2013-Suedtirol

 

 

Reise nach Südtirol vom 7.10. – 16.10.2013

 

 

Montag 07.10.12013, Penzberg – Pfunds

 

Schöner sonniger Herbsttag - Um 13.30 Uhr sind wir losgefahren und zuerst mal nach Schönmühl auf die Waage. Wir haben immer noch zu viel im WoMo. Trotz „100kg-Schock“ geht es so weiter bis nach Oberau. Dort habe ich bei der TRIGEMA noch ein paar Klamotten eingekauft, soviel zum Übergewicht.

 

In Seefeld noch die bestellten Medikamente abgeholt und nun weiter den Zirler-Berg runter über Zirl und das Inntal bis nach Imst. Die Baustelle in Imst gibt es immer noch; die werden wohl nie fertig. Kurz nach Pfunds, vor der Kajetansbrücke gibt es den Camping- und Stellplatz „Camping Via Claudiasee“. Horst wollte zwar noch weiter, hat aber doch eingesehen, dass es für Heute reicht.

 

Die Nachbarn am Platz sind aus der Schweiz und wollen weiter nach Kastelruth zum jährlichen Fest der Kastelruther Spatzen. Von der angrenzenden Weide sind dann einige Jungbullen ausgebrochen und haben auf dem Campingplatz die Fahrzeuge inspiziert. Bei uns war der Tritt am Eingang anscheinend interessant. Bald darauf wurden sie eingefangen und wieder hinter den Zaun gebracht. Ansonsten war die Nacht ruhig, trocken und durch den Fluss direkt am Campingplatz auch einschläfernd.

Dienstag 08.10.2013, Pfunds – Kaltern am See

Die Nacht war frisch, und da der Platz in der Senke liegt kommt auch die Sonne nicht so schnell rein. Nach dem Frühstück haben wir noch Toilette und Grauwasser entsorgt. Für das Grauwasser ist quer ein Gitterrost und so kann jedes Fahrzeug problemlos sein Grauwasser ablassen.

 

Bis auf ein paar Baustellen ging es flott über den Reschenpass, immer noch bei schönem Herbstwetter. Im Etschtal hat es mal kurz geregnet und ab Meran schien schon wieder die Sonne. Auf der ganzen Strecke sind uns sehr viele Wohnmobile entgegengekommen. Auf dem Stellplatz „Gretl am See“ in Kaltern war voll und alle standen dicht gedrängt. Was ich vom Auto aus sehen konnte machte nicht gerade einen gepflegten Zustand. Also sind wir weiter gefahren zum „Campingplatz St. Josef am See“. Auf diesem Platz haben wir einen Stellplatz bekommen. Hier stehen zur Hälfte Wohnmobile auf dem Platz. Als erstes haben wir gleich die Gaststätte ausprobiert. Es gab Schlutzkrapfen, Hirtenmakkaroni und dazu einen Gewürztraminer.

 

Das Sanitärgebäude ist großzügig und sehr sauber. Am Abend sind wir noch zum See. Der Campingplatz hat einen eigenen Steg, anders kommt man hier nicht an den Kalterer See. Der See ist mit einem Schilfgürtel „umrahmt“. Schräg gegenüber von unserem Platz ist ein Schiebetüren-Peugeot mit Hochdach aus HH. Hier sind 2 Erwachsene, 3 Kinder und 5 Fahrräder an Bord mit einer Zusatz-Alu-Kiste am Heck. Dort muss doch Einiges „gestapelt“ werden!!!

Mittwoch 09.10.2013, Kaltern am See

In der Nacht hat es geregnet. Morgens kam sogar die Sonne raus. Hier nutzen wir die Duschen im Sanitärgebäude. Auf dem Platz haben wir mit dem Nachbar Erfahrungsaustausch gemacht, das Ehepaar macht schon 30 Jahre Urlaub mit dem Wohnwagen, man lernt immer wieder was dazu. Wir haben so lange geratscht und so sind wir erst mit dem 15 Uhr Bus nach Kaltern gefahren. Das Wetter war durchwachsen so sind wir zu Fuss durch die Altstadt, haben in einem Schnitzerei-Laden für unser Kripperl ein paar noch fehlende und neue Figuren gekauft. Am Marktplatz haben wir unseren Durst gestillt.

Die Rückfahrt mit dem Bus war etwas kompliziert. Wir haben die Abfahrtszeit nicht vorher erkundet; jetzt müssen wir fast 1 Stunde warten. Gegenüber der Haltestelle ist die Kellerei der „Erste + Neue“ und es ist interessant zu sehen, wie die Weinbauern ihre Weintrauben anliefern. So ist die Zeit etwas schneller vergangen bis der Bus kam.

der Brunnen am Dorfplatz und die Kirche Mariä Himmelfahrt

Donnerstag 10.10.2013, Kaltern

Das Wetter ist weiterhin bewölkt und es hat schon etwas geregnet. Wir fahren heute mit dem Bus nach Tramin. Von der Haltestelle sind wir durch die Gassen zum Marktplatz. Im Gasthof „Löwen“ haben wir Mittag gemacht. Nebenan ist die Kellerei Hofstätter, hier ist jetzt alles auf „nobel“ mit Erlebnisgastronomie gemacht. Es gibt fast keine einfache Kellerei mehr.

 

In der Zwischenzeit hat es zu regnen angefangen und so sind wir die Kirche besichtigen. Der leichte Regen hört nicht auf und wir marschieren zur Bushaltestelle und fahren zum Campingplatz. Am Abend hat es dann richtig zum regnen angefangen.

Freitag 11.10.2013, Kaltern

Die ganze Nacht hat es geschüttet mit starkem Wind. Morgens um 8:30 Uhr kam die Sonne durch, als ob nichts gewesen wäre. In den Nachrichten haben wir gehört, dass in Bayern ein Schneechaos mit Sturmschäden ist. Wir sind zu Fuß bis zum Wohnmobilstellplatz Gretl am See gegangen. Der Platz ist nicht so toll, zu viele Bäume, teils sehr schräg und nicht befestigt. Die Entsorgung ist so eng am Container, das Wohnmobil sehr schräg steht und das Grauwasser bergauf laufen müsste. Wir sind nun weiter bis zum Bistro. Hier gibt es Weißwürste und die sind nicht schlecht gewesen, sogar die Brezen waren gut. So jetzt aber zur Bushaltestelle nach Kaltern.

Das Wetter wurde wieder schlecht, Regen und Wind, mich hat es gefroren. Man soll halt immer einen Pulli mitnehmen. Die Geschäfte haben bis 15 Uhr geschlossen und so haben wir die Zeit im Cafe verbracht. Die heiße Schokolade war wirklich Schokolade, keine Milch und kein Wasser dabei. Die Geschäfte haben wieder offen und so haben wir noch eingekauft und sind dann zum Bus gegangen. im WoMo ist es angenehm und ich kann mich endlich aufwärmen.

 

Samstag 12.10.2013, Kaltern

Heute Nacht hat es wieder geregnet. Morgens kam dann die Sonne raus. Ich habe die Bilder vom iPhone importiert, Horst hat schon so viele Bilder gemacht. Nachmittag sind wir bei schönstem Herbstwetter auf dem „Seerundwanderweg“ um den Kalterer See gewandert. Der Weg geht durch Biotope am See, Weingärten und Obsthaine. Horst hat die Farben des Herbst mit vielen Bildern festgehalten. Beim „Lido“ haben wir etwas getrunken, allerdings ist hier der Service und die Qualität schlecht. Nach einem kurzen Marsch waren wir wieder am Campingplatz.

Sonntag 13.10.2013, Kaltern zum Plattenhof

Heute Nacht mal kein Regen, also ein ruhiger Schlaf. Morgens ist MotoGP in Sepang und Formel 1 in Suzuka, Gewinner Sebastian Vettel.

 

Mittags sind wir dann los zum Plattenhof. Das Wetter ist durchwachsen und der Wanderweg zum Teil ganz schön steil. Jetzt merken wir, dass das die erste Wanderung seit längerer Zeit ist. Der Gewürztraminer auf dem Plattenhof hat die Anstrengung wieder vergessen lassen. Zurück sind wir auf dem Weg #11, der geht zuerst fast bis nach Tramin und dann wieder zurück, immer rauf und runter. Unsere Wanderstecken haben wir im WoMo gelassen, auf der Wanderkarte war der Weg als normaler Wanderweg eingezeichnet, es war aber überwiegend ein Steig.

Am WoMo wieder angekommen ging es zuerst unter die Dusche und Abendessen hatten wir im Restaurant am Campingplatz; Hirtenmakkaroni und Wildragout mit Schwammerl, war mit einem Gewürztraminer auch ein Genuss. Unsere Nachbarn waren mit dem PKW unterwegs. Auf einem Parkplatz wurde ihnen das Seitenfenster eingeschlagen, leider hatten sie einige Papiere im Auto.

 

 

Montag 14.10.2013, Kaltern Messner Mountain Museum

Mit dem Bus ging es bis nach Bozen und weiter nach Sigmundskron. Heute haben wir wieder einen sehr unfreundlichen Busfahrer gehabt und so sind wir bis nach Girlan gefahren und bis zur Haltestelle „Schloß Sigmundskron“ zu Fuß auf der Straße zurück gegangen. Endlich im Museum angekommen haben wir erst mal Mittag gemacht, mit „Sarner Knödel“ und einem Weisswein.

 

Das Museum wurde in die noch vorhandenen Burgruinen integriert, super gemacht und es ist wirklich sehenswert. Horst war auf dem „Weißer Turm“ und hat Bilder gemacht. Zurück sind wir auf dem Wanderweg nach Sigmundskron, allerdings haben wir irgendwie wieder die falsche Richtung eingeschlagen und irgendwann sind wir dann an eine Bushaltestelle Richtung Kaltern gekommen. In Kaltern selbst mussten wir noch zur Hauptstraße runter gehen um mit unserem Bus bis nach St. Josef zu kommen. Das Wetter ist immer noch bewölkt.

Anmerkung: In den Bussen gibt es keine Fahrpläne oder Anzeigen welche Haltestelle kommt, dass muss man hier einfach wissen und die Busfahrer nehmen auf Touristen keine Rücksicht. Wir haben hier bei der ganzen Busfahrerei nur einmal einen freundlichen Südtiroler Busfahrer getroffen; die anderen war „Italiener“ und entsprechend unfreundlich.

 

 

Dienstag 15.10.2013, Kaltern – Pfunds

Heute ist mal zuerst Duschen und dann Frühstück angesagt. Jetzt wird das WoMo „reisefertig“ gepackt. Die Grauwasserentsorgung ist hier am Campingplatz sehr gut und großzügig, obwohl der Platz vorwiegend für Wohnwägen eingerichtet ist. Vermutlich haben die Besitzer den Trend erkannt, denn am Platz werden 50% von Wohnmobilen genutzt.

Zuerst sind wir nach Tramin zur Kellerei und haben nach einer kurzen Weinprobe ein paar Karton Wein gekauft.

 

Das Wetter ist weiterhin bewölkt. Wir fahren bis nach Eppan und weiter auf der Schnellstraße nach Meran. Jetzt kommt auch die Sonne raus. Auf dem Weg zum Reschenpaß haben wir an einem Straßenverkauf noch Obst und Speck eingekauft. Am Reschenpaß muss sehr viel Schnee am Freitag gefallen sein, der Schneepflug hatte anscheinend viel zu tun. Auf den Wiesen liegt auch noch Schnee. Bei schönem Herbstwetter sind wir au dem Reschenpaß nach Pfunds gefahren. Der Stellplatz hat uns gefallen und er liegt auf der halben Strecke. Wir haben sogar die Stühle noch aus der Garage geholt, die Sonne scheint nur der Wind stört etwas.

Mittwoch 16.10.2013, Pfunds – Penzberg

Die Nacht war schlimm. Der starke Regen mit Wind klatschte auf das WoMo, sogar seitlich. Morgens war der ganze Spuk vorbei und sogar die Sonne kam noch raus. Jetzt geht es über den Fernpaß nach Hause. In Ehrwald hat Horst dann noch zu € 1,369 vollgetankt.

 

In Garmisch-Partenkirchen haben wir uns kurz den Stellplatz am Wank angesehen. Sogar unter der Woche stehen viele Wohnmobile hier. Die Entsorgung ist allerdings sehr sparsam angebracht, die Grauwasserentsorgung schwierig und es gibt nur eine „kleine“ Gastronomie in der Talstation der Wankbahn. In Eschenlohe gab es dann zum Mittagessen, Kaiserschmarrn und Jägerbraten mit Weissbier – halt heimatliche Kost.

gefahrene Kilometer: 633 km

Gesamtkosten: € 1.128,-

davon

Stellplatzkosten € 186,40

Sonstige Einkäufe € 360,-

Diesel € 167,-