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Burg selbst liegt in einem kleinen Tal und die Luftfeuchtigkeit hielt sich hier hartnäckig. Bei einer Burgführung haben wir einen Teil der Räume gesehen. Hier durfte nicht fotografiert werden - die Burg ist Privatbesitz. In der Schatzkammer sind einige sehr interesannte Teile zu sehen: www.burg-eltz.de/.

Im Selfservice-Restaurant haben wir Mittag gemacht und uns etwas ausgeruht. Für den Rückweg haben wir uns den Shuttlebus zum Parkplatz genehmigt. Es war so drückend heiß. Im "Hotel" angekommen haben wir zuerst gelüftet. Nachdem es erst kurz nach 15 Uhr war haben wir beschlossen weiter zu fahren. Zuerst sind wir nach Moselkern an die Mosel. Von hier ging es rechts an der Mosel entlang über Cochem, Beilstein-Bremm bis nach Alf.

In Alf sind wir aif der B49 über Kinderbeuren nach Ürzig gefahren. Nach Ürzig runter war ein Hinweisschild "Durchfahrt max. 2m Breite". Wir haben aber eine Breite von 2,45m. Zugleich war aber ein Hinweisschild, dass unten der Reisemobilstellplatz zu empfehelen ist. Horst ignorierte die 2 Meter und fuhr weiter. Es wurde zwar etwas eng an der Kirche, aber es hat gereicht. So jetzt waren wir wieder an der Mosel. Irgendwie haben wir so kurz vor Mehring dann doch nicht halten wollen und sind weiter an Bernkastel-Kues und Piesport vorbei nach Mehring. Auf dem Stellplatz am Zellerhof www.promobil.de waren schon ca. 80% der angemeldeten Laikaner da.

Freitag, 5. August 2011
Heute Nacht hat es mal geregnet, mal gestürmt. Ich habe sehr schlecht geschlafen, Horst schlief wie ein Toter. Um 8:30 Uhr sind wir aufgestanden und haben gefrühstückt. Anschließend haben wir den Schlüssel für den Duschraum geholt (der Schlüssel kostete € 1,- je Person, der Raum hatte 2 Duschköpfe). Wir wollen heute mit den Rädern an der Mosel entlang fahren.

Das Wetter war so schwül, wir sind nur bis zur nächsten Brücke in Longguich gefahren und auf der anderen Seite der Mosel wieder zurück. Bei Riol an Radweg war ein Imbißstand vom Weingut Reichertshof. Hier gab es eine gute Weinschorle und der Zwiebelkuchen mit Bärlauch war ein Gedicht. Gut gestärkt ging es weiter Richtung Mehring, dort ist wieder eine Brücke über die Mosel. Nachdem im Ort alle Geschäfte geschlossen waren (Mittag) sind wir wieder zum Stellplatz geradelt. Heute haben wir das E-Bike von Gisela probiert. Es ist wahnsinnig, wie leicht das Radfahren sein kann. Um 17 Uhr war Begrüßung der "Laikaner" durch den 1. Vorsitzenden, Walter Gerken. Ab 18  Uhr gab es Abendessen. Wir konnten draußen unter der Überdachung bis spät abends sitzen.

Samstag, 6. August 2011
Heute gab es wieder Brötchenservice zum Frühstück. Duschen, "Hotel" aufräumen, wie immer. SZ mit dem Surfstick abgeholt - ging hier schnell. Ich war von 10:30 Uhr bis 13:15 Uhr bei der Gremiumssitzung. Horst hat mit dem Radl die Tour von gestern anders herum gemacht (die Weinschorle beim Imbißstand in Riol war wirklich gut).

Wir wollten uns gerade fertig machen um ins Dorf zum Mittagessen zu gehen. Ich sagte, wir haben soviel zum Essen dabei, bleiben wir doch hier; Gott sei Dank - es kam ein Platzregen. Bis zum Kaffeetrinken hat sich der Regen wieder etwas beruhigt (es regnete nur noch ab und zu) und wir konnten wieder ins Freie.

Einige Laikaner und wir hatten dieses Wetter für eine Führung vom Weinbauer Herbert Kühner durch das Weinmusuem vom Zellerhof genutzt. Ab 18 Uhr konnten wir aber wieder draußen unter dem Vorbau zu Abend essen. Der Wein vom Weingut Zellererhof hat uns die Tage sehr gut geschmeckt und irgendwann so gegen 22:30 Uhr sind wir dann ins Bett.

Sonntag, 7. Agust 2011
Bei schönsten Sonnenschein - als wäre Gestern nichts gewesen - nach dem Frühstück um 10 Uhr, war Verabschiedung der Gäste durch den 1. Vors. des Laika Club-Deutschland. Der stellvertretende Vorsitzende, Bernd Kostede, stellte die neuen Mitglieder vor und überreichte die Präsente.

Wir sind dann anschließend gemütlich zum Duschen gegangen. Dann das "Hotel" aufgeräumt und fahrbereit (alles sicher verstauen) gemacht. Wir haben uns in Trier mit Dietmar und Gisela am Stellplatz verabredet. Vorher haben wir noch 2 Karton Wein gekauft (wir wollten zum Weingut Geiger in Dierbach fahren, die haben aber Urlaub) und sind dann gegen 13 Uhr nach Trier gefahren. Die Fahrt hat nur 30 Minuten gedauert und der Stellplatz war leicht zu finden, direkt am Moselufer.

Camping- und Reisemobilpark Treviris

Luxemburger Straße 81, 54294 Trier, Tel. 0651 / 8200911, Fax 8200567

Reisemobilstellplatz mit 100 Einheiten, Zufahrt über Messepark,150 Stellplätze mit 90 Stromanschlüssen


Freunde von Dietmar und Gisela waren auch mit dem Wohnmobil am Stellplatz. An der Mosel entlang sind wir nun in die Stadt marschiert. Das Wetter war schön, aber drückend schwül. In der Stadt haben wir uns dann am Marktplatz eine Erfrischung gegönnt. www.trier-info.de Bis zur Porta Nigra sind wir noch weiter gegangen und dann wieder zurück zum WoMo.

Trier ist wirklich sehenswert mit den vielen Römerbauten und Denkmälern. Am Stellplatz haben wir dann zu Abend gegessen und anschließend uns am Platz zusammengesessen und die ankommenden Wohnmobile begutachtet. Vorallem der kleine Fiat mit dem Paar aus Holland weckte bei Dietmar und Gisela nostalgische Erinnerung. Das war ihr erstes Wohnmobil.

Montag, 8. August 2011
Heute Nacht hat es öfters mal geregnet und morgens war es frisch. Um 8 Uhr sind wir aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Nachdem wir uns verabschiedet haben sind wir nach Wasserbillig in Luxemburg zum Tanken gefahren. Literpreis beim Diesel  1,179 €. Im Markt nebenan haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gekauft (hier gab es auch einen Cardenal-Mendoza Brandy für nur € 22,49).

Bei Regen sind wir wieder auf die Autobahn A1, A62 und A6 Richtung Ludwigshafen. Unterwegs haben wir uns entschieden, nicht in einem Rutsch heimzufahren, sondern in Speyer das Technikmuseum zu besuchen. Hier gibt es einen Caravanpark am Museum. www.speyer.technik-museum.de

Dort Fahrzeug geparkt, Strom angeschlossen und ab in die Innenstadt von Speyer. In 15 Minuten waren wir am Dom und in der Fußgängerzone. www.speyer.de In einer kleinen Seitengasse haben wir etwas getrunken. Die Wolken am Himmel sind immer dunkler geworden und wir haben uns wieder Richtung "Hotel" aufgemacht. Wir sind nicht ganz "trocken" zurück gekommen.

Rathaus von Speyer



Dienstag, 9. August 2011
Um 7:15 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und anschließend zur Dusche.  Von 9:30 Uhr bis 13:15 Uhr waren wir im Technik-Museum. Hier sind alle Ausstellungstücke sehr gut dokumentiert und sehr gepflegt. Auch der Jumbo-Jet und die anderen Flugzeuge, die man begehen kann, sind interessant; das Space-Shuttle ebenso, vor Allem der Transport nach Speyer. Wir werden bestimmt auch irgendwann das Museum in Sinsheim besuchen. speyer.technik-museum.de/

Im "Hotel" angekommen haben wir bei der Ausfahrt die Entsorgung in Anspruch genommen, übrigens der Einlaß ist sehr gut anzufahren. Weiter ging es bei schönem Wetter über die Autobahn, vorbei an Hockenheim, Stuttgart nach München.

Gesamtkilometer: 1.278