2012-Wien-Budapest

Der "Wachhund" vom Platz


(wenn man nicht aufgepasst hat,

war die Katze im Wohnmobil)

Wohnmobilreise vom 26. Juni bis 13. Juli 2012

Nach Spielberg zum Red-Bull-Ring,

Wien, Budapest und zurück über Melk, Passau nach Hause



Mittwoch, 27..06.2012  Penzberg – Übersee

Abfahrt in Penzberg um 12:30 Uhr. An einer LPG-Tankstelle haben wir die Gastankflasche vollgetankt und sind über Bad Tölz auf die A8 Richtung Salzburg. In Grabenstätt an der Autobahnabfahrt haben wir bei TRIGEMA noch einige Sommerbekleidung für mich eingekauft. Von hier gings weiter zum Stellplatz in Übersee. Von diesem Platz haben wir schon öfters gehört. Ist am Bauernhof, Kiesflächen für die Fahrzeuge und Wiese für die Campingmöbel, in der Nacht war es auch ruhig.



Donnerstag, 28.06.2012  Übersee – Knittelfeld

Abfahrt vom Stellplatz bei schönstem Sommerwetter. An der Raststelle Hochfelln haben wir eine Österreich-Vignette für 2 Monate gekauft. Nach dem der Stau vom Brückenbau überstanden war, sind wir nach Salzburg zum Hofer und zur Tankstelle (€ 1,304 der l DK). Zurück wieder zur Autobahn bis zur Abfahrt Mondsee, dann am Mondsee vorbei zum Wolfgangsee, Bad Ischl, Bad Aussee. Bei Seltzthal ging es wieder auf die Autobahn Richtung Graz. Zwischenzeitlich ist es sehr heiß geworden, 29 Grad. Bei St. Michael (Loeben) nach Zeltweg zum Campingplatz Moitzi.

 

Wir waren gerade mit Wassertanken fertig als meine Tochter Petra mit Martin ankam. Sie haben sich verfahren und uns durch Zufall dort gesehen. Ihre Pension ist gleich in der Nähe. Die beiden sind dann zur Pension gefahren und wir haben unser WoMo geparkt. Der Platz ist ein Acker mit „Gras“ darauf. Als die beiden wieder kamen haben wir Nackensteaks und Würstl gegrillt. Ab und zu hat es geregnet, aber dafür gibt es ja die Markise und Fernsehen unter der Markise (dank neuer Fernsehhalterung können wir jetzt den Fernseher in der Aufbautür platzieren). Fussball war; da kam dann das Aus für uns mit Deutschland-Italien 0:2. Die beiden sind zur Pension zurückgefahren und wir waren um 23 Uhr in der Falle.

Freitag, 29.06.2012  Red Bull Ring (kleine Anleihe auf YouTube)

Horst hat gestern schon die Dusche getestet. In einer ehemaligen Traktorgarage neben dem Kuhstall sind ein paar Boxen als geschlossene Duschen ausgebaut. Die Waschbecken sind am Garagentor und an einer Roll-Wand montiert (interessante Variante); auf einer Seite ist noch ein „Trog“ mit Wasserhähnen zum Geschirrspülen (die Leitungen sind alle an der Wand offen verlegt).

 

Die Toiletten, alles einzelne Boxen, waren an der Garagenwand zum Misthaufen und zwischen dem Kuhstalleingang angebracht(!). Petra und Martin waren um 9:15 Uhr bei uns. Mit dem PKW sind wir nach Judenberg gefahren. Horst hat dort ein bestimmtes Medikament gekauft (gibt es in Deutschland nicht). Auf dem Rückweg haben wir noch für das Abendessen eingekauft. Am WoMo wurde alles eingeräumt und dann ab zum Red Bull-Ring.

 

Heute ist Training der IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) und wir können uns umsehen wo wir dann für das Rennen sitzen wollen. Es gibt auf den Tribünen keinen Schatten und der Planet brannte (nur auf der VIP-Terrasse war etwas Schatten). Im Fahrerlager war auch keine Aktion, einfach zu heiß. Am WoMo wieder angekommen, hat Horst den Grill ausgepackt; ich habe in der Zwischenzeit den Salat hergerichtet.

 

Hier in Zeltweg sind auch Eurofighter der österreichischen Luftwaffe stationiert. Am Nachmittag hat einer eine Power-Demo-Runde geflogen mit Loopings, Steilflug, Rolle etc. Der Lärm ist für die Anwohner, die täglich damit konfrontiert werden, enorm belastend – die Show war aber gerade durch den starken Lärm unheimlich beeindruckend (da rührt sich was, mit je 2 Strahltriebwerken).

Auf dem Campingplatz sind noch 1 WoMo und 3 Zelte gekommen. Der Zeltplatz auf der anderen Seite hat doch aufgemacht und dort war einiges mehr los. Übrigens, zum Nachtisch wurde der Eierlikör von Gisela ALLE gemacht - war wieder sehr gut!!

Samstag, 30.06.2012  Red Bull Ring

Das Wetter war wieder sehr heiß, bis 32 Grad im Schatten und entsprechend höher in der Sonne (wohl speziell bei uns).

Abmarsch am WoMo war um 9:30 Uhr (Petra konnte es schon nicht mehr erwarten). Wir waren auf der Red Bull Ring-Tribüne (die 1. 90°-Rechtskurve nach 500 m Start), von hier ist fast der ganze Ring zu übersehen; wir waren bis 17 Uhr dort.

 

Am WoMo zurückgekommen haben wir mal wieder gegrillt. Zum Nachtisch hat Martin Apfeltaschen mitgebracht. Dazu hat es einen Aperol Spritz gegeben. Horst und Martin haben sich bei der Grillstube am Stellplatz ein Bier (im Plastikbecher!) gekauft und wollten sich zu den anderen dazusetzen, war nicht so recht gewollt (alles Austrianer mit „breitesteter“ Mundart), also haben sie es gelassen. Kurz vor 22 Uhr sind wir noch zum Duschen (dann wird zugesperrt) und ab in die Falle.

Sonntag, 01.07.2012  Red Bull Ring

Das Wetter war morgens schon heiß und es hat die 32 Grad wohl überschritten. An der Rennstrecke sind wir wieder zur Red-Bull-Ring-Tribüne. Ausgerüstet mit Schirmen, Handtücher und Getränken war es bei dieser Hitze einigermaßen bis zum Abend auszuhalten.

 

Zurück am WoMo gab es Reste-Grillabend mit Würstl, Kartoffelsalat und als Nachtisch Paradiescreme mit Pfirsichen. Petra und Martin sind um 21:45 Uhr zur Pension gefahren, ich habe noch gespült. Horst wollte zum Duschen gehen – aber es war schon abgesperrt. Am Platz war nur noch 1 WoMo aus Salzburg. Die Stellplatzkosten komplett mit betrugen hier Euro 82,--.

Montag, 02.07.2012  Knittelfeld – Wien

Heute Morgen war die Dusche auf aber das Wasser war kalt. Also wurde kalt geduscht. Wir haben dann das WoMo reisefertig gemacht.

Petra und Martin kamen vor ihrer Heimreise noch kurz bei uns vorbei. Um 10 Uhr sind wir nun Richtung Wien los. Auf der Schnellstraße und Autobahn und nach einem Stau in Wien, waren wir um 13 Uhr am Campingplatz „Neue Donau“. Auf dem Platz sind viele Wohnwagen aus Augsburg. Angeblich eine Restaurierungsfirma – na ja, war schon etwas komisch. Der Platz selbst ist durch die Zelte wenig grün. Wir haben gelesen, daß es hier laut ist. Aber so laut war schon heftig. Umgeben von Autobahnen und der Bahnlinie.

 

Horst hat die Räder ausgepackt und ist in die Innenstadt von Wien geradelt. Das bei dieser Hitze, aber verrückt war der ja schon immer. Er hat bei der Info die Tickets für die „Wiener Linien“ gekauft. Ein 72-Stunden-Ticket für je € 14,50 war für unsere Anforderungen ideal. Die Sonne brannte heute auch wieder mit 34 Grad vom Himmel. Zum Abendessen gab es nur eine Kleinigkeit; zu heiß – nur Durst. Gegen 23 Uhr sind wir ins Bett, trotz dem Lärm haben wir gut geschlafen (wir waren wohl von der Hitze ziemlich kaputt).

 

 

Dienstag, 03.07.2012  Wien

Morgens um 7:30 Uhr habe ich Wäsche gewaschen, es war noch nichts los.

Um 10 Uhr sind wir mit dem Bus zur U-Bahn und damit bis zum Südtirolerplatz. Von hier geht die Stadtrundfahrt los. Wir haben uns die Fahrt mit Schloß Schönbrunn ausgesucht. Die Erklärungen von Gabi waren sehr ansprechend und so konnten wir einen Eindruck von Wien gewinnen. In Schloß Schönbrunn konnten wir uns eine halbe Stunde bis zur Führung selbst umsehen. Die Räume, die wir in der verkürzten Führung gesehen haben, sind schon sehr prunkvoll.

 

Der Bus hat uns bis zum Opernplatz zurück gefahren. Von hier sind wir durch die Fußgängerzone bis zum Schwedenplatz gelaufen. Es war sehr schwül und drückend. In einer Apotheke haben wir ein Mittel gegen die Mückenstiche gekauft. Horst lieben die Biester besonders, er war total verstochen. Am Stadion-Center haben wir Stop gemacht, Lebensmittel eingekauft, und mit der U-Bahn bis zu unserer Endstation gefahren. Am WoMo angekommen habe ich einen große Schüssel Salat mit Früchten gemacht. Dazu einen schönen kühlen Wein. Horst hat an der Rezeption noch im Internet gearbeitet, W-LAN funktioniert hier problemlos. Abends um 20:30 Uhr hat es zu regnen angefangen und ein Gewitter kam auch noch.

Mittwoch, 04.07.2012  -Wien

Um 9:20 Uhr Abmarsch zur U-Bahn und bis zur Nähe von der Oper. Den Stadtplan haben wir vergessen, also zur Info und einen „Neuen“ geholt. Von hier sind wir zum Schwarzenberger-Platz marschiert. Nach längeren Suchen haben wir endlich das untere Belvedere gefunden. Der Eingang ist etwas versteckt (nicht nur wir haben gesucht – da waren mer Touristen im „Finstern“). Hier sind immer Ausstellungen angeboten, heute haben wir „Österreichische Künstler auf Reisen im Orient“ angeschaut. Imposant war das „Goldzimmer“ In der Orangerie waren Bilder von Carl Schuch ausgestellt. Wir dachten wir sehen hier von der Orangerie etwas, das war ein Irrtum.

 

Es war jetzt draußen so heiß, dass wir uns den langen Marsch zum „Oberen Belvedere“ gespart haben. Gleich um die Ecke war die „Salm Bräu“; ein Restaurant mit Biergarten. Hier haben wir ein echtes Wiener Schnitzel (vom Kalb, war wirklich sehr gut) gegessen und dazu gab es ein kühles Bier. Gestärkt sind wir durch den Stadtpark bis zum Schwedenplatz marschiert. Am Infostand haben wir uns wegen einer Donauschifffahrt informiert. Eigentlich wollten wir in ein Wiener Cafe gehen, hat sich aber einfach nicht ergeben, also gab es Radler in einer kleinen Kneipe. Bei Billa haben wir noch ein 6-Pack Wasser gekauft und sind bei der Hitze bis zum Schottentor gelatscht. Mit dieser U-Bahn müssen wir da nicht mehr umsteigen.

Donnerstag, 05.07.2012  -Wien

Um 10:30 Uhr waren wir am Schiff zur Rundfahrt A+B, wenn schon, denn schon alles. Im Donaukanal entlang sind auf beiden Seiten Büsche und Bäume und somit sieht man nicht viel. Auf der Donau selbst ist dort auch nicht so sehenswert, alles zu weit weg, außer dass wir 2 Schleusen passierten. Nach dieser Enttäuschung haben wir uns auf den Weg zur Hofburg gemacht. Mit der U-Bahn bis zum Museumsquartier und von hier über den Hofgarten weiter zur neuen Burg (Teil der Hofburg). Bei der Hitze ist ein Museumsbesuch sehr willkommen (= klimatisiert).

 

Die Sammlungen der alten Instrumente und die Ritterausrüstungen waren sehr interessant aber wir waren leider etwas zu spät dran. Als wir aus der Hofburg heraus kamen gab es einen leichten Sommerregen, die Wolken wurden immer dunkler. Am Opernring entlang sind wir zur U-Bahnstation Schwedenplatz. Horst musste auch noch einen „Banküberfall“ machen (ohne Moos nichts los). So jetzt aber in die U-Bahn (die Regentropfen wurden stärker). An der Endstation wollten wir mit dem Bus zum Campingplatz fahren. Die Wolken wurden immer dunkler und der Bus kam nicht. Nach 25 Minuten Wartezeit (zwischenzeitlich hat es schon geregnet und die dunklen Wolken kommen immer näher) sind wir zu Fuß zum Platz (trocken angekommen). Heute Abend haben wir noch die Möbel und die Räder eingeräumt.

Alles nur minimale Einblicke - eines steht fest: für Wien braucht man mehr als 3 Tage!!!!

 

 

Freitag, 06.07.2012  Wien – Budapest

Wetter in Wien 32 Grad – Budapest 37 Grad

Vom Campingplatz sind wir gegen 10:50 Uhr abgefahren. Noch kurz zu Hofer um Nachschub zu holen. Hier auf der Zufahrtsstraße hat uns ein Mann angehalten. Er ist in Peissenberg aufgewachsen und lebt jetzt schon lange in Wien, er zeigt uns den Weg zur Autobahn Richtung Budapest – also ab und hinterher – hat geklappt. An einer Raststätte hat Horst eine Vignette für Ungarn gekauft. Hier sind immer wieder Abschnitte der Autobahn mautpflichtig. Draußen waren es zwischenzeitlich 36 Grad. 30 km vor Budapest haben wir an einem Rastplatz Brotzeit gemacht und die Beine etwas vertreten.

 

Vor Budapest sind wir von der Autobahn abgefahren und ca. 10 km durch die Außenbezirke von Budapest um einen Berg gefahren. Irgendwie haben wir die Einfahrt zum Campingplatz aus dem ADAC-Führer nicht gefunden und sind fast oben auf dem Gipfel des Berges gelandet. Am Rückweg hat uns ein Ehepaar angehalten und in englisch gefragt ob wir einen Campingplatz suchen.

 

Die Einfahrt zu dem Platz ist verdammt eng – einmal rangieren - und dann die steile Auffahrt mit Betonpiste. Der kleine Campingplatz „Ave Nature“ ist im Wald und deshalb ist die Temperatur etwas kühler als in der Stadt unten. „Oben“ angekommen war ein Platz mit Blockhütte und ruhig. Der Platz ist nicht groß, es gibt 2 Duschen, Toiletten und Spülplätze. Na ja, das mit der Toilette werde ich mir verkneifen.  Die Besitzerin hat uns alle Informationen mitgeteilt und die Bustickets und die Tickets für die Stadtrundfahrt mit Schifffahrt auf der Donau besorgt. Nach einem gemütlichen Abendessen sind wir gegen 22:30 Uhr ins Bett.

Samstag, 07.07.2012  Budapest

Morgens war es schon warm, obwohl hier oben am Berg war es erträglich. Um 9:30 Uhr war Abfahrt zum Bus (die Besitzerin hat uns zum Bus mitgenommen). An der Margitbrücke sind wir ausgestiegen und haben zuerst mal den „Hop on - Hop off“ Bus für die Stadtrundfahrt gesucht. So sind wir unter die Brücke gekommen. Ich musste dann auch mal. In der Toilette gibt es eine Quittung für Euro-Zahler separat von den Forinth-Zahler. Heute habe ich mit 50 Cent bezahlt, also eine blaue Quittung mit Unterschrift und Datum.

 

So endlich kam der Bus. Wir sind bis zur Anlegestelle der Schiffe gefahren. Die Schifffahrt auf der Donau war informativ und es gab einiges zu sehen; die Ansagen waren auch in Deutsch. Stadtteil Buda mit  Matthiaskirche (auch Liebfrauenkirche oder Krönungskirche genannt) und Museum. Anschließend sind wir mit dem Stadtplan auf eigene Erkundungsreise gegangen. Bei der Hitze war das vermutlich besser, die Busse haben keine Klimaanlage und oben ist meist schon immer alles besetzt aber auch unter der prallen Sonne.

 

In der Semmelweis-Gasse haben wir in einem kleinen Restaurant einen Imbiss eingenommen. Von hier sind wir weiter durch die Fußgängerzone bis zur Stephansbasilika, eine sehr schöne Kirche. Ist aber in Prospekten bzw. Touristeninformationen nicht erwähnt. Horst am Platz eine Kneipe mit Erdinger-Weißbier gesehen. Nichts wie hin – bei der Hitze. Weiter sind wir durch die Stadt bis zur Margritbrücke und über die Donau zur anderen Seite. In der Hitze haben wir nun auf unseren Bus zum Stellplatz gewartet.

Am WoMo angekommen haben wir Abendessen gemacht. Hier oben sind die Mücken nicht so schlimm und Horst kann sich abends länger im Freien aufhalten.

Sonntag, 08.07.2012  - Budapest

Um 9:20 Uhr sind wir zur Bushaltestelle am Campingplatz gelaufen und bis zur Margit-Brücke gefahren. Von hier ging es mit dem gelben „Hip on - Hip off“ Bus zum Erzsebet Ter, Einstiegpunkt Nr. 2 für den roten Bus. Übrigens ich musste wieder auf die Toilette. Heute habe ich mit Forint bezahlt, kleine Quittung ohne Betrag aber mit Datum.

 

Oben auf dem Deck geht etwas Wind und deshalb ist die Fahrt angenehm. Mit dem roten Bus wollen wir heute die andere Tour fahren. Zunächst war der erste Bus schon voll. Wir mussten auf den nächsten warten, heißt 30 Minuten in der Hitze stehen. Als dieser Bus nun endlich kam waren oben schon alle Plätze belegt. Also unten im Bus Platz nehmen. Hier gibt es keine Klimaanlage und nur wenig Fenster. Die Fahrt hätten wir uns sparen können. Selbst den Umzug der Harikrishna-Jünger konnte ich nicht fotografieren. Von hier unten konnte man nichts sehen und fotografieren ging gleich gar nicht und ansonsten sind wir durch die Häuserschluchten gefahren.

 

Als wir über die Donau nach Buda kamen sind wir ausgestiegen und mit dem gelben Bus bis zu unserer Bushaltestelle für den Bus zum Campingplatz gefahren. Zwischenzeitlich haben wir in der Sonne vermutlich 40 Grad. Die Trambahngleise wurden mit einem Wasserfahrzeug nass gemacht, für die Gleise ist diese Hitze auch nicht gesund. Also ab zum Stellplatz. Der Bus kam auch bald. Heute war es eine alte Kiste ohne Klimaanlage. Immerhin sind wir ca. 15 Minuten unterwegs, bergauf -bergab.

 

Im WoMo haben wir F1 und MotoGP angeschaut. Die Besitzerin hatte uns die Wäsche gewaschen und aufgehängt (sie ist tagsüber unterwegs und die Waschmaschine ist im Haus) und war bis Nachmittag fast schon trocken. Ein Service besonderer Klasse. Am Platz waren noch 2 junge Männer aus Marburg mit Zelt. Abends um 22:30 Uhr kam noch ein Auto zum Zelten.


Montag, 09.07.2012  Budapest – Stockerau

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir alles eingeräumt und verstaut. Horst hat noch die Toi entleert. Die Entsorgung für das Grauwasser ist am Weg bei der Ausfahrt. Auch beim Rausfahren aus dem Campingplatz musste Horst nur einmal rangieren. Zur Autobahn sind wir die gleiche Strecke wieder zurück gefahren.


Auf der Autobahn ging es trotz der Hitze flott dahin, sogar durch Wien sind wir ohne Stau gekommen. In Stockerau gibt es beim Freibad, Wellness-Oase und Wertstoffhof einen „Campingpark“ für ca. 4 Wohnmobile. Nachdem das WoMo richtig stand sind wir in den Ort und haben ein paar Lebensmittel eingekauft. Am WoMo angekommen haben wir gekocht und im Freien gemütlich gegessen. Am Wertstoff nebenan ging die Post ab, anscheinend ist am Sonntag hier überall renoviert worden.

 

 

Dienstag, 10.07.2012  - Stockerau – Schönbühel bei Melk

Die Nacht war ruhig hier. Die dunklen Wolken von gestern sind vorbei in die Steiermark gezogen. Dort muss es ein schlimmes Unwetter gegeben haben. Horst ging nebenan ins Freibad zum Duschen. Ich habe mit dem restlichen warmen Wasser im WoMo geduscht. Im Ort haben wir beim Lieblingsdiscounter Nachschub eingekauft. Eine Tankstelle mit günstigen Diesel war auch gleich in Nähe. Von Stockerau sind wir auf der Autobahn Richtung Krems nach Eglsee gefahren.

 

Dort oben in diesem Ort gibt es ein Motorradmuseum. In den engen Gassen haben wir am Hotel einen Parkplatz gefunden und sind zum Museum. Am Schild steht „nur nach telefonischer Vereinbarung“; na dann eben nicht. Wieder runter nach Krems und weiter an der Donau entlang nach Spitz. Hier gibt es ein Schifffahrtsmuseum im Barockschloss Erlahof. Öffnet aber erst wieder um 14 Uhr. Also haben wir nebenan im Weinhotel Wachau zu Mittag gegessen. Es gab frischen Schweinebraten – war sehr gut. Zum Nachtisch Espresso und Mariellenlikör mit Fruchtfleisch. So und jetzt sind wir ins Museum; es ist sehr schön, in einem Gebäude, das früher zum Kloster Niederaltteich gehörte. Von hier sind wir nun weiter zum Campingplatz Schönbühel beim Gasthof Stampfer. Hier wird der Platz noch zugewiesen, verständlich, sonst stellt sich jeder irgendwohin und der Platz ist im Nu voll.


Mittwoch, 11.07.2012  - Stift Melk

Bei schwülen Wetter sind wir nach Melk geradelt. Mit den E-Bike`s geht es bis zum Kloster rauf. Wir haben Tickets ohne Führung genommen, hat auch gereicht. Die Kirche strotzt vor Prunk und Gold.

Zurück im Ort Melk haben wir noch eingekauft und sind wieder zurück zum Campingplatz. Das Wetter ist weiterhin sehr schwül. Nachmittag haben wir gekocht und den Tag ausklingen lassen. Horst haben die Schnaken wieder angegriffen und so sind wir ins WoMo geflüchtet. In der Nacht hat es geregnet und es ist gleich sehr kühl geworden.

Donnerstag, 12.07.2012  - Melk – Bad Birnbach

Horst hat heute nach dem Frühstück in Ruhe das WoMo eingeräumt. Die Markise war aber noch nicht ganz trocken. Nachdem wir entsorgt und Frischwasser getankt haben sind wir an der Donau entlang nach Passau gefahren. Der Stellplatz in Passau hat Horst nicht gefallen. So sind wir weiter nach Bad Birnbach zum Arter Hof. Der Stellplatz am Parkplatz kostet € 10,-- (Parkgebühr, ohne Strom und Entsorgung) für die Nacht.

 

Die Markise haben wir kurz ausgefahren damit der Wind die letzten Regentropfen wegbläst. Zum Abendessen sind wir in den „Roßstall“. Es gibt heute Forelle, Fisch hatten wir schon lange nicht mehr, allerdings waren die Forellen nicht besonders. In der Nacht hört man den Lärm der Bundesstraße, aber es gibt Schlimmeres.

Freitag, 13.07.2012  - Bad Birnbach – Penzberg

Heute hat es sehr oft und kräftig geregnet. Wir sind auf der B 388 bis Landshut und von dort auf der Autobahn bis Penzberg (da wohnen wir seit März 2012). Ab München hat sich das Wetter wieder gebessert. Zu Hause haben wir das Notwendigste noch ausgeräumt.

 


Fazit: der Stellplatz-App für das iPhone/iPad ist Gold wert und eine grosse Hilfe - besonders im Ausland; man findet schnell einen Stellplatz in der Nähe und kann sich entsprechend  orientieren.


 

Fahrstrecke:  km 1.727

Dieselverbrauch im Schnitt: 9,2 l

Gesamtkosten: € 1.590,58